DIY: Geometrisches Wandbild aus Beton

Der Betonwahnsinn hat mich auch gepackt! Gestern habe ich mir zwei Töpfchen Blitzzement gekauft und die beiden Töpfchen sind bereits leer. Ich habe damit ganz schön gewütet, haha. Heute gibt's für euch das erste Beton-DIY, aber seid euch gewiss: Das wird nicht das einzige bleiben. Heute habe ich für euch eine easypeasy Idee, wie ihr mit einer geometrischen Deckel-Form und etwas Blitzzement ganz schnell ein tolles und spezielles Wandbild selbermachen könnt.


Ihr braucht:
den Deckel einer geometrischen Dose
500 Gramm Blitzzement
so viel Wasser, wie auf der Packung vermerkt ist.
Strohhalm
Edding


1. Legt euch eure Form bereit. Ich habe den Deckel einer sechseckigen Pappdose benutzt, die ich extra zu diesem Zweck gekauft habe. Gibt's auf jeden Fall im Bastelladen!

2. Je nachdem, ob ihr euer Bild stellen oder hängen wollt, stecht ein Loch durch die Packung, durch das ein Strohhalm passt. Warum? Damit hier kein Zement hin gelangen kann und bei Bedarf ein Loch für die Aufhängung bleibt.


3. Mischt etwa 500 Gramm Blitzzement (bekommt ihr im Baumarkt, einfach nach Blitzzement fragen, der steht bei den Mörteln) mit der Menge an Wasser, wie sie auf der Packung angegeben ist. Jetzt müsst ihr schnell sein! Der Blitzzement verhärtet innerhalb weniger Minuten.

4. Gießt den flüssigen Blitzzement in die Form und wartet. Bis er komplett ausgehärtet ist, dauert es etwas länger. Nach circa zwei Stunden könnt ihr eure Form herauslösen.


5. Nun könnt ihr euren Edding zur Hand nehmen und nach Belieben darauf herummalen oder -schreiben. Ich habe mich mal wieder für Hand Lettering entschieden, aber auch eine Zeichnung würde sich darauf sicher gut machen.

6. Wenn ihr fertig seid, müsst ihr euer neues Wandbild nur noch dekorieren – viel Spaß!


Das ist natürlich lange nicht alles, was ihr mit Blitzzement anfangen könnt. Das System ist immer das Gleiche: Ihr braucht eine Form, in die ihr den Zement gießen könnt. Sonst sind euch wirklich keinerlei Grenzen gesetzt. Die Form könnt ihr nämlich auch selbst aus Karton basteln. Dafür war ich bislang leider ein wenig zu faul und habe daher den Dosen-Deckel benutzt, aber was nicht ist, kann ja noch werden. ;D


Weil ich schon dabei war, habe ich gleich noch ein weiteres Beton-DIY ausprobiert, das ich euch im nächsten Post zeigen werde! Und ich glaube, ich bin so ein kleines bisschen im Beton-Wahnsinn jetzt. Ich brauche nur wieder neuen Blitzzement, dann geht's wieder los.


Habt ihr auch schon einmal mit Zement gearbeitet? Was ist daraus geworden? Ich bin gespannt!

 

P.S. Den Gewinner der Moo-Karten gebe ich im nächsten Post bekannt! Ich bin leider noch nicht dazu gekommen, den Gewinner auszuzählen.

{Typografie} Practice your favorite words

Hallo ihr Lieben,

es gibt mal wieder Tipps in Sachen Typografie und Hand Lettering für euch. Natürlich macht es viel Spaß, direkt drauf los zu schreiben (und dabei einige der bisherigen Tipps zu beherzigen), aber ein bisschen Übung kann auch nicht schaden. Heute habe ich einen kleinen Tipp für euch, wie ihr kreative Wege finden könnt, besonders viel Abwechslung in eure Schriften zu bringen. Irgendwie nutzt man ja doch immer wieder ähnliche Schrifttypen. :)


Was hilft also besser, um Abwechslung in eure Schriftbilder zu bringen, als einfach mal als Übung komplette Seiten mit einem einzigen Wort vollzuschreiben? Und das in immer wieder neuen Schriften. So seht ihr die Unterschiede und Besonderheiten verschiedener Fonts am besten. Einfach mal ein bisschen ausprobieren! Mit Wörtern, die ihr gerne mögt, eurem Namen, einfach, worauf ihr Lust habt – Hauptsache, ihr tobt euch aus.

Das kann zum Beispiel so aussehen wie bei meinen Übunggsseiten:



Dabei gibt es keinerlei Richtlinien – tobt euch einfach aus und versucht, die Wörter auf möglichst viele verschiedene Arten zu schreiben. Ihr werdet sehen, dabei kommen mehr Varianten rum, als man vielleicht vorher glaubt. Und ihr werdet auf Ideen kommen, die ihr zuvor vielleicht gar nicht hattet. :)



Also, los geht's! Zückt eure Stifte und schreibt eure Blöcke mit euren Lieblingswörtern voll! Das macht richtig viel Spaß und man kommt beim Schreiben auf immer wieder neue Ideen.

Denkt dran, noch bis Samstag könnt ihr einen 50-Euro-Gutschein für Visitenkarten von Moo gewinnen. :)

 

Was muss auf eine Visitenkarte? + MOO-Giveaway

Yeah, endlich eigene Visitenkarten für den Blog! Warum ich die brauche? Ich hatte einfach Lust, mir welche zu gestalten, um ehrlich zu sein. Und jetzt bin ich total happy damit. Ich werde die Visitenkarten beispielsweise nutzen, wenn ich in einem Laden, auf einer Messe, o.ä. um Erlaubnis frage zu fotografieren. Dann finde ich es sehr viel professioneller, eine Visitenkarte überreichen zu können, als die Blog-Adresse mit Ikea-Bleistift auf die Rückseite einer zerknüllten Quittung zu schreiben. Ihr versteht? Außerdem sind Visitenkarten auch großartig zum Austauschen, wenn man andere Blogger trifft.
Übrigens: Ihr könnt hier und heute einen Gutschein über 50 Euro für den MOO-Shop gewinnen. ;)


Ich hatte mir zum Ausprobieren mal ein Visitenkartenset von MOO bestellt, weil ich darüber bislang nur gutes gehört habe. Und ich bin absolut begeistert, sodass ich mir nach der Testbestellung gleich ein Set über 50 Karten geholt habe. Die Qualität ist spitze und die Karten liegen so toll in der Hand. Außerdem erhält man mit den Visitenkarten ein kleines verschließbares Papp-Etui, in dem man die eigenen sowie fremde Karten aufbewahren kann.


Je nachdem, wofür ihr eure Visitenkarte gestaltet, gibt es einige Informationen, die auf jeden Fall nicht darauf fehlen dürfen. Ich gehe einfach mal davon aus, dass ihr euch Visitenkarten für euren Blog oder euren eigenen Shop gestaltet. Wichtig ist hierbei:

  • Euer voller Name: Ganz wichtig, denn wenn ihr eure Visitenkarten verteilt und austauscht, wollen die Leute ja wissen, mit wem sie es zu tun hatten. Und wenn ihr euch daraufhin per E-Mail austauschen wollt, ist es ja auch sinnvoll, wenn man weiß, wie man euch ansprechen kann.
  • Name eurer Page: Entweder der Name eurer Blogs oder eures Shops - ganz wichtig: natürlich mit URL, sodass man euch auch einfach finden kann.
  • E-Mail-Adresse: Visitenkarten werden getauscht, um in Kontakt bleiben zu können. Entsprechend ist es sehr wichtig, dass sich darauf auch eine Kontaktmöglichkeit findet: eure E-Mail-Adresse.
  • Social Media Channels: Über E-Mail hinaus gibt es mittlerweile ja einige Möglichkeiten, in Kontakt zu treten und zu bleiben. Vermerkt auf eurer Visitenkarte also auch eure SocialMedia-Channels. Am gängigsten sind Instagram, Twitter und Facebook.
  • Blog-Design: Natürlich ist es auch von Vorteil, wenn Farben oder Formen eures Blog-Designs in den Visitenkarten wieder auftauchen. Nennt sich in der Fachsprache "Corporate Identity", dass sich gleiche Designelemente einer Marke (in dem Fall euer Blog oder Shop) auf verschiedenen Werbemitteln wiederfinden. :)
  • Foto: Wer möchte, kann natürlich auch ein Foto von sich auf der Visitenkarte platzieren, um dem Gedächtnis derer auf die Sprünge zu helfen, die eure Karten erhalten.

Was ist das Besondere an MOO?

  • Eigenes Design / online gestaltetes Design: Ihr könnt bei MOO entweder komplette, selbst erstellte Designvorlagen hochladen – das habe ich zum Beispiel gemacht – könnt aber auch den in die Page integrierten Visitenkartendesigner nutzen, falls ihr keine Grafikprogramme habt oder nicht so gut mit ihnen umgehen könnt.
  • Testbestellung: Um zu schauen, wie euer Design auf Papier wirkt, könnt ihr für einen Betrag unter einem Euro eine Testbestellung durchführen. Damit kommen eure Visitenkarten innerhalb weniger Tage zu euch nach Hause und ihr könnt schauen, ob euch Qualität und Design gefallen. 
  • Verschiedene Formate: Es gibt bei Moo nicht nur die klassischen Visitenkarten, wie ich sie mir bestellt habe, sondern auch andere Formate: beispielsweise sehr schmale Karten oder ein quadratisches Format!
  • Verschiedene Rückseiten gestalten: Der Knaller ist eigentlich dieser Punkt – ihr könnt für eure Visitenkarten verschiedene Rückseiten hochladen! Das habe ich hier jetzt nicht gemacht, ist aber eine wirklich tolle Option. Wenn ihr euch zum Beispiel für kein Foto entscheiden könnt, das euren Blog repräsentiert: Warum nicht 50 verschiedene Fotos nutzen? Das kostet keinen Aufpreis und ihr könnt die verschiedenen Fotos ganz easy hochladen.

Wenn ihr also auch Lust auf neue Visitenkarten (oder überhaupt mal welche!) habt, könnt ihr heute bei mir einen 50 Euro-Gutschein für den MOO-Shop gewinnen. Das reicht für mindestens 100 Classic-Cards, 400 Mini-Cards oder 100 quadratische Karten. :) Wahlweise auch mit abgerundeten Ecken wie bei meinen Karten.



Teilnahmebedingungen

Wenn ihr also einen 50 Euro-Gutschein für den Moo-Shop gewinnen wollt: Hinterlasst mir einen Kommentar, in dem ihr mir sagt, warum ihr dringend Visitenkarten braucht.

Der Gewinner wird ausgelost. Teilt mir in eurem Kommentar mit, wie viele Lose ihr bekommt(Ich vertraue euch da und werde nicht nachprüfen, ob ihr geliked, geteilt usw. habt.)
Euer erstes Los erhaltet ihr durch euren Kommentar - wie ihr weitere Lose ergattern könnt, findet ihr weiter unten.

Ihr müsst keinen Blog haben, um teilzunehmen, jedoch müsst ihr mindestens 18 Jahre alt sein (oder das Einverständnis eurer Eltern haben) und einen Wohnsitz in Deutschland, Österreich oder der Schweiz haben. Vergesst nicht, in eurem Kommentar eine Kontaktmöglichkeit (gültige Email-Adresse!) zu hinterlassen. Teilnehmen könnt ihr bis zum Samstag, 30. August, um 23:59 Uhr.

Sobald das Giveaway ausgelost und der Gewinner ermittelt ist, erhält der Gewinner von mir einen Gutscheincode über 50 Euro für den MOO-Shop. Der Gutschein wurde mir freundlicherweise von MOO zur Verlosung an euch zur Verfügung gestellt. An dieser Stelle nochmals vielen lieben Dank an Kathrin von MOO für den freundlichen und unkomplizierten Kontakt. :)

Weitere Lose

 Los: Like MeinFeenstaub auf Facebook
Auch wenn das schon vorher längst passiert ist, schreibt es einfach dazu. ;)

 Los: Teile das Giveaway auf Facebook.

Ihr könnt also an bis zu drei Lose gelangen! Ich wünsche euch viel Glück und viel Spaß beim Gestalten eurer Visitenkarten. :)

 

Herzhafte Tartelettes mit Lauch und getrockneten Tomaten

Hach, ich liebe herzhafte Tartes! Und jetzt, wo der Sommer gaaanz langsam zuende geht, fängt in meinem Kopf auch wieder die Zeit der Tartes an. Auf die erste Kürbistarte freue ich mich schon besonders. Heute gibt's aber ein Rezept, das eigentlich auch sommertauglich ist: leckere Tartelettes mit Lauch, Frühlingszwiebeln, Feta und getrockneten Tomaten.


Für den Mürbeteig (6 Tartelettes)
250g Mehl
125g Butter
1 Ei
1 Prise Salz
50ml Wasser

Für den Belag:
1 Stange Lauch
3 Frühlingszwiebeln
200 Gramm getrocknete Tomaten
100 Gramm Schafskäse
4 Eier
200g Cremefine
100 ml Gemüsebrühe
Salz
Pfeffer


1. Zunächst geht's an den Mürbeteig. Dafür häuft ihr das Mehl auf der Arbeitsfläche, gebt etwas Salz hinzu und drückt in der Mitte des Mehls eine Mulde hinein, wo ihr das Ei hinein gebt. Die Butter würfelt ihr in kleine Stücke und verteilt sie um die Mulde herum. Gebt nun 50 ml lauwarmes Wasser hinzu.

2. Nun hackt ihr die Zutaten mit einem Messer gut durch, sodass kleine Teigkrümel entstehen. Anschließend knetet ihr eine Teigkugel, die ihr, mit Frischhaltefolie umwickelt, eine halbe Stunde im Kühlschrank lasst.

3. Heizt den Backofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vor. Weiter geht es mit den Zutaten für den Belag. Putzt den Lauch sowie die Frühlingszwiebeln und dünstet sie mit der Gemüsebrühe in einer Pfanne etwa 5 Minuten an. Würzt das Ganze mit etwas Salz und Pfeffer. Gebt den Schafskäse hinzu. Nun gebt ihr die Eier zur Cremefine hinzu und verrührt die Zutaten gut. Vermischt die Zutaten mit der Eier-Cremefine-Mischung.


4. Den Teig könnt ihr nach 30 Minuten aus dem Kühlschrank holen und in den gefetteten Tarteformen ausrollen und schön andrücken. Gebt die Lauch-Frühlingszwiebel-Mischung auf die Tartes und gebt sie für 15 Minuten bei 180 Grad Umluft in den Ofen.

5. Etwa fünf Minuten, bevor ihr eure Tartelettes aus dem Ofen holt, könnt ihr die getrockneten Tomaten darauf verteilen. Noch mal für 5 Minuten in den Ofen, jetzt rausholen und guten Appetit!


Die getrockneten Tomaten von Kluth gab es in der Degusta-Box des letzten Monats! Wenn ihr gerne wissen wollt, was es sonst noch in der Degusta-Box gab, schaut doch mal hier:


Falls ihr selbst auch eine Degusta-Box kaufen wollt, könnt ihr mit dem folgenden Aktionscode 5 Euro Rabatt bekommen: AWHD7

In diesem Sinne wünsche ich euch schon mal ein super Wochenende! Ach ja: Ihr könnt euch am Sonntag schon mal auf ein tolles Gewinnspiel hier im Blog freuen.

 

{Blogging Tips} Your new "About"-Page

Meine "About me"-Seite (bei mir heißt sie "Webmistress") hatte ich zum letzten Mal vor etwa... einem halben Jahr aktualisiert? Oder vor einem Dreivierteljahr? Ich habe sie mir vorhin durchgelesen und war schon ein kleines bisschen schockiert. "Vor kurzem habe ich mein Studium beendet" – das ist nun auch schon wieder ein Jahr her. Werft mir gerne Nachlässigkeit vor, ihr habt absolut Recht.

Nun, ich konnte das nicht mehr sehen und habe die About-Page etwas aktualisiert und umstrukturiert. Da dachte ich, wenn ich schon dabei bin, kann ich euch auch gleich ein paar Tipps dazu dalassen. Um das Ganze noch etwas übersichtlicher zu machen, finden sich auf meiner "Webmistress"-Seite Informationen über mich und unter "About" gibt es Informationen über meinen Blog. Ihr könnt das natürlich auch kombinieren. Ist Geschmackssache, was euch besser gefällt!


Warum eine "About"-Seite?

Die "About"-Seite ist meiner Meinung nach das Herzstück eines jeden Blogs. Hand aufs Herz – wenn ihr einen neuen Blog besucht, den ihr noch nicht kennt, was interessiert euch gleich als erstes (oder als zweites, je nachdem)?
Also mich interessiert immer gleich, wer eigentlich hinter dem Blog steckt. Denn das ist es doch, was Blogs ausmacht: die Persönlichkeit dahinter. Klar, die Inhalte sind absolut zentral. Aber ein bisschen Neugierde steckt immer dahinter, wenn wir uns fremde Wohn- und Schlafzimmer ansehen. Wir schauen gern in die vier Wände anderer Menschen, weil es etwas von ihrer Persönlichkeit zeigt. Deshalb ist das noch spannender als hergerichtete Magazinfotos. Und das ist auch der Grund, warum ich eine Seite ganz wichtig finde, in der das Gesicht hinter dem Blog sich ein bisschen vorstellt.

Was muss auf eine "About"-Seite?

Es gibt kein Patentrezept, was auf eine "About"-Seite gehört. Aber ich kann euch sagen, was ich ganz spannend finde, wenn ich eine About-Seite anklicke. Macht euch vorher auf jeden Fall Gedanken darüber, wie viel ihr preisgeben wollt.

Ich habe die "About"-Tipps mal auf das "ABOUT yourself" und "ABOUT your blog" aufgeteilt. Das kann selbstverständlich auch kombiniert werden.


ABOUT yourself

* Ein Foto
Ich finde es schön, das Gesicht hinter einem Blog kennen zu lernen. Auf einer "About"-Seite ist es meines Meinung nach am besten aufgehoben, so kann man bei Interesse direkt erfahren, wie der Blogger aussieht. Wenn ihr auf eurem Blog gar nicht wiedererkannt werden wollt, solltet ihr natürlich kein Foto hinzufügen. Aber vielleicht eine Zeichnung?

Wer bist du? Stell dich vor!
*Ihr müsst natürlich nicht euren vollen Namen und eure Adresse preisgeben. Den Vornamen finde ich aber immer schön zu wissen und wie alt der Blogger in etwa ist – einfach, damit ich das Gelesene ein wenig einordnen kann. Bist du berufstätig oder Schüler? Studierst du? Und wenn ja, was? Hast du Haustiere? Was machst du außer Bloggen? Fragt euch doch mal, was euch bei anderen Bloggern interessiert. Stellt genau diese Fragen auch euch selbst und schon habt ihr eine spannende Selbstbeschreibung.
(EDIT: Danke an Larissa vom NoRobotsMagazine: Natürlich herrscht auch bei Blogs Impressumspflicht. Das heißt: Auch wenn ihr Namen / Adresse in der Selbstbeschreibung nicht angebt, ist es doch ein Muss, diese Informationen im Impressum zu nennen)

Was macht dich aus?
* Ein paar Eigenschaften – eine kurze Selbstbeschreibung – finde ich sehr schön. Alles also, was man vielleicht nicht ohne weiteres aus den Blogposts herauslesen kann. Witzige Eigenschaften oder Macken sind hier auch an der richtigen Stelle.

Warum bist du hier? Wie kamst du zum Bloggen?
* Superspannend: Wie kamst du dazu, einen Blog zu eröffnen? Hattest du vielleicht schon mal einen Blog oder ist das dein erster? Wer inspirierte dich dazu?

Was ihr auf meiner "About"-Seite findet, ist auch ein Bild mit kleiner Selbstbeschreibung auf Englisch: Für den Fall, dass Leser, die kein Deutsch sprechen und Google Translate nutzen auch an ein paar Infos interessiert sind. :) Das ist aber kein Muss!


ABOUT your Blog

Der Blog – die Basics
* Wie lange gibt es deinen Blog schon? Worüber schreibst du? Wie oft erscheinen deine Einträge? Welche Themen erwarten mich hier?

Wen möchtest du erreichen?
* Wer ist deine Zielgruppe? Wem möchtest du ganz besonders etwas mit auf den Weg geben?

Welchen Bezug hast du zu deinen Blogthemen?
* Damit meine ich: Warum bloggst gerade du über gerade diese Themen? Gab es vielleicht ein Schlüsselerlebnis, das dich zu gerade diesen Kategorien inspiriert hat? Oder vielleicht Vorbilder, die du weiterempfehlen kannst? Zu welchen Themen schreibst du am liebsten?

Woher kommt dein Blogname?
* Auch sehr spannend: Wenn dein Blog nicht gerade "Alinas Fashion-Paradies" oder "Brigittes Backstube" heißt, ist vielleicht nicht ganz klar, woher dein Blogname kommt und welchen Bezug du darum hast. Also los, erklär es deinen Lesern!

Wie kann man dich erreichen?
* Wer das alles ganz spannend findet, möchte jetzt sicherlich mit dir Kontakt treten. Gib ihm die Möglichkeit und verlinke hier noch einmal deine SocialMedia-Profile sowie deine E-Mail-Adresse.


***
Was ist euch auf einer "About"-Seite besonders wichtig? Habe ich vielleicht etwas wichtiges vergessen?

Los geht's also, falls ihr noch keine "About"-Seite habt – dann habt ihr jetzt einiges zu tun. :) Meine ist auch noch nicht perfekt, aber auf einem ganz guten Weg, denke ich.

 

Buchtipp: Creative Lettering von Jenny Doh {Typography}

Einige von euch hatten schon gefragt, ob ich einen Buchtipp zum Thema Typografie geben könnte. Bislang konnte ich das nicht – jetzt schon! Ich möchte euch heute das tolle Buch "Creative Lettering" von Jenny Doh vorstellen. Auf Instagram hatte ich bereits gezeigt, dass ich das Buch gekauft habe, und versprochen, dass ich es im Blog etwas näher vorstelle. Also, here we go!

Der volle Titel des Buches lautet "Creative Lettering – Techniques & Tips from Top Artists". Zehn Künstler stellen hier ihre liebsten Techniken, ihre liebsten Schreibwerkzeuge, ihre liebsten Buchstaben und vieles mehr vor. Dazwischen gibt es kleine Übungen, Tipps, ziemlich kreative Ideen und ganz viel Inspiration.


Zugegebenermaßen, das ist kein Buch, mit dem man sich mit einer Tasse Tee eingekuschelt ins Bett legt und schmökert. Am besten, man schlägt das Buch am Schreibtisch auf und legt sich direkt Notizbuch oder -block, schwarzen Fineliner, Bleistift und Radiergummi bereit. Die Tipps und Schriften im Buch sind so inspirierend, dass man am liebsten direkt loslegen möchte, all das auch selbst zu testen.


Die Tipps sind wirklich vielfältig! Das reicht von Sketchbook-Seiten über komplette Alphabete bis hin zu Ideen, wie man sich seinen Stift selbst bauen kann, und zwar aus einer leeren Saftpackung – für die Upcycling-Liebhaber unter uns. "Creative Hand Lettering" ist kein Lehrbuch. Es sagt uns nicht, wie Hand Lettering geht und was man beachten muss. Es zeigt vielmehr, was die zehn Künstler daran am liebsten mögen, was ihre Lieblingsbuchstaben sind und wie man es machen kann. Und wie sie ihre Ideen am liebsten umsetzen.


Es gibt keine Lehrbuchkapitel. Deshalb macht es besonders viel Spaß, einfach eine Seite aufzuschlagen und loszulegen. Zu schauen: Krieg ich das genauso hin? Oder so ähnlich? Passt das zu meinem Stil? Und auch wenn es keine Lehrbuchkapitel gibt, gibt es von jedem Künstler wertvolle Tipps – zu ihrem Stil und zu ihrer Arbeitsweise. Kein "so muss das", sondern nur "so kann das, viel Spaß damit".


Darunter finden sich wirklich spannende Ideen: Wie wäre es mit Buchstaben aus Legos? Natürlich nicht auf Papier, sondern zusammen gebaut. Oder mit einem Alphabet aus Magazinseiten? Es muss nicht immer der Fineliner sein. Wie wäre es, den alten Wasserfarbenkasten aus der Grundschule aus der Versenkung zu holen und damit die Konturen eurer Schriften auszumalen? Oder Wörter aus Konfetti zu kleben? Die Möglichkeiten sind endlos und das zeigt uns "Creative Lettering".


Es gibt so viele Möglichkeiten, Schrift zu inszenieren, und ich habe das Gefühl, ich habe bisher nur einen Bruchteil davon ausprobiert. "Creative Lettering" zeigt, dass ich hier mal aus meiner Komfortzone kriechen muss, den Fineliner Fineliner sein lasse und auch mehr zu anderen Techniken greife. Und darauf freue ich mich.


Was ich mitnehme? Ganz viel Inspiration, Ideen und ein komplettes Notizheft, das ich bereits mit Übungen vollgekritzelt habe. Außerdem nehme ich den Vorsatz mit, mehr vorzuzeichnen, wenn ich komplexe Schriften testen will – aber auch mehr direkt mit dem Fineliner loszulegen und zu gucken, was passiert. Keine Angst vor leeren Seiten: Wenn's nichts wird, habt ihr noch mehr davon! Hand Lettering muss nicht perfekt sein. Es darf nicht mal perfekt sein. Das macht seinen Charme aus!


Habt ihr auch Bücher zum Thema Hand Lettering und Typografie, die ihr mir empfehlen könnt? Gerne her mit den Empfehlungen! :) Ich wünsche euch noch einen tollen Sonntag.

Summer Smoothie {Strawberries, Melon, Banana}

Einleitungen, bei denen es ums Wetter geht, sind nicht sonderlich aufregend, aber ich muss hier grade mal Dampf ablassen: Hallo, da oben? Was ist los? Wo ist der Sommer hin? Das waren nur gefühlte acht wirklich warme Tage. Ich brauche mehr! Mein Sommer-Akku ist noch nicht wieder voll.

Hmpf. Dann gibt's eben einen sommerlichen Smoothie, damit zumindest geschmacklich die Sonne scheint: mit Erdbeeren (solange es noch frische Erdbeeren gibt dieses Jahr!) Honigmelone und Banane. Ich konnte mir die Mischung nicht sofort vorstellen, hatte aber kein anderes Obst mehr zuhause. Daher dachte ich – warum nicht mal testen? Und ich bin froh darum! Die Mischung schmeckt sooo gut. Und sommerlich! Deshalb: Unbedingt mal ausprobieren.


Ihr braucht für etwa 1 Liter Smoothie
400 Gramm Erdbeeren
eine halbe Honigmelone
eine Zitrone
2 Bananen
250 ml Buttermilch
50 Gramm Kokosflocken
etwas Minze

Wascht und zerkleinert euer Obst. Gebt es gemeinsam mit den Kokosflocken in den Mixer. Anschließend könnt ihr Buttermilch hinzugeben. Presst den Saft der Zitronen hinein. Mit Minze dekorieren – fertig. :)


Smoothies eignen sich auch immer super, um sie zum Frühstück zu trinken. Ich zum Beispiel mag zum Frühstück lieber Früchte und Co. statt eines geschmierten Brotes. Das liegt mir direkt morgens zu schwer im Magen. Lieber Obst mit Joghurt oder ein Smoothie!


Ich wünsche euch viel Spaß beim Mixen! In diesem Sinne schon mal ein schönes Wochenende. Und – je nachdem, wo ihr grade seid  – vielleicht sogar mit ein paar Sonnenstunden.

Camp the Pigeon {& his family}

Heute mal nichts zum Basteln, Kochen oder Werkeln sondern eine Inspiration der anderen Art: Tolle Menschen, die ebenso schöne Dinge tun.

Ich zeige euch einen Instagram-Account, der euch beweisen wird, welche niedlichen und klugen Tiere Tauben eigentlich sind: Camp die Taube! Das ist eine wirklich herzerwärmende Geschichte. Ich schaue mir Camp(bells) Account immer an, wenn meine Laune grade nicht so pralle ist und ich etwas Aufheiterung brauche. Aber auch sonst immer und regelmäßig. Und ich möchte euch im Anschluss von Camps menschlichen Eltern erzählen, die sich Nachwuchs wünschen und dabei leider einigen Stolpersteinen begegnen mussten. 

Erst mal zu Camp! Camp ist eine kleine Stadttaube aus Chicago. Mariah (Art Director und Fotografin) und George (Künstler) haben Camp gefunden, als er noch ein Ei war. Fensterreiniger, die in Mariahs und Georges Wohnung zugange waren, haben sein Nest zerstört und das Ei einfach auf der Arbeitsplatte in der Küche abgelegt, als sie gegangen sind. 

Mariah und George dachten sich nichts weiter dabei, hoben das Ei auf und haben gemerkt, dass sich etwas darin bewegt. Dann haben sie kurzerhand beschlossen, das Ei selbst "auszubrüten": Mit einer Box, die mit Handtüchern und warmen Wasserflaschen gefüllt war. Da ein Wochenendtrip kurz bevorstand, haben sie die Box inklusive Ei einfach mit ins Auto genommen.


Das Wunder: Camp ist geschlüpft – im Auto! Und das, obwohl er einige Zeit ohne Wärme auf der Küchendiele gelegen hatte – eigentlich ein Todesurteil für Küken. Zunächst haben sich die beiden umgehört, ob es eine Auffangstation für kleine Taubenküken gibt, die ihn aufnehmen würde – sie hatten ja keine Ahnung, wie das richtig geht. Da er aber nicht verletzt, sondern kerngesund war, konnte er nirgends aufgenommen werden. 

Was also tun? Die beiden haben sich kurzerhand über alles informiert, was die Aufzucht von Tauben angeht, und die Elternrolle selbst in die Hand genommen. Mit einer Spritze mit Gummi-Überzug simulierten sie den Schnabel von Taubeneltern und füllten sie mit einer kropfmilch-artigen Substanz, die alle wichtigen Nährstoffe enthielt. Taubenküken können nämlich noch keine Körner verdauen. (Funfact: Tauben produzieren Milch – Kropfmilch, und zwar Männchen und Weibchen!)

Camp wuchs zu einer gesunden Taube heran. Von Anfang an stand ihm das Fenster jederzeit offen – und ja, er hat die Möglichkeit, sich mit anderen Tauben zu sozialisieren und täglich draußen zu sein – aber er macht nur kurze Ausflüge und ist viel lieber zuhause bei seiner Familie, die er am liebsten auf Schritt und Tritt (und Flügelschlag) begleitet – zum Einkaufen, zum Autofahren, in die Bank... selbst im Auto sitzt er immer auf Mariahs Schulter.

Bei Tauben ist es Gang und Gäbe, dass die männlichen und weiblichen Täubchen gemeinsam das Nest bauen und die Eier auch abwechselnd ausbrüten. Camp hält Mariah für seine Täubin, weshalb er regelmäßig mit dem Nestbau beschäftigt ist. Unter anderem nutzt er dafür Georges iPhone-Headset. Eier kann er als männliche Taube natürlich keine legen, aber er ist superhappy mit seinen Gipseiern, die er mal zuverlässiger, mal weniger zuverlässig bebrütet.  

Das war Camps Geschichte in Kurzform. Schaut euch unbedingt sein Instagram-Profil an, da gibt's täglich süße und liebenswerte Fotos von Camps Abenteuern. Ich warne euch: Es könnte passieren, dass ihr stundenlang die Bilder durchklickt und nicht mehr aufhören könnt. :)

Aber schaut selbst - Camps Weg vom Ei bis hin zum stattlichen Täuber (wer kein Instagram hat – Camp gibt's auch auf Facebook!)




(Taken from Camp's instagram. Thanks to Mariah and George for letting me use the pictures.)

Familienportrait von Camp, George, Mariah und Kingston:

Sicher fragt ihr euch, warum ich auf dem ersten Foto ein Camp-Shirt trage. Nun, es ist so: Mariah und George wünschen sich seit kurzem auch menschlichen Nachwuchs – das gestaltet sich leider schwieriger als gedacht. 

Mariah kann aufgrund einiger Operationen in ihrer Kindheit selbst keine Kinder austragen. Daher ist ein komplizierter und sehr teurer medizinischer Eingriff nötig. Kurzfassung: Eine langjährige Freundin des Paares wird das Baby als Leihmutter austragen. Hier kommt das Shirt ins Spiel: Da ein eigenes Kind Mariahs und Georges Herzenswunsch ist, haben sie sich überlegt, wie sie die Operationen finanzieren können. Und den Schritt gewagt, einen tollen Online-Shop ins Leben zu rufen. 

Hier verkaufen George und Mariah niedliches Merchandise von Camp (Shirts, Ohrringe aus den Federn seiner Mauser, Tassen, Kissen, Magnete...), Kunstwerke von George und Fotografien von Mariah in ihrem Shop ART 4 BNK ("Art", also Kunst, für BNK, Baby Naella-Keaton. Das sind die Nachnamen der beiden). Dabei arbeiten sie mit vielen regionalen Künstlern aus dem Umkreis Chicago zusammen. Die Preise setzen sich aus den Fertigungskosten für Shirts, Tassen & Co. sowie einem kleinen Betrag zusammen, der in die Baby-Kasse fließt. Wer die Geschichte noch einmal aus dem Mund von Mariah und George hören will (mit viiiiel mehr Details, sehr herzergreifend), kann hier vorbeischauen. 

Ich finde es unglaublich rührend, wie die beiden alles gegeben haben, damit eine kleine Taube durchkommt. Beide sind tolle Künstler und gute Menschen  – das unterstütze ich gerne. Wer im Shop etwas kauft, ist dazu aufgerufen, ein Foto von sich mit dem "Baby-Backers"-Schild zu senden, das hier auf der Wall veröffentlicht wird. (Ich + Anhang bin auch dort zu finden! :D Habe ein Camp-Shirt und Feder-Ohrringe von Camp!)

Und warum ihr hier davon lest? Camps Account erheitert mich jeden Tag und ich denke, ihr solltet auch davon wissen. Wer mir solche Freude bereitet, hat es auch verdient, dass ich davon berichte. Und wer weiß, vielleicht werdet ihr ja im ART4BNK-Shop fündig? Oder ihr möchtet direkt einen Betrag an den Fundraiser schicken?