Semitraditioneller Adventskranz

Ich finde traditionelle Weihnachtsdeko wirklich toll. Schön rot-grün-weihnachtswichtelmäßig und ganz viel Glanz, Glitzer, Weihnachtsgefühlen und Gloria. Aber, großes Aber: Ich schaue mir das gerne an, nur nicht bei mir zuhause! Da finde ich traditionelle Weihnachtsdeko ganz schrecklich und mag es überhaupt nicht, wenn rot-grün-gestreifte Deko-Artikel in meinem bordeaux-violetten Wohnzimmer ihr Unwesen treiben. Und weil ich traditionell schön finde, aber kein traditionell bei mir will, gibt es bei mir immer eine Zwischenlösung in meinem eigenen Farbschema, aber halbwegs traditionell gehalten.

So kam es dann auch zu dieser monströsen Kreatur von Adventskranz, die ihr hier bewundern könnt. Schön vier Kerzen in Reih und Glied auf dem Kranz angeordnet, aber mit ein paar moderneren Deko-Elementen, um das Ganze etwas aufzulockern. Da reicht schon etwas Masking Tape und ein bisschen Dekopatch!


Den Basic-Kranz habe ich von Depot und eigentlich war nicht einmal geplant, dass der überhaupt grün dekoriert wird. Da dachte ich, "Dieses Jahr bist du mal cool und total anti-traditionell", ja, es sah am Ende aus wie eine ekelhaft trockene Dornenkrone, also lassen wir das. Es wurde dann nach und nach grüner und grüner und das Ergebnis gefällt mir auch richtig gut. 


Bevor ich losgelegt habe, habe ich den Kranz erst mal ein bisschen mit weißer Sprühfarbe aufgewintert. Dabei habe ich mir auch gleich die Tannenzapfen vorgenommen, die ein weißes Krönchen bekommen haben - nicht ganz weiß nur so, dass es ein bisschen angeschneit aussieht.


Die kleine Tafel, die ihr ganz vorne seht, habe ich mit etwas Masking Tape aufgehübscht (das Masking Tape ist von der Papeterie bei Ikea und ich liiiebe es!) Mit dem gleichen Masking Tape habe ich auch die Kerzen umwickelt und anschließend mit dem Labelmaker die Zahlen 1 - 4 in Worten draufgelabelt.


Und ich weiß ja nicht, wie es bei euch mit Deko und Zeitplanung aussieht, aber bei mir ist ganz klar: Advent, Advent, der Zeitdruck brennt! Oder so ähnlich. Hier habt ihr in einem Satz zusammengefasst, warum ich es immer wieder nicht schaffe, Wochen im Voraus tolle Adventsideen zu präsentieren, bei Bloggeraktionen teilzunehmen, et cetera, pp. Vielmehr fällt mir Ende November auf: Oh, morgen ist der erste Advent! Genau wie auch heute: Oh, morgen ist tatsächlich der erste Advent! Dieser Eintrag ist auch nicht seit Wochen geplant, sondern er wird just in diesem Moment fertig, in dem grade auch mein Adventskranz fertig wurde.


... und genau das ist auch der Grund, warum ich euch keinen Adventskalender zeigen kann - ich habe völlig verpennt, einen zu machen. Dann gibt's eben einen von Lindt oder so, das ist auch gut und lecker!


Die schwarz-weißen Sterne, die da überall drinstecken, habe ich ganz einfach aus Pappe ausgeschnitten und mit Decopatchpapier beklebt. Erinnert ihr euch an meine Kreisgirlande? Das ist die gleiche Technik, nur dass ich hier wirklich bloß Pappe anstatt Fimo Air verwendet habe. (Weil ich kein Fimo Air mehr zuhause hab ...!) Ignoriert übrigens einfach meine Grundschulschrift auf der kleinen Tafel! ;)


Natürlich passt sich da auch die restliche Deko im Wohnzimmer an. Das tolle Sternchentablett habe ich vergangenes Wochenende im Baumarkt ergattert und es schreit geradezu danach, mit Tannenzweigen und Tannenzapfen gefüllt zu werden.


Außerdem habe ich ausgelost, wer die süße Libellenkette von EvedesignDK gewonnen hat - Herzlichen Glückwunsch, liebe Vivi, du bekommst gleich noch eine Email von mir. Und alle, die nicht gewonnen haben, nicht verzagen - ich habe gehört, es soll hier in nächster Zeit noch das eine oder andere Gewinnspiel geben... ;)


Und um noch mal auf das Weihnachtsthema zurückzukommen - dekoriert ihr in der Weihnachtszeit lieber traditionell oder ausgefallen? Oder versucht ihr, wie ich, einen Mittelweg zu finden? Und seid ihr auch immer so hinterher wie ich oder plant ihr alles schon frühzeitig? ;)

Rezept: Kürbis-Nuss-Blätterteigküchlein

Mich hat ja seit einiger Zeit der Kürbiswahnsinn gepackt. Solange es noch geht, muss ich alle möglichen Rezepte in allen erdenklichen Variationen ausprobieren. Heute gibt's ein easypeasy-super-einfaches Rezept mit Blätterteig - außer, ihr macht den Blätterteig selbst. Aber dafür war ich jetzt einfach zu faul!

Und etwas anderes muss ich noch loswerden, bevor ich euch die leckeren Kürbisküchlein zeige. Es gibt tatsächlich noch nette Menschen. Gestern bin ich in der Eiseskälte (ja, ich finde das schon eiskalt jetzt!) in den Bus gestiegen, der bis zur Endstation gefahren ist. Danach hätte ich noch etwas laufen müssen, bis ich daheim gewesen wäre. Der Busfahrer hat mich darauf hingewiesen, dass ich doch bitte aussteigen soll, weil das die Endstation sei. Habe ihm gesagt, dass ich dachte, dass er noch ein bisschen weiter fährt und bin dann aber auch ausgestiegen. Zwei Meter weiter hielt der Busfahrer dann wieder neben mir an, die Tür öffnete sich, er ließ mich einsteigen und fragte, wie weit er mich mitnehmen soll.

Letztlich ließ er mich kurz vor meiner Haustüre raus und bedankte sich für das nette Gespräch. Sonst bin ich ja sehr leidgeprüft, was öffentliche Verkehrsmittel, deren Fahrer und Fahrgäste angeht, aber das hat mich wirklich begeistert. Und wenn wir schon bei Nettigkeiten sind: Vergesst nicht mein Gewinnspiel, bei dem ihr noch bis Freitag mitmachen könnt. 



Diese Kürbisküchlein sind ganz schnell gemacht und schmeckten richtig richtig gut! Genießt die Kürbiszeit, solange es noch geht, es kann jederzeit vorbei sein. Kürbisse trösten mich im Herbst und Anfang Winter darüber hinweg, dass es keine Erdbeeren und Himbeeren mehr gibt.



Ihr braucht für 12 Küchlein:
2 Rollen Blätterteig (Ihr könnt ihn natürlich auch selbst machen, aber heute will ich euch ja etwas Schnelles zeigen!)
einen Hokkaidokürbis
100 Gramm Walnüsse
250 Gramm Pilze eurer Wahl
200 Gramm Cremefine
2 kleine Zwiebeln
Fetakäse
Salz 
Pfeffer
Rosmarin
ein Eigelb


Und so geht's:


1. Schneidet den Kürbis, die Pilze und die Zwiebeln in kleine Scheibchen und dünstet sie mit etwas Rapsöl an.

2. Schneidet die Blätterteigröllchen in Dreiecke (können auch Vierecke sein, aber ich finde Dreiecke einfach Küchlein-artiger!) und bestreicht sie mit dem Eigelb.

3. Heizt den Backofen auf 180 Grad vor und verschmischt nun die restlichen Zutaten mit der Cremefine. Würzt das Ganze schön mit Salz, Pfeffer und Rosmarin (Kürbis mit Rosmarin schmeckt so lecker! Probiert es.) Verteilt die Mischung auf den Küchlein, rollt die Ränder des Blätterteigs ein und verteilt den Fetakäse darauf. Ab in den Backofen damit und nach 15 Minuten: Guten Appetit!



Wenn die Küchlein aus dem Backofen kommen, könnt ihr noch die Walnüsse darauf verteilen. Mhmmm! (Könnt ihr auch gerne vor dem Backofen schon tun, aber ich hab's lieber, wenn sie keine braune Kruste bekommen.)



Der Kürbis wird mit seinem Platz in meinem Herzen dann übrigens direkt schon von den Mandarinen abgelöst, die ich mir gerade nicht mehr wegdenken kann. Und Mandarinen erinnern mich daran, dass bald Weihnachten ist. AHHHH! Vorfreude hoch Tausend.

Und schaut doch mal bei Elske rein, deren Social Media Buttons ich gestaltet habe, weil sie ihr Layout auf Wintermodus geändert hat! :)

Dragonfly Necklace {Giveaway}

Was ein ereignisreiches Wochenende. Es wurde direkt dadurch eingeläutet, dass am Freitag das Auto nicht ansprang - herzlich Willkommen, lieber Winter. Netter Werkstattmann überbrückte und ich durfte erst mal eine Stunde durch die Gegend fahren, bis die Batterie wieder geladen war. Der Winter ist also da. 

Um mich selbst zu trösten (haha), bin ich dann gestern erst mal zu Ikea gefahren. War sehr wichtig, jetzt geht's mir wieder gut! Hab jetzt einen neuen Teppich und allerhand Kleinigkeiten für meinen Adventskranz (den gibt's hier auch bald zu sehen!). Und gestern Abend gab's dann das supermegacoole 50-Jahre-DoctorWho-Special im Kino. Ich bin immer noch ganz aus dem Häuschen! (Wer mir auf Instagram folgt, wird das mitbekommen haben... ;) )

Aber heute - heute habe ich erst mal was Nettes für euch. Seht ihr die süße Libellenkette auf den Fotos? Die habe ich von der superlieben Eve von evedesignDK bekommen, um sie an euch zu verlosen. Vielleicht braucht ihr ja dringend noch ein Weihnachtsgeschenk, Adventskalenderinhalt oder eine kleine Belohnung für euch selbst? (Genau, vielleicht ist euer Wagen auch nicht angesprungen und ihr müsst euch trösten?)


Diese süße Libellenkette, die ihr hier nun gewinnen könnt, wurde von Eve mit Liebe gefertigt und von mir mit auch sehr viel Liebe für euch ausgesucht. Das besondere Highlight daran ist das hübsche grüne Plättchen - genau passend zu meinem Mint-Faible! Schaut euch bitte mal Eves Shop an! Es fiel mir echt nicht leicht, mich für ein Schmuckstück zu entscheiden. Die Sachen sind alle wirklich liebevoll angefertigt und sehen wunderschön aus.


Das hab ich dann gleich mal zum Anlass genommen, meine Lieblingsherbstschuhe von Even&Odd (die ich übrigens auch in Schwarz besitze, weil ich mich nicht entscheiden konnte...) auszukramen und euch das Kettchen in Aktion zu zeigen - in seiner natürlichen Umgebung! Dafür hab ich sogar dem Regen getrotzt! (Es nieselte! Sehr dramatisch.) Und die eine oder andere hatte mir in letzter Zeit geschrieben, ich solle mehr Bilder von mir posten. Das habt ihr nun davon!


Ich scherze übrigens nicht, wenn ich euch sage, dass ich im Wald wirklich eine Libelle gesehen habe! Da ist nämlich so ein kleiner See (eher Tümpel) und da hatte wohl eine letzte Herbstlibelle ihre letzte Bastion, bevor der Winter kommt. Ich bin ja jetzt nicht so die Botanikerin, aber verwundert hat's mich schon um die Jahreszeit. Oder ist das normal? Klärt mich auf, ich kenn mich damit ja nicht so aus.


Wenn ihr die Libellenkette genauso süß findet wie ich, habt ihr jetzt die Chance, sie zu gewinnen! Sie liegt nämlich schon in einem Kuvert für euch bereit, um an die glückliche Gewinnerin verschickt zu werden.

Hinterlasst einfach einen Kommentar hier unter dem Post, um in den Lostop zu hüpfen.Wie ihr an mehr als ein Los gelangen könnt, erkläre ich euch nach den Teilnahmebedingungen.

Teilnahmebedingungen

Hinterlasst mir einen Kommentar. 

Teilt mir in eurem Kommentar mit, wie viele Lose ihr bekommt. Euer erstes Los erhaltet ihr durch euren Kommentar - wie ihr weitere Lose ergattern könnt, zeige ich euch gleich.

Ihr müsst keinen Blog haben, um teilzunehmen, jedoch müsst ihr mindestens 18 Jahre alt sein (oder das Einverständnis eurer Eltern haben) und einen Wohnsitz in Deutschland, Österreich oder der Schweiz haben. Vergesst nicht, in eurem Kommentar eine Kontaktmöglichkeit (gültige Email-Adresse!) zu hinterlassen. Teilnehmen könnt ihr bis zum 29.11. um 23:59 Uhr, der Gewinner wird ausgelost.

Weitere Lose

 Los: Like MeinFeenstaub auf Facebook
 Los: Teile das Giveaway auf Facebook.
 Los: Verlinke das Gewinnspiel bei dir in der Sidebar oder in einem Blogeintrag.

Ihr könnt also an bis zu vier Lose gelangen!

Und noch mehr gute Nachrichten: Das wird nicht das einzige Giveaway in nächster Zeit sein. Weil Weihnachten naht, habe ich noch mehr für euch in der Vorbereitung.

{Hut ab} Clara OnLine

Hier gibt's was Neues! Ihr kennt ja bestimmt alle schon meine regelmäßige Blogvorstellung, bei der ich immer 3 Blogs rauspicke, die mir von euren Bewerbungen besonders gut gefallen, und schreibe, warum das so ist und welche Posts ich besonders schön finde.

Natürlich ist es immer noch mal etwas anderes, ob ich meinen Senf zu einem Blog dazugebe oder ob der Blogger selbst zu Wort kommt. Und deshalb fange ich jetzt an, Blogger bei mir zu Wort kommen zu lassen, deren Blogs ich besonders inspirierend und deren Inhalte ich besonders toll finde. 
Und meine neue Reihe heißt "Hut ab", weil man sowohl zur Begrüßung, als auch anerkennend den Hut abnimmt. Also passt das perfekt zu Interviews mit tollen Bloggern!

Den Anfang macht heute Clara von ClaraOnLine! Bei ClaraOnLine findet ihr alles von tollen Rezepten über supertolle DIY-Ideen - und schaut euch ihre wunderschön eingerichtete Wohnung an!.Wirklich richtig toll! Aber genug von mir, jetzt ist Clara dran. Sie gibt tolle Tipps für die Studentenküche, erklärt, warum weniger oft mehr ist und liefert inspirierende Deko-Ideen.


Hallo Clara! 
Erzähle doch in ein paar Sätzen etwas über dich und deinen Blog Clara OnLine. Wer bist du? Was findet man auf deinem Blog?

Clara: Gutes Essen, schönes Wohnen, Dinge selber machen und Neue Medien - das sind meine Leidenschaften und das findet man auf meinem Blog. Ich möchte mit Clara OnLine einen Inspirationsfunken an meine Leser weitergeben. So ein Funken entfacht mich beim Lesen anderer Blogs und tut im (manchmal viel zu grauen) Alltag einfach gut. Ich bin 26, wohne zur Zeit in Weimar und blogge seit etwa einem Jahr.


Du hast gerade deine Masterarbeit abgeschlossen und hast “Communication & MultimediaDesign” studiert. Konntest du im Studium etwas mitnehmen, was dich zum Bloggen inspiriert?

Clara: Communication & MultimediaDesign ist mein Bachelor, meinen Master habe ich in Medienmanagement gemacht. Da der Bachelor an einer FH und somit praxisorientierter war, hat dieses Studium mir etwas mehr geholfen, was die Praxis des Bloggens anbelangt. Handwerkszeug wie das Einrichten eines selbst gehosteten Wordpress Blogs, der Umgang mit verschiedenen Grafikprogrammen und Fotografie- und Filmprojekte zählen dazu. Trotzdem habe ich erst während des Masterstudiums angefangen zu bloggen. Das liegt vor allem daran, dass ich erst jetzt Themen gefunden habe, die mich nachhaltig und ehrlich interessieren. Das ist meiner Meinung nach noch wichtiger als Inspirationsquellen - Herzblut und Begeisterung. :-)


Was ist dein aktuell liebster Deko-Trend?

Clara: Ich mag sehr gerne Pastelltöne und schwarz-weiß. Deko in diesen Farben hat zur Zeit meine Aufmerksamkeit. An sich versuche ich aber auch bei Trends darauf zu achten, dass Dinge die ich anschaffe oder bastle möglichst zeitlos sind und nicht nur eine-Saison-fähig. Geometrische Formen und schlichtes skandinavisches Design gehören z. B. dazu.


Hast du einen tollen Winter- oder Weihnachtsdeko-Tipp?

Clara: Also was ich unbedingt mal dekorieren möchte, sind leuchtende Zinkhäuser wie dieses hier von Madam Stoltz. Die hatten es mir schon letztes Jahr angetan, aber für solche hübschen Kleinigkeiten reicht das Studentenbudget oft nicht aus. Ich hätte gerne drei verschiedene davon und dazwischen liegt frisches duftendes Tannengrün. Das wäre Perfekt auf meinem weißen Sideboard.


Du kochst auch sehr gerne und magst tolle Rezepte. Kochst du auch im Alltag so viel und so lecker, oder beschränkt sich das eher auf das Wochenende (oder wenn du einen Blog-Post in Planung hast)?

Clara: Als Studentin kann ich mir meine Zeit ja noch frei einteilen. Ich koche also fast immer frisch. Oft gibt es darüber keine Blogposts, weil es Abends zu dunkel zum fotografieren ist. Deshalb fotografiere ich nur am Wochenende, was ich koche.
Ehrlich gesagt mache ich mir sogar ein bisschen sorgen darüber, wie das wird wenn ich demnächst ins Berufsleben einsteige und spät nach Hause komme. Frische und aufwändige Gerichte sind dann viel schwieriger zu realisieren. Dabei ist mir gesunde Ernährung ausgesprochen wichtig. Wir versuchen möglichst regionales Obst und Gemüse zu kaufen und essen kein Fleisch. Eine Inspirationsquelle für gesunde Ernährung ist für mich zum Beispiel der Vollwert Blog von Melanie und Sönke.



Hast du einen tollen Rezepttipp für alle gestressten Studenten und arbeitenden Leute, die abends noch schnell, aber lecker essen möchten?

Clara: Hihi, das passt ja zu meiner letzten Antwort. :-) Beim Kochen ist ja auch nicht nur das Kochen selbst ein Zeitfaktor, sondern auch die Organisation (was will ich überhaupt kochen? Rezepte raussuchen, Einkaufslisten erstellen, einkaufen etc.). Wenn ich keine Lust habe mache ich gerne Wraps. Die gehen schnell und einfach selbst zu machen z.B. nach diesem Rezept von Chefkoch. Die Füllung ist ganz nach Gusto: Resteverwertung aus dem Kühlschrank, Frischkäse, Käse, Salat, Tomate, Avocado, etc. Die selbstgemachten Wraps schmecken sehr viel besser als die gekauften und sind sehr viel günstiger!

Hin und wieder liest man auf deinem Blog ja auch von deinem Freund, mit dem du zusammenlebst. Wie geht er mit deinem Hobby um? Ist er da ganz entspannt, wenn erst mal alles fotografiert werden muss, bevor gegessen werden kann, und wenn der DIY-Wahn Einzug hält?

Clara: Mein Freund ist von Natur aus ein ganz entspannter. Er findet es gut, was ich mache, und hilft auch immer wieder mit. Vielleicht nicht gerade beim Dekorieren, aber beim Fotografieren (und essen, hehe). Ich bin froh, dass er da so lieb und locker ist. 
Wenn er das Bloggen nervig fände oder sich lustig machen würd,e hätten wir wahrscheinlich öfters Streit, weil es nun mal ein Teil meines Lebens ist und recht viel Zeit beansprucht (siehe Frage neun). Ich seh' das aber auch so: Er profitiert ja auch davon, dass es bei uns leckeres Essen gibt und dass es hübsch aussieht. Also hat er sich auch nicht zu beschweren… Hehe. ;-)




Woher nimmst du die Inspiration für deine tollen Rezepte, aber auch für deine wirklich hübsch abgestimmte Einrichtung?


Clara: Schwierige Frage. Vieles entdecke ich natürlich Online (z.B. auf anderen Blogs, bei Pinterest, in Onlineshops). Rezepte finde ich teilweise online, aber auch häufig in meiner immer größer werdenden Kochbuchsammlung. Generell würde ich aber sagen: Inspiration kann man fast überall finden - man muss nur die Augen weit aufmachen und alle Sinne spitzen. Das macht man heutzutage viel zu selten. Wenn man sich dessen bewusst ist, sieht man mehr.

Wie viel Zeit verwendest du für deinen Blog?

Clara: Das kann ich so pauschal gar nicht beantworten. Für das Bloggen selbst brauche ich zwei bis vier Stunden pro Artikel, je nachdem wie aufwändig er ist. Die ganzen Social-Media-Aktivitäten drum herum sind auch ein großer Zeitaufwand und ich finde man muss schon vorsichtig sein, sich nicht darin zu verlieren. Ich möchte nicht 24/7 vor’m Handy, Tablet und Laptop hängen, um bloß nichts auf Facebook, Twitter, Pinterest und Instagram zu verpassen - dann wird aus der Inspiration eine Überflutung und aus spannenden Inhalten wird Eintönigkeit. Ich bin noch auf der Suche nach „dem richtigen Maß“, muss ich zugeben.



Welche ist deine absolute Lieblingszutat beim Kochen? (= Was würdest du am liebsten täglich essen?)

Clara: Eine? Ich mag einiges! Avocado, Frischkäse, selbst gemachter Nudelteig, aromatische Tomaten, Blumenkohl, Büffelmozzarella, Kürbis, und noch vieles mehr! Und für den Nachtisch: Himbeeren, Erdbeeren und Schoko(-eis, -soufflee, -soße, -pudding, …)


Was sollte in wirklich keiner Wohnung fehlen, was Dekoration anbelangt?

Clara: Ich würde es eher andersherum formulieren. In den meisten Wohnungen, in die ich komme ist zu viel. Meistens ist es nicht so, dass ich etwas bestimmtes vermisse, sondern eher so, dass ich denke: "Hier könnte mal wieder aussortiert werden.“ Kauf dir lieber weniger und dafür gute Sachen und was zwei Jahre nicht in Gebrauch war kommt weg.

Ich weiß, das sagt sich einfacher, als es ist. Ich habe selbst auch Krempel herumliegen, von dem ich mich nicht trennen will, den ich aber eigentlich auch nicht brauche. Aber da muss man sich echt selbst in den allerwertesten treten. Weniger ist mehr. Dekoriere lieber mit ein paar wirklich hübschen Dingen anstatt mit 20 mittelmäßigen (Vorteil: das Staubwischen ist auch nicht mehr so aufwändig, hehe). Das ist zumindest meine persönliche Sichtweise, beziehungsweise mein Einrichtungsstil.

  


Wenn ihr also nach tollen, oft ausgefallenen Rezepten sucht, Inspiration für eure Wohnung benötigt und einfach tolle Fotos anschauen möchtet, dann sei euch der Klick in Claras Blog ans Herz gelegt! Ich könnte mir auch mal eine Scheibe davon abschneiden, wie wunderbar klar und strukturiert alles in Ihrer Wohnung aussieht, richtig schön.

Gnocchi mit Maronen und Äpfeln {Beat the Winter Blues!}

Kennt ihr Inas "Things about your Life"-Projekt? Heute ist auch schon wieder der 20., und diesmal fragt Ina von WhatInaLoves nach einem guten Rezept gegen den Winter Blues..

Nun, mein Number-One-Rezept gegen den Winterblues sind zwei Liter Tee, eine dicke Wolldecke und schlafen bis nachmittags, um möglichst wenig vom Winter mitzubekommen. Und Schaumbäder. Endlos lange Schaumbäder mit ein bisschen Musik.
Wäre Winterschlaf eine Option, wäre ich sofort dabei! Aber weil Winterschlaf leider nicht in meinen Zeitplan passt, gibt's auch von mir heute ein leckeres Rezept, das im Winter besonders gut schmeckt: 
Selbstgemachte Gnocchi mit Maronen, Rosenkohl (der muss nicht dazu! Ich weiß, der gute Rosenkohl hat viele Hater), Champignons und karamellisierten Äpfeln. Grade die karamellisierten Äpfel lassen mich auch jetzt schon von Weihnachten schwärmen.

Es muss im Winter nicht immer nur süß sein, auch ein Herzhaft-Süß-Mix kann sehr lecker sein. Hauptsache warm. Am besten, man schlägt den Winter mit seinen eigenen Waffen: Gerichte mit Saisongemüse! Ha!

Und weil es keinerlei Grund gibt, bei solchen unwirtlichen Temperaturen nach draußen zu gehen (Ich übertreibe! Aber ihr wisst, was ich meine.), könnt ihr genauso gut stundenlang in der Küche stehen und eure Gnocchi selbst machen. Und dazu gibt's leckeres Wintergemüse, Äpfel und Maronen. Und Pilze! Ganz viele Pilze.


Ihr braucht für die Gnocchi:
600g mehligkochende Kartoffeln (MEHLIG!)
150 Gramm Mehl
Salz

Ihr braucht für den restlichen Kladderadatsch:
500 Gramm Rosenkohl
300 Gramm Champignons
300 Gramm Maronen
150 Gramm Cremefine
1 Zwiebel
2 Äpfel
mehrere EL Butter
Thymian
Pfeffer
Salz

1. Es geht los mit den Gnocchi! Wascht zunächst die Kartoffeln und kocht sie etwa 30 Minuten in Salzwasser. Nach der Wartezeit schält ihr sie und drückt sie mit der Kartoffelpresse zu einem schön gleichmäßigen Matsch zusammen. (Denkt dabei an alles, was euch diese Woche schon geärgert hat! Mit Aggressionen geht's schneller. Spaß am Rande!) Verknetet den Kartoffelmatsch mit Ei und Mehl zu einem gleichmäßigen Teig. Nun könnt ihr auch schon anfangen, kleine Gnocchiknödel zu formen. Die typischen Ritzchen könnt ihr mit einer Gabel hineindrücken.

2. Während die Gnocchi abgedeckt auf der Arbeitsfläche ruhen, wascht ihr den Rosenkohl, nehmt die äußeren Blätter ab und schneidet den Strunk unten kreuzförmig ein, damit alles gleichmäßig gar wird. Kocht die Gnocchi 10-15 Minuten gar. Anschließend nehmt ihr ihn heraus und schwitzt ihn in der Pfanne mit Pilzen, der Zwiebel und den Maronen an.


3. Verrührt das Eigelb mit der Cremefine und gebt etwas Salz und Pfeffer hinzu. Diese Mischung könnt ihr anschließend mit den Pilzen, dem Rosenkohl, der Zwiebel und den Maronen mischen.

4. Nun folgt das Highlight: Die Äpfel! Bratet die Apfelscheiben mit etwas Butter an und lasst sie mit etwas Puderzucker karamellisieren. Ein Traum, sag ich euch! 

5. Und bevor wir sie vergessen: Die Gnocchi gebt ihr nun in kochendes Salzwasser und lasst sie brodeln, bis sie von selbst nach oben schwimmen. Das geht in wenigen Minuten. Nun werden die Zutaten zusammengefügt und serviert.


Und das Beste: Wenn man schön lange in der Küche steht, wird so auch die ganze Wohnung richtig schön warm. Also ab in die Küche mit euch! Das gewisse Etwas bekommt das Rezept auf jeden Fall durch die Äpfel. Diese süß-herzhaft Mischung liebe ich ohnehin und auch hier schmeckt's einfach wieder genial. Und alle Rosenkohl-Traumatisierten (Auf Instagram wurde mir schon viel Leid geklagt, als ich nur das Topf-Bild meines Rosenkohls geposted habe! :D) Versucht es noch mal! Rosenkohl ist superlecker. Gebt ihm eine Chance, er hat's nicht so gemeint. Gerade mit den Äpfeln schmeckt das richtig gut und noch mal ganz anders.


Als Nachtisch könnte ich mir aus den restlichen Äpfeln leckere Apfel-Zimt-Streusel-Muffins gut vorstellen. Okay, ich glaube, das muss ich auch mal versuchen. In der Küche zu stehen, ist eigentlich nie verkehrt, weil es vorm Herd oder Backofen einfach noch mal viel wärmer ist als im Rest der Wohnung.

Was ich sonst im Winter liebe, ist zum Beispiel stricken (oder häkeln, wer das lieber mag!). So ist man direkt produktiv und hat am Ende ein tolles Ergebnis, das noch mal wärmer hält - kann man auch super mit einer dicken Wolldecke vorm Fernseher machen. Außerdem kommt Weihnachten immer schneller, als man denkt. Werdet doch schon jetzt kreativ und fangt an, Weihnachtskarten und Co. zu basteln! Am besten, ihr stellt direkt ein paar Teelichter auf. Wenn ihr dann doch mal vor die Tür müsst, nehmt auf jeden Fall eine Thermoskanne mit Tee mit. So könnt ihr euch auch unterwegs aufwärmen.


Wer also Rosenkohl doof findet, Maronen sowieso nicht leiden kann und auf selbstgemachte Gnocchi keine Lust hat, der hat immer noch die Chance, den Winterblues mit leckerem Tee und Wolldecke zu bekämpfen. Oder, und das ist die einfachste Option, gar nicht "blue" zu werden, sondern den Winter mit all seinen Widrigkeiten zu mögen! Denn irgendwo hat ja jede Jahreszeit ihre Vorteile. 
Und welche kann, außer dem Winter, schon von sich behaupten, so etwas Cooles wie Weihnachten zu bieten? Na? Am besten, ihr startet direkt mit den Weihnachtsvorbereitungen und konzentriert euch ganz fest auf "Weihnachten", statt auf "Winter"!

Habt ihr auch gute Ideen gegen den Winter Blues?

Autumn Smoothie {FallingLeaves Edition}

Geht November noch als Herbst durch? Ganz sicher, oder? Passend zum Herbst habe ich für euch einen superleckeren herbstlichen Smoothie mit Pflaumen, Trauben und Birnen. Und wenn ihr der Meinung seid, dass kein Herbst mehr ist, sondern wir das Ganze schon Winter nennen sollten, dann blendet den Post-Titel aus und habt trotzdem Spaß an einem Smoothie, für den ihr ganz sicher auch jetzt noch alle Zutaten zu bezahlbaren Preisen bekommt. Man neigt ja in der kälter werdenden Jahreszeit dazu, sich eher deftig zu ernähren. Aber bitte nicht die Vitamine vergessen! Am besten in Smoothieform.

Und der Blogtitel rührt daher, dass der Smoothie sich chamäleonartig dem Blatt angleicht, das ich da dran gebunden habe. ;)


Übrigens freue ich mich ganz riesig über das tolle Feedback zu meinem letzten Eintrag mit meinen Blog-Design-Tipps. Wenn ihr so etwas mögt, kann es gern mehr davon geben, das geht mir nämlich gaaanz leicht von der Hand und ich habe ganz viel Spaß daran! Und wenn es noch mehr gibt, was ihr gerne mal bei mir lesen würdet, schreibt es mir hier in einem Kommentar.


Und ansonsten geht's jetzt weiter mit meinem leckeren Herbstsmoothie. Der gemeine Smoothie ist nämlich kein reines Sommergetränk, sie sind auch im Herbst superlecker. Es muss nicht immer nur Tee sein. Gut, es kann auch Tee sein, aber eben nicht nur.


Ihr braucht:
6 Pflaumen
3 Birnen
250 Gramm (kernlose!) Trauben
200 ml Wasser oder Milch

Einfach alles schön entkernen, kleinschneiden und ab in den Mixer damit! Glaubt mir, das Ganze schmeckt besser, als es aussieht. Viel besser. Und so gesund!


Die (seltsame) Farbe ist übrigens pure Absicht. Sicher war es nicht so, dass ich mir erhofft habe, dass das Ganze mehr ins Violette geht. Denn ich habe ganz bestimmt ganz fest damit gerechnet, dass der Smoothie aussieht wie saftiges Herbstlaub (oder andere Dinge, aber lassen wir das!).


Also, Smoothies müssen nicht immer sommerlich sein! Auch mit Herbst-Obst könnt ihr ganz traumhafte Smoothies zaubern. Und ich bin mir sicher, November ist eigentlich noch Herbst, auch wenn es sich gerade sehr viel winterlicher anfühlt, als mir lieb ist.


Smoothies kann es bei mir wirklich das ganze Jahr über geben. Sie schmecken einfach toll und sind total gesund. Seid ihr auch solche Smoothiefans wie ich? Wie mögt ihr eure Smoothies am liebsten?

Übrigens gibt's hier für euch schon bald tolle Sachen zu gewinnen! Yeah! Aber ich möchte mal noch nicht zu viel verraten. Aber ich bin selbst schon total aufgeregt, was ich euch bald präsentieren kann. Yeahyeahyeah!

Ich wünsche euch einen wunderschönen Abend!

Tipps für ein schönes Blog-Design

Immer wieder bekomme ich Fragen und E-Mails, bei denen es um mein Layout geht. Ob ich Tipps geben könne, wie ich das hinbekommen habe, und viele mehr. Da dachte ich, es kann ja nicht schaden, mal ein paar grundsätzliche Tipps an euch alle zu geben! Ich habe einfach mal zusammen geschrieben, was ich persönlich besonders wichtig finde. Ich selbst habe mein Design auch von der Pike auf LearningByDoing-Weise erstellt. Oder vielmehr TrialAndError. Vielleicht könnt ihr ja das eine oder andere noch mitnehmen, auch wenn ihr schon erfahrener seid. 

Und vorab: Es sollten eigentlich nur ein paar knappe Tipps werden. "So fünf bis zehn kurze Bulletpoints, jeweils ein Satz zu jedem Stichwort", dachte ich. Sind jetzt über vier Word-Seiten geworden, ich kann mich einfach nicht kurz fassen... ;)


Ich habe also einfach mal ein paar Tipps zusammengestellt, die ich ganz besonders wichtig finde, wenn es darum geht, ein schönes Blogdesign zu erstellen. Und vielleicht helfen sie euch ja auch weiter! Also, viel Spaß damit und ich hoffe, ihr könnt etwas für euch und euren Blog mitnehmen! :)


Bevor ihr irgendetwas anderes macht, empfehle ich den Blogger-Nutzern unter euch folgendes: Schaltet auf die „Simple“-Vorlage um. Auch wenn es zunächst so wirkt, als würde der Blog dann total langweilig aussehen – das wird er nicht! Ihr könnt eine Vorlage aussuchen, wenn ihr einen Blog erstellt, könnt das Ganze aber auch später noch ändern.

Die Simple-Vorlage gibt euch viel mehr Freiräume, euren Blog später individueller zu gestalten, und ihr seid nicht von den teilweise sehr festen Vorgaben der Vorlagen abhängig. Außerdem basieren sehr viele Tutorials, die ihr im WWW zum Blog-Design findet, auf dieser Vorlage.

Entscheidet euch für einen hellen Hintergrund und eine dunkle Schrift. Ich empfehle euch wirklich, einen weißen Hintergrund für die Beiträge zu wählen, so habt ihr keinen Stress mit dem Hintergrund selbst erstellter Grafiken, die dann immer dem Blog-Hintergrund entsprechen müssen ... ;) Wie bei mir. Der Fokus soll letztendlich auf euren Posts liegen, also sollte sich der Hintergrund entsprechend auch zurückhalten.

Nachdem wir auf die absolut puristische Simple-Vorlage zurück gerudert sind, gehen wir jetzt wieder ein paar Schritte in Richtung „persönliche Note“. Die ist nämlich absolut wichtig! Es gibt Unmengen von Blogs in den Weiten des Internets und ihr wollt trotzdem unverwechselbar sein, nehme ich mal stark an.  Ihr seid (in den meisten Fällen zumindest) auch sicher nicht der einzige Blogger, dessen Blog ein Leser an einem Tag anklickt. Ihr wollt aber dennoch im Kopf bleiben und einen Eindruck hinterlassen.

Der erste Schritt dahin ist, euch eure unverwechselbare Farbkombination zu überlegen, die sich wie ein roter Faden durch euren Blog ziehen wird. Da kann ich euch ein hilfreiches Tool empfehlen, das sich Color Scheme Designer nennt: http://colorschemedesigner.com/ Hier könnt ihr Farben ermitteln lassen, die besonders gut zusammenpassen. Oder werdet einfach selbst kreativ.



Mir persönlich gefällt es besonders gut, wenn der Hintergrund des Post-Bereichs recht schlicht gehalten ist und ihr ein bis zwei Farben habt, die wiederkehrend immer wieder auftauchen – sei es in Linkfarben, Buttons oder Grafiken. Es ist sicher nicht jedermanns Sache, wenn ein Blog so extrem von der Farbkombination dominiert ist, wie es bei meinem Blog der Fall ist. Dennoch ist es, auch bei einem einfacher gehaltenen Blog, immer schön, ein paar Farbtupfer zu finden, der immer wieder aufgegriffen wird: In Linkfarben über Überschriften bis hin zu eurem persönlichen Banner.

Was ist das erste, was ins Auge sticht, wenn jemand euren Blog anklickt? Mal abgesehen vom Gesamteindruck? Dadurch, dass er sich direkt oben befindet und gleich zu sehen ist: Der Header natürlich. 

Wichtig ist zuerst, dass euer Header von der Größe her gut sichtbar ist, aber nicht den kompletten Bildschirm einnimmt und auf verschiedenen Auflösungen gut angezeigt wird. Mein Blogbereich (mit Sidebar!) ist zum Beispiel insgesamt 1000 Pixel breit, während mein Header 920 Pixel breit ist. (Ihr seht, dass der helle Bereich, den ich jetzt "Blogbereich" genannt habe, noch etwas über den Header hinausragt, bis der Pünktchenhintergrund beginnt.) Meiner Meinung nach eine optimale Größe. Natürlich gibt es noch wichtigeres als die Größe. 

Der Header repräsentiert euch und euren Blog. Ihr solltet euch also mit dem identifizieren können, was ihr da gestaltet, und der Meinung sein, dass der Header zu euch passt und ihr das Gefühl habt, er passt auch gut zu dem, was eure Leser in eurem Blog erwarten. 

Super ist natürlich, wenn euer Blogname direkt im Header auftaucht, direkt oder indirekt. Angenommen, euer Blog heißt Lila Sonnenblume. Da könnt ihr natürlich auch ein Bild einer Lila Sonnenblume im Header nutzen (Was ein dämliches Beispiel! Aber ihr versteht, was ich meine?). Ihr könnt Grafiken selbst erstellen oder auch nur einen Schriftzug nutzen. Das bleibt ganz euch überlassen. Darüber hinaus ist es ebenfalls super, wenn der Header die Farbkombination wieder aufgreift, über die wir gerade geprochen haben.

Eigentlich sollte die Überschrift "Wiederkehrende Elemente" heißen, ich wollte die aber nicht so klein in das Fähnchen quetschen. Aber es geht um wiederkehrende Elemente. Benutzt ihr bestimmte Symbole in eurem Header? Wie wäre es dann, diese auch als Aufzählungszeichen zu nutzen? Oder eure Buttons entsprechend anzupassen? 

Ein Design erhält dann den Feinschliff, wenn Elemente an verschiedenen Stellen wieder auftauchen. Ihr könntet auch für die Unterüberschriften in euren Posts ähnliche Hintergrund-Brushes verwenden wie für die Überschriften in der Sidebar. Zumindest aber die gleichen Farben. Wie ihr Brushes selbst erstellen könnt, habe ich hier schon einmal gezeigt.

Ja, es gibt viele Design-Trends. Und grade in der Blogosphäre sind diese Trends noch viel schnelllebiger als in anderen Bereichen. Und ebenfalls ja, viele Blogger gehen da gerne mit und ändern ihr Design je nach Trend. Wenn euch die Trends gefallen – klar, zieht mit, passt euer Design an! Aber fühlt euch nicht gezwungen, von Shabby zu Plain zu wechseln, nur weil das gerade gefragter ist. 

Wenn euch Shabby Design gefällt, bleibt dabei. Wenn ihr verspieltes Design mögt, behaltet es bei. Genauso umgekehrt: Wenn ihr es gern geradlinig habt, müsst ihr nicht überall verspielte Grafiken hinzufügen, nur weil alle Welt gerade auf diesen Zug aufspringt. Euch muss euer Blog gefallen und ihr seid niemandem eine Rechenschaft über euer Design schuldig. Fühlt euch nicht gezwungen, euer Blog-Design irgendwelchen Trends anzupassen, wenn euch die Trends nicht gefallen. Lasst euch durch Trends inspirieren, aber vergesst dabei nicht: Es ist immerhin euer Blog und euch muss er auch gefallen - findet eure eigene Stimme und euren eigenen Stil.


Ein kleiner Tipp am Rande von mir: Erstellt euch einen zweiten Testblog, in dem ihr neue HTML-Tipps und Grafiken ausprobiert. Sonst kann es gut passieren, dass ihr euch euer Design zerschießt, wenn ihr direkt in eurem eigenen Blog darauf loscodet. Speichert auch immer ein BackUp eures kompletten Codes ab, bevor ihr loslegt. So vermeidet ihr viel Frust und viele Tränen, falls etwas durch zu viel Rumprobieren verloren gehen sollte!


Wenn ihr Header, Buttons und Grafiken erstellt, solltet ihr darauf achten, dass ihr nur eure eigenen Fotos verwendet, oder, wenn ihr Fotos von anderen Leuten verwendet, darauf hinweist. Ihr möchtet eure Bilder ja auch nicht ungefragt auf anderen Seiten entdecken – jeder freut sich über eine kleine Erwähnung! 
Für euren Header empfehle ich euch, wirklich nur eigene Bilder zu verwenden. Der Header repräsentiert schließlich euch, das kann er viel besser, wenn ihr auch eure eigenen Fotos nutzt!



Die Breite der Sidebar sollte meiner Meinung nach ein Drittel-Verhältnis zum Post-Bereich nicht übersteigen. Wenn euer Blog zum Beispiel 1000 Pixel breit ist, wäre eine gute Größe für die Sidebar zwischen 250 und 330 Pixeln. Somit wäre der Postbereich etwa 700 – 800 Pixel breit. Das ist natürlich alles Geschmackssache, ich empfehle euch nur, was ich selbst als optisch angenehm empfinde. (Ihr ändert die Breite des gesamten Blogs und der Sidebar unter Vorlage -> Anpassen -> Breite anpassen.)

Die Sidebar ist, genau wie Header und Menü, dauerhaft zu sehen. Das bedeutet, ihr solltet dort alles unterbringen, was eure Leser schnell erreichen sollten. Dazu gehören:
  • Knappe Blogbeschreibung (Wo bin ich als Leser gelandet?)
  • Link zum AboutMe-Profil oder ein Foto von euch (Eure Leser wollen wissen, wer da schreibt!)
  • Social Media Buttons und Folgemöglichkeiten (Wir sind alle faul und wollen nicht lange suchen, wie wir jemandem folgen können!)
  • Labels oder Kategorien (Eure Leser wollen schnell dahin gelangen, wonach sie suchen. Vielleicht interessieren sie sich vor allem für Rezepte, wollen aber über Fotografie nichts wissen. Dabei helfen Kategorien.)
  • Archiv (Wir stöbern doch alle gerne in älteren Einträgen.)
  • Links zu Aktionen wie Giveaways und Blogvorstellungen (Sowieso immer interessant!)
  • Wer möchte: eine Blogroll (Es ist immer schön, zu sehen, ob der Blogger die gleichen Blogs super findet wie man selbst!)
Achtet bei eurer Sidebar darauf, dass ihr eine relativ ausgewogene Mischung aus Bild und Text habt, genau wie bei euren Posts auch. Ihr könnt natürlich auch links und rechts eine Sidebar einsetzen. Hier müsst ihr nur umso mehr noch darauf achten, dass dennoch die Posts im Fokus stehen. Übrigens: Wie ihr SocialMediaButtons mit Farbwechsel selbst machen könnt, habe ich hier schon einmal gezeigt. Vielleicht hilft euch ja meine Anleitung weiter.


Genau wie eine hübsche Sidebar ist auch ein ordentliches Menü sehr wichtig. Ihr solltet dort alle Punkte unterbringen, die von jedem Blogpost aus direkt gefunden werden sollten. Hier eine Inspiration, was man in einem Menü unterbringen könnt:
  • „Über mich“
  • Über den Blog
  • Impressum (Wichtig: Das Impressum muss von jedem Post aus erreichbar sein.)
  • Verschiedene Kategorien des Blogs
  • Kontaktmöglichkeiten
  • Folgemöglichkeiten
  • Häufig gestellte Fragen
Oft wurde ich schon gefragt, wie ich das Menü in meinem Header über das Bild gelegt habe. Das ist ganz einfach: Das Menü besteht selbst aus verlinkten Bildern, die ich im HTML-Bereich (bei „Layout“) unterm Header eingefügt habe. Der Code sieht so aus:



Ist also gar kein Hexenwerk und ganz einfach! Justiert einfach die Zahl, die hinter „margin-top“ steht. Damit könnt ihr regulieren, wo genau euer Menü angezeigt werden soll.

Eines direkt gesagt: Nutzt keine verspielte, verschnörkelte Schrift für eure Blogposts. Das ist anstrengend fürs Auge und eure Leser haben Mühe, eure Beiträge zu überfliegen. Nutzt stattdessen eine einfache Standardschrift für eure Posts. Für Überschriften, Buttons und Co. könnt ihr euch dafür etwas mehr mit Schriften austoben. Das Auge hat weniger Mühe, einzelne Wörter in besonderen Schriften zu lesen als zusammenhängende Textblöcke in verschnörkelten Fonts. Dafür könnt ihr euch bei Überschriften und Bildbeschriftungen austoben, solange die Schriften noch lesbar sind!

Achtet aber auch hier darauf, für euer Design nicht mehr als eine handvoll Schriften zu nutzen, weil es ansonsten schnell unübersichtlich wirkt. Es ist immer eine gute Idee, Buttons und Überschriften in einer anderen Schrift zu gestalten als den Haupttext. Schaut mal in meine Sidebar: Die Buttons haben überall eine andere Schrift als der normale Fließtext und das untergliedert die Seite für das Auge direkt unter. 


Ich empfehle euch, für Überschriften, die in einer anderen Schrift erscheinen sollen, Grafiken zu erstellen. Schreibt eure Überschrift also in Gimp oder Photoshop (oder einem anderen Programm), speichert das Ganze als .jpg ab und fügt es als Bild ein. Genau habe ich es auch mit den Fähnchen-Überschriften in diesem Post gemacht. Warum ich euch dazu rate? Ganz einfach: Nicht jeder hat eure Schriften selbst auch. Und die werden nur dann richtig angezeigt, wenn die Person, die sie betrachtet, die gleiche Schrift auch installiert habt. Wenn ihr also wollt, dass eure Schriften immer gut angezeigt werden, speichert eure Überschriften etc. als Grafiken ab und fügt sie einfach ein.

Grade in solchen sehr textlastingen Posts wie diesem, den ihr gerade lest, sind Grafiken mit verschiedenen Fonts als Unterüberschriften wirklich eine Entspannung fürs Auge. Ihr merkt es ja selbst. Niemand möchte gerne viele Textseiten am Stück lesen, die nicht zwischendurch aufgelockert werden.


Außerdem bleibt zu sagen, dass ihr euch austoben solltet! Holt euch auch gerne in anderen Blogs Inspiration, fragt die Blogger, wie sie dieses und jenes so hinbekommen haben. Die meisten Leute sind da sehr hilfsbereit. 

Und lasst euch nicht von komplizierten HTML-Codes abschrecken, wenn ihr neue Funktionen einbauen wollt. Das ist oft weniger schwierig, wenn man sich einfach ein bisschen Zeit nimmt und sich ein wenig einarbeitet. Ich habe selbst keine bis wenig Ahnung von HTML-Sachen gehabt, bevor ich meinen Blog erstellt habe, und das Ergebnis lässt sich ja doch einigermaßen sehen. Man entwickelt mit der Zeit auch einen Blick für die Codes und versteht, was bestimmte Abkürzungen und Kombinationen bedeutet. Lasst euch nicht abschrecken und stürzt euch ins kalte Wasser, das kann sogar richtig Spaß machen. Oder: Lasst euch helfen. ;)


Ein eigenes Blog-Design zu erstellen, ist häufig mit viel Trial and Error verbunden. Manchmal wollen Dinge einfach nicht so klappen, wie man es sich vorstellt. Beim ersten Mal nicht, beim zweiten Mal auch nicht. Vielleicht kommt ihr der Sache aber beim dritten Mal schon näher. Und vielleicht, ganz vielleicht, will es beim vierten Mal endlich gelingen. Was ich damit sagen will: Lasst euch wirklich nicht davon abschrecken, dass Dinge nicht sofort funktionieren. Probiert ein bisschen rum, lasst die Codes einfach Codes sein und guckt euch das ganze später noch einmal an. Es ist alles weniger schwierig, als es aussieht!

Und lasst euch inspirieren! Klickt euch durch andere Blogs, schaut, was euch gefällt, und setzt es auf eure Art um. Seht davon ab, Grafiken und Bilder von anderen Blogs mitzunehmen und selbst zu nutzen, wenn sie nicht ausdrücklich als Freebies gekennzeichnet sind.

Scheut euch nicht, euer Design auch mal zu ändern. Man braucht immer mal wieder Abwechselung, weil man irgendwann selbst das eigenen Layout nicht mehr sehen kann. Ändert es also gerne mal ab, bringt frischen Wind in euren Blog Aber Vorsicht: Nicht zu oft! Wenn ihr alle zwei Wochen euren Header ändert, verliert euer Blog irgendwann seinen Wiedererkennungswert. Lasst eure Leser sich erst einmal an die Änderungen gewöhnen und denkt dann darüber nach, wieder etwas neues einzuführen. (Natürlich spricht nichts dagegen, permanent euer Layout zu optimieren. Nur "große" Änderungen  wie eine neue Farbkombination oder einen komplett neuen Header solltet ihr eben nicht alle zwei Wochen durchführen.)


Ich könnte noch bis heute Nacht darüber weiterschreiben, aber irgendwann muss man sich dann auch selbst mal bremsen.
Haben euch meine Tipps ein bisschen für euer eigenes Layout weitergeholfen? Und habt ihr noch Fragen? Stellt sie mir gerne! Wenn ihr mehr in der Art lesen wollt, sagt Bescheid. Es macht mir sehr viel Freude, Design-Tipps zusammenzustellen, weil ich selbst so viel Spaß daran habe!

Und: Was ist euch bei einem Layout besonders wichtig? Habe ich vielleicht etwas vergessen, was ihr wirklich als zentral erachtet? (Manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr...)