DIY: Bleached Denim Shirt

So ihr Lieben, ich hoffe, ihr hattet bisher ein supertolles Wochenende! Zuerst möchte ich mich bei euch für euer superliebes Feedback zur KiKA-Sendung bedanken, ich bin echt überwältigt von euren ganzen süßen Reaktionen. :)
Und jetzt gibt's auch gleich das nächste DIY für euch. Ich glaube fast, das ist die erste meiner DIY-Ideen, die etwas mit Fashion zu tun hat. Oder vertu ich mich? Wie auch immer – es muss immer ein erstes Mal geben und heute geht es um ein selbst gebleachtes Jeanshemd mit hübschen, unregelmäßigen Fleckchen. Bestimmt haben einige von euch, wie ich auch, in den Untiefen ihres Schrankes noch Jeanssachen, die sie nicht mehr so gerne mögen – wegen der Farbe zum Beispiel. Da kann man ganz leicht Abhilfe schaffen!


Ich liebe hellen Jeansstoff wirklich sehr und ich war der Meinung, dass ich unbedingt mal etwas mit Musterung brauche. Also habe ich ein altes Jeanshemd gezückt und drauf los gebleicht wie ein Weltmeister. Ist total easy und schnell gemacht!


Wenn ihr das gleiche Vorhaben habt wie ich, braucht ihr nichts weiter als ein altes Jeanshemd (kann auch eine Jeans oder sonst etwas sein!), Chlorreiniger (ich habe DanKlorix benutzt), einen Eimer und Wolle. Vergesst außerdem auf keinen Fall, dabei Gummihandschuhe zu tragen!
Warum Wolle und keine Gummis o.ä.? Ganz einfach, die Wolle nimmt den Chlorreiniger auf und an den Stellen, die umwickelt sind, ist der Stoff am Ende noch heller. Ihr könnt natürlich auch Gummibänder benutzen, wie ihr mögt!


Umwickelt also total beliebig euer Jeanshemd mit Wolle und zieht bzw. knotet die Schnüre fest. Seid einfach ein bisschen mutig, denn das Ergebnis könnt ihr sowieso nicht vorhersehen. :) Der Chlorreiniger entwickelt eine Eigendynamik, wenn ihr euer Jeanshemd einlegt. Ich hatte am Ende einen richtigen Jeansknödel, weil ich so viel gewickelt und geknotet habe - die Technik kennt ihr vom Batiken. 


Anschließend füllt ihr den Chlorreiniger nach Anleitung auf der Rückseite in einen Eimer und gebt so viel Wasser hinzu, wie auf der Gebrauchsanweisung steht. Nun versenkt ihr euren Shirt-Knödel in der Chlor-Lache. Je länger das Shirt eingelegt ist, desto heller wird es am Ende. Da ich mein Shirt gerne sehr hell haben wollte, habe ich es eine ganze Stunde eingelegt. Wenn euch ein weniger starker Effekt lieber ist, legt es nur eine halbe Stunde ein. Anschließend kommt euer Shirt direkt in die Waschmaschine - bitte vorher nicht tragen, es ist voller Chemikalien.


Ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob es auch eine Variante zum Bleichen ohne Chemikalien gibt. Ich bin keine Chemikerin (von den Kenntnissen her eher das Gegenteil!), aber ich glaube nicht, oder? Ich komme überhaupt darauf, weil die Wohnung nach dieser Aktion echt bestialisch nach Chlorreiniger gestunken hat – Hallenbadfeeling pur! Naja, wenigstens ist es schön warm draußen und die Türen und Fenster konnten sowieso geöffnet bleiben. :) Ich muss sagen, ich liebe das Ergebnis wirklich sehr! Das Hemd macht wieder richtig was her. Und heller Jeansstoff passt supertoll zum allem, was pastellig ist. :)


Auf den Fotos, die draußen entstanden sind, sieht man den schönen Musterungs-Effekt leider nicht so gut wie auf den 2-3 Fotos aus meinem Schlafzimmer. Das liegt daran, dass heute sooo ein toller, sonniger Tag war, und ich möchte mich gar nicht beschweren. ;) Aber das Muster ist auf jeden Fall da!


Das war also mein erstes Fashion-DIY mit ein paar passenden Fotos. :) Ich hoffe, das DIY hat euch gefallen. Gebt laut, wenn ihr in Zukunft mehr in diese Richtung sehen wollt, denn was Klamotten pimpen angeht, hab ich noch einiges in peto!

Habt noch einen tollen Sonntag, ich schau mir jetzt erst mal den neuen Captain America-Film an. ;D

{Watch online} Bei KiKA LIVE mit 4 Upcycling-Ideen

Einige haben es vielleicht schon mitbekommen oder sogar im Fernsehen gesehen? Gestern um 20 Uhr war ich auf KiKA LIVE als DIY-Expertin im Rahmen der „Do it yourself“-Woche zum Thema Upcycling zu sehen! Wer die Sendung verpasst hat, kann sie jetzt ganz einfach online hier nachholen.



Ich zeige vier Upcycling-Ideen, die ihr ganz einfach nachmachen könnt. Zum Handy-Dino und zum USB-Hai findet ihr auch noch mal die Step-by-Step-Tutorials auf der KiKA LIVE Homepage. Darüber hinaus findet ihr dort auch die supertollen Anleitungen der anderen Blogger und Youtuber, die in der DIY-Woche bei KiKA LIVE zu Gast sein durften.


Hier noch mal ein riesiges Dankeschön an alle, die sich so lieb und süß mit mir gefreut und mir solche tollen Kommentare auf Instagram und Facebook hinterlassen haben. Ich war wirklich nervös, wie ich im TV rüberkomme, weil ich vorher noch nie vor der Kamera stand. :)




Es ist echt seltsam, sich zum ersten Mal überhaupt im TV zu sehen. ;) Ich freue mich auf jeden Fall sehr, dass vielen von euch die Sendung gefallen hat.


Wer keine der Sendungen aus der DIY-Themenwoche gesehen hat, dem rate ich dringend an, sich die Clips alle hier online anzuschauen. Ich finde alle Sendungen ganz großartig geworden und sehr inspirierend.

Ich wünsch euch noch einen super Abend und freu mich sehr auf eure Meinungen :)

{So excited!} meinfeenstaub bei KiKA LIVE

Yeah, was freu ich mich! Ich bin soooo aufgeregt. :) KiKA LIVE steht diese Woche nämlich ganz unter dem Motto "Do it Yourself" und ich hatte die Ehre, für die Upcycling-Sendung, die morgen Abend (Mittwoch) um 20 Uhr laufen wird, in Berlin vor der Kamera zu stehen. Mit Ben von KiKA LIVE zusammen zeige ich vier coole Upcycling-Ideen für Jungs, die auch ganz einfach nachzumachen sind. Wer mir auf Instagram folgt, hat während des Drehs schon ein paar Fotos gesehen, die ich hochgeladen habe. :)


Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll - vor ein paar Wochen erreichte mich die liebe Email der KiKA-Redaktion, ob ich nicht Lust hätte, an einer "Do it Yourself"-Sendung von KiKA LIVE als DIY-Expertin teilzunehmen... selbstverständlich, natürlich und sofort! Das ist eine Riesenehre für mich und ich war natürlich gleich Feuer und Flamme. In der kompletten Woche geht es jeden Tag ums Thema "Do it Yourself" und verschiedene Blogger und Youtuber unterstützen Ben und Jess beim Werkeln. Außer mir war gestern Lu von Luloveshandmade schon an der Reihe, und Katharina von Leelahloves wird in der heutigen Sendung von KiKA LIVE zu sehen sein. :)

Letztendlich lief es dann darauf hinaus, dass ich für die Upcycling-Sendung auserkoren wurde, die sich, anders als die anderen Tage, vor allem an Jungs richtet, und nicht an Mädels. 


Eine ganz neue Herausforderung, mir mal etwas auszudenken, dass auch die Herren unter den Teenagern super finden, da meine Ideen ja sonst eher... weiblich angehaucht sind, um es mal so auszudrücken. ;D Aber eine tolle Herausforderung und ich finde, unsere vier Upcycling-Ideen sind richtig cool geworden! 


Der Dreh fand in einer alten Werkstatt in Berlin statt – Donnerstag abends bin ich aus Frankfurt angereist und Freitag auch schon wieder nach Hause nach Mainz gefahren. Dazwischen ist so viel passiert – der Freitag war so aufregend, ich sag's euch! Der Drehtag dauerte 8 Stunden und es hat einen Heidenspaß gemacht. Ich stand vorher noch nie vor der Kamera und das war eine ganz neue, tolle Erfahrung. Und dann auch gleich so lange. Das war wirklich spannend. 


In Absprache mit der Redaktion habe ich vier verschiedene Upcycling-Ideen entwickelt, die ich mit Ben zusammen vor der Kamera gebastelt habe. Außerdem werden die Anleitungen zusätzlich auch online zu finden sein.
 

Wie ihr seht, war die Location wirklich großartig und ich bin mehr als gespannt, wie das Ganze im Ergebnis aussehen wird. :) 


... und hier noch ein schönes Bild von Ben und mir!


Der Dreh fand teilweise in der Werkstatt, aber auch draußen statt. Wie ihr seht, war das ein wunderschön sonniger Tag und die Werkstatt war direkt an der Spree – richtig tolles Wetter. :) Außerdem war das ganze Team total nett und richtig klasse, ich hatte wirklich Spaß.


Ich möchte noch gar nicht zu viel verraten, was genau in der Sendung an Ideen gezeigt wird ... lasst euch überraschen, ich würde mich riesig freuen, wenn ihr einschaltet. Ich bin selbst auch schon total gespannt, wie die Sendung am Ende aussehen wird!

Also, wenn ihr Lust habt, schaltet morgen, Mittwoch, um 20 Uhr auf KiKA ein! Außerdem bin ich währenddessen auch noch als DIY-Expertin im KiKA LIVE Chat unterwegs. :)

DIY: Reißzwecken-Bild

Puh, jetzt gab’s hier tatsächlich seit Mittwoch nichts Neues mehr. Geplant war das nicht und wer mir auf Instagram folgt, weiß auch, was los ist: Mein Router hat das Zeitliche gesegnet und kein Router heißt natürlich auch kein Internet. Und zu allem Überfluss sind meine Daten am Smartphone grade gedrosselt – arghhh, und das, während ich Urlaub habe. Supernervig auf der einen Seite. Andererseits merkt man einfach, wie sehr man das Netz als selbstverständlich betrachtet, um „mal schnell zu googeln“, „mal schnell Emails zu checken“ und mal schnell alles andere zu tun. Und vor allem ganz schnell im eigentlichen Nichtstun zu versacken. 


Tja, vielleicht ist das also grade ganz heilsam für mich. Den Frühjahrsputz haben wir auf jeden Fall hinter uns gebracht und in Age of Empires habe ich in den letzten Tagen so einige Herrscher zu Fall gebracht ohne Internet, haha. Wie ich den Blogeintrag online stelle? Naja, offline geschrieben und mit Surfstick schnell auf „veröffentlichen“ geklickt. Mein Handy-Netz ist nämlich momentan so langsam, dass es nicht mal die GMX-App (!) geladen bekommt und Emails möchte ich zumindest checken können, auch ohne Router. Daher der Surfstick.


Blöder Einstieg, jetzt aber, worauf ich hier heute hinaus will: aus den endlosen Weiten der Internetlosigkeit habe ich euch ein DIY mitgebracht, das mal wieder easy und schnell umzusetzen ist: ein Reißzweckenbild. Früher habe ich an meiner alten Pinnwand immer mit den Reißzwecken Formen gesteckt, sie nach Farben sortiert, und die Pinnwand damit ein bisschen zweckentfremdet.


Warum also nicht gleich einen Schritt weitergehen und ein Bild aus Reißzwecken in eine kleine Holzplatte stecken? Gedacht, getan. Von meinen Buchstützen hatte ich noch zwei kleine Holzstücke übrig, weil ich ursprünglich zwei Buchstützen bauen wollte, dann aber doch zu faul war. Umso besser für mein Reißzwecken-Vorhaben. 

Für diese Bastelei braucht ihr wirklich nicht viel, und ich bin mir sicher, das meiste davon habt ihr zuhause:
eine quadratische Holzplatte
etwa 100 goldene Reißzwecken
... und am besten einen Hammer


1. Überlegt euch ein hübsches Motiv für eure Platte. Wenn es, wie bei mir, ein Typo-Zeichen sein soll, druckt euch das Zeichen am besten aus und zeichnet es vor, bevor ihr mit den Reißzwecken loslegt. Glaubt mir, ihr wollt die Reißzwecken nicht wieder rausziehen, sobald sie im Holz stecken. ;D


2. Anschließend fangt an, das Motiv zu stecken. Ich bin so vorgegangen, dass ich zuerst eine einzelne Linie an Reißzwecken gesteckt habe, um zu sehen, ob die Form passt, wie ich mir das vorstelle. Erst danach habe ich die breiteren Stellen gesteckt.


3. Ein guter Tipp ist, die Reißzwecken mit den Händen erst leicht einzudrücken, um die Form festzulegen, und anschließend mit dem Hammer festzuschlagen.


Warum ein Hammer? Tja, ich habe den Großteil der Reißzwecken gestern in die Platte gesteckt und ich hatte keinen Hammer. Nun, ich habe schon einen, aber weiß der Teufel, wohin ich den verlegt habe. Stattdessen habe ich eine kleine 2-Kilo-Hantel benutzt,  um die Reißzwecken in die Platte zu schlagen, was mehr schlecht als recht funktioniert hat. Deshalb: der Hammer hilft!


Trotz des ganzen Internetdramas gab es aber einen riesengroßen Wermutstropfen, und zwar mein neues Objektiv, das am Freitag ankam. An dieser Stelle muss ich beichten, dass ich wirklich ein riesiges Schnäppchenopfer bin. Meine Beobachtungsliste bei eBay sprengt jeglichen Rahmen. Ich vergesse meist sogar, was ich haben wollte, bis ich wieder in meine Wunschliste reinklicke. Schlimm, sowas. Anfang der Woche habe ich auf jeden Fall das Tamron 28-75mm f/2.8 entdeckt, das eine halbe Stunde vor Auktionsende auf gerade mal 100 Euro war. Der Neupreis liegt irgendwo um die 400. "Gut", habe ich mir gesagt, "wenn's über 200 geht, nimmst du's nicht." Und ratet mal..? Ich hab's für 180 Euro bekommen und bin so, so happy damit. Bald gibt's noch einen kompletten Eintrag dazu, was das werte Stück so kann und warum es nicht mehr so schnell abgeschraubt wird von meiner Canon.


Entschuldigt das kleine Intermezzo - worauf ich hinauswollte, ist, dass euch vielleicht an den Bildern des heutigen Posts auffällt, dass ich mehr Closeups drin habe, die in Richtung Makro gehen - genau das kann das tolle neue Objektiv nämlich. Vorher hatte ich nur das Kit-Objektiv meiner Canon und die Festbrennweite. Endlich ein lichtstarkes Objektiv, das zoomen kann, yeah!


Zurück zum Thema: Ursprünglich wollte ich eine weiße und eine schwarze Platte mit jeweils einem Motiv bestecken und die Platten nebeneinander stellen. Mir fiel aber nichts Tolles für die zweite Platte ein und mein Testlauf mit dem „L“, den ihr hier seht, gefiel mir einfach nicht. Und dann taten mir die Finger vom Stecken zu sehr weh, als dass ich einen weiteren Anlauf genommen hätte. Aber wenn sie die Hände wieder erholt haben, wird auf der weißen Platte noch ein Diamant gesteckt! :)

Vielleicht seid ihr da ja kreativer als ich. ;D Ihr könnt natürlich auch schöne Sprüche stecken, oder was ihr auch immer mögt. Dafür waren nur leider meine Holzplatten zu klein.


Laut O2-Mann kommt morgen mein neuer Router an. Drückt die Daumen, dass der Internetausfall tatsächlich am defekten Router lag, und dann wieder alles einwandfrei funktioniert. Ich hoffe es! Bis dahin verabschiede ich mich wieder zu meinen Sarazenen bei Age of Empires, ich muss ein paar Völker zu Fall bringen. ;D Euch noch einen tollen Sonntag!

How to create and use {Photoshop Actions}

Kennt ihr Photoshop Actions? Nein? Dann aber hurtig weiterlesen, meine Lieben! Photoshop Actions helfen euch dabei, das Potenzial eurer Bilder noch viel weiter auszuschöpfen – gerade, wenn ihr euch noch nicht so gut auskennt mit verschiedenen Schritten zur Bildbearbeitung, sind Actions total hilfreich.

Was sind Photoshop Actions?

Actions sind quasi verschiedene Bearbeitungsschritte in Photoshop in einem einzigen Klick. Ihr könnt Actions selbst erstellen und sie abspeichern, wenn ihr verschiedene Schritte oft wiederholen müsst. Wenn ihr eure Bilder beispielsweise immer wieder auf z.B. 1000 Pixel Breite runterrechnen und dann abspeichern wollt, könnt ihr einfach eine Action dafür erstellen und diese unter der Taste F5 hinterlegen (nur ein Beispiel). Aber, noch viel cooler: Es gibt auch die Möglichkeit, Bearbeitungseffekte als Actions anzulegen. Und solche Actions könnt ihr auch en Masse aus dem Internet herunterladen.

Actions von lieveheersbeestje auf Deviantart

Wie und wo lade ich Actions runter?

Schaut doch einfach mal bei Deviantart unter “Photoshop Actions”,  da findet ihr Actions für wirklich alle Effekte, die das Herz begehrt – von Vintage über SchwarzWeiß bis hin zu Aufhellungseffekten. Oftmals gibt es sogar ganze Action Packs zum Download. Ladet hier die Datei herunter. Achtet aber darauf, ob die Künstler, die die Actions erstellt haben, dafür gecreditet werden möchten und in welchem Rahmen ihr die Actions verwenden dürft – gebt bitte darauf Acht, denn hinter jeder Photoshop Action steckt viel Arbeit und Mühe.
Bei den Action-Dateien handelt es sich um .atn Dateien.


Wie wende ich Actions an?

Öffnet zunächst ein Foto eurer Wahl. Nun könnt ihr ganz einfach die .atn-Datei in euer geöffnetes Photoshop ziehen, so wie ihr es auf dem untenstehenden Bild seht. Anschließend wird sich das "Aktionen"-Fenster öffnen, dass ihr unten rechts im Bild seht. Im Aktionen-Fenster wird sich wiederum ein kleiner Ordner mit all den Aktionen öffnen, die in der Datei enthalten sind.



Ab hier ist es einfach. Klickt einfach eine Aktion eurer Wahl an und drückt den kleinen Play-Button (das Dreieck) am unteren Rand des Aktionen-Fensters. Viel Spaß beim Ausprobieren!



Hier seht ihr eine kleine Auswahl an Testläufen, die ich mit einem Action-Pack durchprobiert habe, das ich von lieverheersbeestje runtergeladen habe. Ihr seht, es gibt Unmengen an Möglichkeiten, aus euren Bildern noch viel mehr rauszuholen!


Actions von lieveheersbeestje auf Deviantart

Wie erstelle ich selbst Actions?

Natürlich könnt ihr auch selbst Photoshop Actions erstellen. Dafür öffnet ihr zunächst ein Bild eurer Wahl. Nun klickt ihr oben auf "Fenster", dann auf "Aktionen". Damit öffnet ihr das Aktionen-Fenster, mit dem ihr jetzt arbeitet.


Um eine Aktion aufzuzeichnen, öffnet ihr zunächst eine neue Aktion durch das Symbol, das unten im Bild gekennzeichnet ist.



Nun öffnet sich ein Fenster, in dem ihr der Aktion einen Namen geben könnt. Außerdem könnt ihr eine Funktionstaste mit der Aktion belegen. Das bedeutet, wenn ihr F10 auswählt, wird es in Zukunft so sein, dass diese Aktion immer ausgeführt wird, sobald Photoshop geöffnet ist. Angenommen, eure Aktion beinhaltet das Verkleinern auf 800 Pixel Breite: Wenn ihr ganz viele Bilder auf 800 Pixel verkleinern wollt, müsst ihr zukünftig nur noch F10 drücken. Oder welche Taste ihr euch eben dafür ausgesucht habt.



Um mit dem Aufzeichnen der Aktion zu beginnen, drückt ihr den kleinen Kreis unten im Aktionen-Fenster. Ab jetzt wird alles, was ihr macht, für die Aktion aufgezeichnet. Bei mir seht ihr: Tonwertkorrektur, Graditionskurven, Ebene erstellen, Verlauf, Bildgröße. Sobald ihr mit dem Ergebnis zufrieden seid, klickt ihr wie im Bild unten das kleine Viereck an. Damit wird die Aktion abgespeichert. In Zukunft könnt ihr diese Aktion nun immer abrufen, wenn ihr die Taste drückt, mit der ihr die Aktion belegt habt.



Und jetzt?

Loslegen! Probiert einfach ein bisschen rum, erstellt eure eigenen Actions, testet mit bereits fertiggestellten Actions und holt noch mal richtig was aus euren Bildern raus. Oft bekommt man durch Actions Ideen, was man aus Bildern noch machen kann, worauf man von selbst gar nicht gekommen ware.

Habt ihr auch schon mit Aktionen gearbeitet? Oder ist das etwas ganz Neues für euch? Wenn noch Fragen offen sind, stellt sie gerne in den Kommentaren! :)


P.S. Ach ja - die Porzellanflasche von CT-Antik hat Andy von Backe Backe Wohnen gewonnen! :) Herzlichen Glückwunsch, du bekommst gleich noch eine Mail von mir.



Doppeltes Upcycling einer Grappa-Flasche {from trash to blog}

Kennt ihr das? Man läuft durch die Likör-Abteilung im Supermarkt und möchte alles haben? Nicht dass ihr denkt, ich wäre eine alte Schnapsdrossel, haha. Nein, eigentlich mag ich tatsächlich fast gar nichts, was den Geschmack von Alkoholischem betrifft. Ich will nur deshalb alles haben, weil Liköre, Schnaps und Co. meistens die tollsten und ausgefallensten Flaschen haben. Und jede davon stelle ich mir als Vase bei mir vor.
Nur: So viele Vasen, wie ich gerne hätte, so viel Likör kann ich nicht trinken. ;D Grappaflaschen finde ich da übrigens von ihrer Form her besonders toll. Ich liebe die dicke, runde Basis und den schmalen Hals.



Für die Aktion "From Trash to Blog", die Ariane (heldenwetter) und Christiane (bikelovin) ins Leben gerufen haben, habe ich lange für eine passende Upcycling-Idee hin- und her überlegt. Lange fiel mir nichts gutes ein, bis mir mein geliebtes Likörregal mit den schönen Flaschen wieder in den Sinn kam.


Warum also nicht eine Grappa-Flasche ein bisschen aufhübschen und ihr einen neuen Lebenssinn geben? Und da hatte ich auch gleich zwei Ideen: Einmal gibt's die Grappa-Flasche als Armreifen-Halter und einmal als Vase. :) Für beide Varianten müsst ihr überhaupt nichts anderes tun: nur in der letztendlichen Verwendung unterscheiden sich eure Grappa-Flaschen. Und je nach Lust und Laune könnt ihr die Flasche als Armreifen-Halter oder als Vasen nutzen.


Ihr braucht:
eine leere Grappa-Flasche
selbstklebende Filzpunkte
weiße Acrylfarbe (Spray)
kupferfarbene Acrylfarbe (Spray)

Die Farben könnt ihr natürlich völlig frei wählen, das sind hier nur die Farben, die ich verwendet habe. Und im Nachhinein hätte mir die Farbgestaltung invertiert übrigens noch besser gefallen: also eine weiße Flasche mit kupferfarbenen Punkten. Aber dafür ist es zu spät - vielleicht bekommt die Flasche ja auch noch ein Schwesterlein.


1. Zunächst entfernt ihr das Etikett der Grappa-Flasche. Das geht ganz easy, indem ihr der Flasche ein Spüli-Bad gönnt. Danach lässt sich das Etikett wie von selbst entfernen.

2. Nun sprüht ihr die Flasche in der Farbe an, die später eure Punkte haben sollen - in meinem Fall weiß. Lasst die Farbe gut trocknen. Die Farbe ist erst dann komplett trocken, wenn ihr darüber streichen könnt, ohne dass es sich auch nur leicht klebrig anfühlt.


3. Jetzt könnt ihr die Filzpunkte nach Lust und Laune auf eure Flasche verteilen. Die Punkte müssen nicht auf der kompletten Flasche sein wie bei mir, ihr könnt auch nur einen kleinen Kreis formen, Rauten daraus ausschneiden, oder was ihr am schönsten findet.

4. Sobald ihr euer Muster fertig geklebt habt, müsst ihr nur noch mit eurer zweiten Farbe darüber sprayen. Trocknen lassen, Filzpunkte abziehen und fertig!


Ich finde es richtig schön, wie die Form der Grappa-Flasche zur Geltung kommt. Jetzt müsst ihr euch nur noch entscheiden, als was ihr eure Flasche benutzen wollt: als Vase oder als Armband-Halter. Ich mag die Variante als Armbandhalter sehr gerne, aber auch für längliche Blümchen ist die Flasche als Vase perfekt, wenn ihr mal keinen ganzen Strauß habt, sondern nur eine einzelne Rose, Tulpe, whatever.


Übrigens - wehe, wenn sie losgelassen. Der Spiegel, den ihr auf dem obigen Bild seht, ist auch meiner kupferfarbenen Spraydose zum Opfer gefallen. Der war nämlich mal in unschöner Holzoptik und sah auch nicht mehr so taufrisch aus. In Kupfer mag ich ihn aber wieder sehr.


Grade in Kombination mit den süßen bunten Blümchen mag ich die verspielte Optik der Grappa-Flasche wirklich sehr. Da kommen doch Frühlingsgefühle auf.


Und wenn ich mir die Flasche noch mal anschaue, kriege ich doch richtig Lust, noch eine zweite Flasche Grappa anzusprayen - nur diesmal in weiß mit kupferfarbenen Polkadots. Den Grappa muss dann nur auch irgendjemand trinken. Ich bitte nicht.


Na, in welcher Rolle mögt ihr die Grappa-Flasche lieber? Als Vase oder als Schmuckhalter? Ich muss sagen, ich kann mich kaum entscheiden, aber ich mag die Vase, glaube ich, ein biiiisschen lieber. Aber zum Glück muss ich mich da nicht festlegen. ;)


Hier findet ihr noch mal die komplette Übersicht aller Blogger, die bei "From Trash to Blog" teilnehmen! Heute war außer mir noch Katharina von greenfietsen dran, die aus Fadenmäusen etwas ziemlich cooles gezaubert hat - schaut mal rein. Morgen könnt ihr euch dann auf Beiträge auf sur la lune und auf bikelovin freuen - ich bin auch schon sehr gespannt, was uns da erwarten wird!