Goodbye 2013!

Silvester steht bevor und damit auch der Jahreswechsel. Egal, wie viel man sich aus Feierlichkeiten und guten Vorsätzen macht: Man reflektiert doch immer das vergangene Jahr, macht sich Gedanken, was im neuen Jahr passieren kann, soll, wird und unbedingt passieren muss. Ich bin in diesem Jahr seit langer Zeit mal nicht aushäusig, sondern habe Freunde hier zu Besuch. 

Und mein ganz persönliches Wunderkerzentrauma möchte ich euch auch noch erzählen ... ;)

Ich hatte sehr schöne, gemütliche und familiäre Weihnachtstage. Deshalb war es um meinen Blog in den letzten Tagen auch etwas ruhig. Ich war bei meiner Familie, bei den Schwiegereltern und habe Freunde besucht. Und jetzt komme ich gerade langsam wieder an und der Alltag beginnt einzukehren. Die Weihnachtsdeko wird nach und nach abgeziert und übrig bleibt ein bisschen Winterflair in der Wohnung. 
Die freien Tage zwischen den Jahren nutze ich, um ein bisschen Ordnung zu machen, in der Wohnung und im Kopf. Gestern war ich spontan bei Ikea und konnte für 89 statt 129 Euro ein hübsches Expedit-Regal für den Fernseher abstauben. Bei Instagram hab ichs schonmal gezeigt. Außerdem wanderten Unmengen an Müllsäcken nach unten, weil ich mich beim Umräumen von vielen Dingen getrennt habe.

Wenn ihr nun einen kleinen Jahresrückblick von mir lesen möchtet, schaut weiter unten. 


Ich blicke also auf ein Jahr zurück, in dem sich viel verändert hat – zum Glück praktisch nur Gutes! Aber wenn ich mir jetzt durch den Kopf gehen lasse, was so alles passiert ist, war das doch mehr als nur eine Veränderung. Es ist zwar erst der 29. Dezember, aber ab morgen habe ich Besuch und werde deshalb nicht zum Bloggen kommen. ;)


In diesem Jahr habe ich nach fünf Jahren Studium endlich meinen Magisterabschluss in Mediensoziologie und Anglistik geschafft. Ein Wahnsinnsgefühl, nachdem man jahrelang so vor sich her studiert hat und immer wieder das Gefühl hatte, es ist kein Ende mehr in Sicht. Ich habe mein Studium zwar quasi in Regelstudienzeit abgeschlossen, aber irgendwann beginnt man einfach, vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr zu sehen und sich zu fragen: Ist das wirklich das richtige? Oder Zeitverschwendung? Was mache ich da eigentlich? Aber es war keine Zeitverschwendung, ganz und gar nicht. Mein Studium hat mir vor allem dabei geholfen, mich selbst besser zu organisieren und Verantwortung zu übernehmen, der Abschluss gelang mir auch letztendlich ganz gut. Im Sommer habe ich dann meinen Job als PR-Beraterin angefangen – ebenfalls eine gute Entscheidung und neue Erfahrung.



Meine Haare fielen dann im Spätjahr der Friseurschere zum Opfer – in all den Jahren des Spliss- und Knotenzüchtens kam beim Friseur immer nur höchstens ein Zentimeter ab. Jetzt habe ich sie in zwei Sitzungen auf etwas länger als schulterlang kürzen lassen. Und ich bin bin richtig zufrieden damit. Mal wieder was anderes und endlich wieder durchkämmen können. Viele mögen vielleicht denken, "wachsen doch wieder!", aber für mich war die Entscheidung gar nicht so leicht!


Im Mai kamen wir auf die Idee, wir könnten doch damit anfangen, wieder etwas Sport zu machen. Ich muss dazusagen, ich war wirklich, wirklich nie besonders sportlich. Ich habe zwar lange Zeit Ballett gemacht und später dann auch wieder Taekwondo, aber eine richtige Sportskanone war ich nie. Sondern eher die, die sich beim ersten Kratzen im Hals ein Attest für den Sportunterricht besorgt hat und gemütlich auf der Bank saß, während alle anderen sich quälten. Wer mir da eine gewisse Trägheit unterstellen möchte, liegt ganz richtig. Wenn mir vor zwei Jahren jemand erzählt hätte, ich würde mit Begeisterung über ein halbes Jahr lang mindestens dreimal pro Woche ins Fitnessstudio gehen, hätte ich nur schallendes Gelächter für ihn übrig gehabt. 
Und jetzt ist das wirklich so. Ich werde hibbelig, wenn ich mehr als drei Tage am Stück keinen Sport machen kann. Und es macht wirklich Spaß, sich selbst immer weiter zu steigern. Und ganz nebenbei habe ich an der Taille 15 Zentimeter verloren, womit ich total glücklich bin.

Und – ganz wichtig: Im Februar 2013 habe ich mich dazu entschlossen, meinen Blog zu starten. Diese fixe Idee wurde dann alsbald in die Tat umgesetzt, weil ich eine Plattform gesucht habe, auf der ich meine Basteleien teilen kann. Und auch hier: Wenn mir noch im Februar jemand erzählt hätte, was für einen wichtigen Teil meines Alltags der Blog einmal werden würde, ich hätte es wohl kaum geglaubt. Und auch, wie viele tolle Menschen immer wieder liebe Worte unter meinen Posts hinterlassen. Hier ein riesengroßes Dankeschön, ihr seid alle total klasse! Ich bin immer wieder begeistert, wie viel liebes Feedback ihr für meine Gedanken und Ideen übrig habt. Einen Alltag ohne Blog kann ich mir gar nicht mehr vorstellen. Und mein erster Bloggeburtstag rückt näher.



All das habe ich mir im vergangenen Jahr an Silvester aber nicht vorgenommen - es kam trotzdem so. Ich mache mir aus Vorsätzen nicht sehr viel. Wenn ich etwas machen möchte, warum fange ich nicht heute damit an? Wenn ich abnehmen möchte, kann ich auch heute die Weihnachtsplätzchen liegen lassen. Und wenn ich mehr Sport treiben will, kann ich auch jetzt - ja, genau jetzt - die Joggingkluft anlegen und starten. Wenn mich also jemand fragt: Nein, ich habe tatsächlich keine Vorsätze. Ich bin zufrieden und kann mich immer noch im Laufe des Jahres entscheiden, etwas zu ändern - sobald es akut wird! Aber vielleicht ändert sich das ja bis Silvester noch und ich warte mit superduper Vorsätzen auf.

Wegen meines Outfits für den Jahreswechsel muss ich mir noch Gedanken machen. Eigentlich hatte ich mir extra ein tolles Kleid von Sheinside bestellt, das ist nur leider noch nicht angekommen. Ich hoffe, es kommt morgen noch. Ich wollte eigentlich dieses Kleid mit dieser Kette tragen, wenn nicht, muss ich eben umdisponieren. ;)


Okay, und wie versprochen, erzähle ich euch auch noch mein Wunderkerzentrauma. Ich war zu dem Zeitpunkt irgendetwas zwischen 8 und 10 Jahren alt, auf jeden Fall war ich nicht besonders groß. Das große Drama ereignete sich auf einem runden Geburtstag einer Bekannten und einige Gäste positionierten sich vor der Tür, um in einer Karawane mit Geburtstagstorte aufzumarschieren, alle mit Wunderkerzen bewaffnet. Die meisten trugen eine einzige Wunderkerze in der Hand, aber ein Spezialist, der hinter mir lief, hatte in beiden Händen jeweils zwei Wunderkerzen. Und der Herr war etwa doppelt so groß wie ich. 

Wir liefen schön in Reih und Glied in den Saal der Feierlichkeiten ein und sangen Geburtstagslieder. Es kam dann, wie es kommen musste: Ein Funke der vier (!) Wunderkerzen des Herrn hinter mir sprang auf meinen Kopf über und ich hatte eine riesige Stichflamme in den Haaren! Geistesgegenwärtig schlug meine Mutter mit der flachen Hand auf meinen Kopf. Die nächsten Stunden waren bestimmt von Tränen und dem Gestank verkokelter Haare. Die Party war auf jeden Fall für mich gelaufen und ich ging Wochen danach niemals ohne Mütze aus dem Haus. So habe ich dann also einen gesunden Respekt vor Wunderkerzen entwickelt. Mittlerweile halte ich sie sogar wieder selbst. ;)



Ich wünsche euch in diesem Sinne einen wunderschönen Silvesterabend, viel Spaß und einen supertollen Rutsch ins neue Jahr. Wir hören dann im Januar wieder voneinander! Was hat sich bei euch in diesem Jahr verändert? Habt ihr Vorsätze für das kommende Jahr?

Kommentare

  1. ein wirklich schöner Post
    ich habe jetzt auch etwas mehr Respekt vor Wunderkerzen xD
    liebste Grüße und einen guten Start in ein zauberhaftes und erfolgreiches 2014
    Bianka

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    1. Solltest du auch haben! 8D
      Und das wünsche ich dir auch.

      Viele liebe Grüße
      Lisa

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  2. Liebe Lisa,
    ich wünsche dir alles alles Schöne für das neue Jahr. Es ist so schön dich hier zu sehen, du hast so eine herzliche Art zu schreiben und du bist einfach wunderwunderschön :-))
    (Deine etwas kürzeren Haare stehen dir ganz super )
    Ich freue mich mit dir hier in das Jahr 2014 zu starten und bin schon gespannt,was wir erleben werden.
    liebe Grüße
    bettina

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  3. Dein Blog gefällt mir :)
    Schau doch auch mal auf meinem Blog vorbei.
    -Kathi

    http://haappiness-depends-upon-ourselves.blogspot.de/

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  4. Ein schöner Rückblick! Das mit dem Studienabschluss und den Haaren war bei mir auch so! :D Meinen Rückblick auf 2013 hab ich auch grad aufm Blog gepostet - und Vorsätze gibt's bei mir auch nicht. Ich nenne es Pläne! Vorsätze klappen sowieso nicht. Entweder man bekommt die Eingebung, dieses oder jenes zu tun, oder eben nicht. :)

    Liebe Grüße & einen guten Start ins kommende Jahr
    Tina

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  5. Das mit dem Studium muss schön sein :)
    Und das mit den Haaren war auch eine gute Idee :)
    Die Wunderkerzen sind wirklich ein Trauma - wusste gar nicht, dass man sich damit die Haare anflemmen kann.

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  6. Ein schöner Post, schön zu lesen. :)
    Guten Rutsch schonmal!

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  7. gut, dass du dich dazu entschieden hast zu bloggen :)
    wünsche dir einen guten rutsch!!!
    lg

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  8. Schicker Blog. ;)

    Grüße Eric
    http://my-stylebox.blogspot.de/

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  9. schöner post! und gute entscheidung, das mit deinen haaren. das kurze steht dir wirklich um einiges besser und sieht irgendwie "besonderer" aus :)

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  10. toller Post, gefällt mir gut.
    Sowieso hast du nen super kreativen Blog.

    Eine Frage: was ist das denn für eine Schriftart beim letzten Bild und dem Wörtchen "great"? bzw generell was sind das für schriftarten, die du bei den bildern gewählt hast? ich find die super! auch die Jahreszahlen!

    Klasse Auge dafür hast du!

    Liebe Grüße :)

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