Advent, Advent...! {Blogging under the Mistletoe}

So langsam geht es mit Siebenmeilenstiefeln (ich liebe veraltete Sprichwörter, die fast niemand mehr benutzt!) in Richtung Weihnachten. Und selbst wenn man nicht wüsste, dass heut der erste Advent ist, würde die Armee an Plastikweihnachtsmännern in der Nachbarschaft, die die Hauswände hochklettern, unmissverständlich darauf hindeuten.

Und die Kirmes-artigen Beleuchtungen, die so anmuten, als würden sie allein ein ganzes Privat-Atomkraftwerk benötigen, um rund um die Uhr zu leuchten. Ich klinge wie ein Grinch, aber das bin ich nicht! Ich liebe Weihnachten und auch den Kitsch drumherum, nur muss ich ihn in meiner Wohnung nicht haben, haha. :)


Meine Lieben, ich hoffe, ihr habt einen wunderschönen ersten Advent verbracht. In diesem Jahr freu ich mich sehr, verkünden zu können, dass ich Teil eines tollen Blogger-Adventskalender-Projekts sein werde: Nämlich Blogging under the Mistletoe, zusammen mit vielen anderen kreativen Bloggern.



Ich werde bereits am kommenden Sonntag (7. Dezember) an der Reihe sein und euch ein Weihnachts-DIY präsentieren. Den Anfang wird morgen Lena von Leonie Löwenherz machen und ich bin schon gespannt, was sie tolles präsentieren wird. :) Noch einen wunderschönen Rest-Sonntag wünsche ich euch!

... und bevor ich es vergesse, verkünde ich heute auch noch den Gewinner des Stempelsets! :)


{Watch online & behind the scenes} ARD-Buffet

Puh, das war ein spannender Tag! Gerade bin ich zuhause angekommen und eigentlich könnte ich direkt erschöpft auf die Couch fallen, aber ich muss euch unbedingt noch von meinem Tag als Gast beim ARD-Buffet berichten! (KLICK zum Beitrag!) Mein erster Live-Auftritt – ich bin immer noch etwas rückwirkend-aufreget. Wenn sowas geht.

Wer mir auf Instagram und Facebook folgt, konnte heute schon ein paar Bilder hinter den Kulissen entdecken. Natürlich teile ich hier noch ein paar weitere mit euch. Außerdem ist man ja nicht alle Tage mal in so einem TV-Studio, also erzähle ich euch ein bisschen davon, wie das Ganze ablief!


Mein Tag begann heute um 6 Uhr mit dem Weckerklingeln. Um 7 Uhr setzte ich mich ins Auto in Richtung SWR in Baden-Baden, wo sich das ARD-Buffet-Studio befindet. Ich war dank des Berufsverkehrs ungefähr ein bis zwei Stunden unterwegs. Als ich endlich ankam, wurde ich vom ganzen Team herzlich begrüßt. Im Fernsehen sehen TV-Studios ja oft größer aus als in der Realität, aber das ARD-Buffet-Studio ist das erste, das ich sehe, das auch wirklich so groß ist, wie es aussieht. Eigentlich genauso wie auch im TV. :) Und es sieht so hübsch aus!


Nachdem ich angekommen war, hatte ich erst mal die Gelegenheit, meine Sachen im Studio abzulegen und zu drapieren. Ich reiste mit einem Rollkoffer, einer Papiertüte, einem Korb und einer Handtasche an. Ach ja, und einem Kupferrohr – meinem halben Bastel-Hausrat quasi. Ich konnte dann die Dekoration schon einmal grob für die Requisiteure zurechtlegen und mir schon einmal alles so vorbereiten, wie ich es für die Sendung benötigen würde in meiner Bastel-Ecke.


Anschließend ging es in die Garderobe, um dort das beste Outfit für die Sendung auszuwählen. Ich hatte drei verschiedene Oberteile dabei, um einen Fauxpas zu vermeiden, sollte ein anderer Gast oder die Moderatorin eine ähnliche Farbe tragen. Das sieht dann immer nicht so gut aus. :) Als wir uns für das senfgelbe Hemd entschieden hatten, ging es direkt schon weiter in die Maske. Hier wurde ich abgepudert und mein Makeup wurde etwas aufgebessert. Außerdem hatte ich die Gelegenheit, die Haare noch mal nachzuglätten (mit so einem Bob läuft man immer Gefahr, im Laufe des Tages auszusehen wie eine 60er-Jahre-Hausfrau. Deshalb: Glatt ist wichtig!)


Wasserflecken durch Wasserflaschen-Unfälle wurden noch schnell entfernt.... :) Oh und ihr seht, das Hemd war vor der Probe noch extrem zerknittert. Das wurde in der Zwischenzeit noch einmal gebügelt!


Als das Näschen gepudert und das Hemd gefönt war, ging es direkt weiter zur Stellprobe. Das kann man sich vorstellen wie eine schnelle Durchlaufprobe, in der abgesprochen wird, wann welche Kamera genutzt wird, wie viel Zeit für jeden Beitrag geplant ist, und so weiter. :) Quasi wie eine Generalprobe direkt vor der Sendung!


Und ihr könnt mir glauben, das war ganz schön aufregend! Ich war vorher noch nie live im Fernsehen und im Prinzip muss man da ja mit allem rechnen. Aber es ging zum Glück alles supergut. Übrigens war das ganze Team total nett, Moderatorin Fatma Mittler-Solak war spitze und das hat mich doch etwas beruhigt in der ganzen Aufregung. :)



Nach der Stellprobe ging es noch einmal kurz in die Garderobe und das Hemd wurde gebügelt, anschließend startete auch schon die Livesendung. Spannend! Total aufregend! Und zum Glück ist alles gut gegangen. Von der umfallenden Heißklebepistole mal abgesehen. ;)


Und ihr könnt euch denken, ich kam nicht umhin, meinen Kupfer-Adventskranz, den ich präsentiert habe, vorher auch noch zuhause abzulichten. Mit einem Klick auf das Foto kommt ihr direkt zur Erklärung:


Und hier findet ihr die DIY-Idee und den Beitrag in voller Länge. Ich wünsche euch ganz viel Spaß beim Anschauen!



An dieser Stelle noch mal vielen lieben Dank an das tolle Team des ARD-Buffets! Insbesondere lieben Dank an Claudia, die mich rundum betreut (und die Fotos für diesen Blogpost geschossen) hat. Ich hatte einen super Tag! Das hat richtig, richtig viel Spaß gemacht und war eine tolle Erfahrung. :)

Live zu Gast im ARD-Buffet {26. November}

Am kommenden Mittwoch wird's für mich spannend! Ich werde nämlich live zu Gast in der Sendung "ARD-Buffet" sein und für die Rubrik "Gute Idee" eine weihnachtliche DIY-Idee aus Kupferrohren vorstellen! Ich freu mich riesig und bin richtig gespannt. Natürlich würde ich mich riesig freuen, wenn ihr einschalten würdet!

Kennt ihr das ARD Buffet? Hier ist immer ein Koch zu Gast, ein Florist oder jemand in der Kategorie "Gute Idee", plus einige Beiträge, in denen es allerlei Wissenswertes zu sehen gibt. :) Und wie gesagt: Meine Kupfer-Idee gibt's dann in der Kategorie "Gute Idee".

Ich habe heute schon alles fertig vorbereitet, Werkzeuge und Deko eingepackt und bin schon richtig gespannt auf Mittwoch!


Ich war ja bereits im März zu Gast bei KiKA LIVE, was schon eine super-spannende Erfahrung war. Aber – anders als der Titel vermuten lässt – war diese Sendung nicht live. Also eine ganz neue Erfahrung, auf die ich richtig aufgeregt bin. Wer sich das also nicht entgehen lassen möchte, schaut am Mittwoch um 12.15 ARD Buffet – oder guckt sich das Ganze danach in der Mediathek an, für alle, die tagsüber keine Gelegenheit dazu haben.


Und wer genauso aufgeregt ist wie ich, wird sicherlich auf Instagram verfolgen können, was ich hinter den Kulissen berichte am Mittwoch. ;D Ich würde mich riesig freuen, wenn ihr einschaltet!!

 

Wie ich zeichne {Step by Step}

Immer wieder werde ich gefragt, ob ich nicht noch mehr Tipps zum Zeichnen geben könne. Das werde ich auch! Ein Post mit Anfänger-Tipps ist fest geplant. Zuvor möchte ich euch aber erst einmal zeigen, wie ich selbst überhaupt beim Zeichnen vorgehe.

Da hat ja jeder seine ganz eigene Technik und Vorgehensweise. Die einen zeichnen den Kopf schon in Farbe fertig, während die Figur noch keinen Körper hat – andere starten mit der Skizze und arbeiteten sich nach und nach vor. Ich gehöre zu letzterer Gruppe. In einem anderen Post habe ich euch schon gezeigt, welches Material ich beim Zeichnen nutze. Wie genau das zum Einsatz kommt, zeige ich euch heute!


Bei mir ist es eigentlich Standard, dass ich mit einer groben Skizze starte, bei der das Gesicht aber schon vergleichsweise ausgearbeitet ist. Da ich vor allem Figuren zeichne, ist es mir am wichtigsten, dass das Gesicht auch so wird, wie ich es mir vorstelle. Und wenn das mal nicht so klappt, wie ich es mir wünsche, kann ich mir den Rest auch sparen. Also: Erst eine grobe Skizze – der Rest des Körpers ist ja mehr angedeutet als irgendetwas anders – bei der das Gesicht aber schon recht definiert ist.


Im zweiten Schritt arbeite ich die Skizze so aus, dass ich sie für die Outlines nur noch nachziehen muss und nicht mehr viel Arbeit damit habe. So passieren beim Ziehen der Outlines keine bösen Überraschungen.


Als nächstes sind die Outlines dran, die ich mit meinen Copic Multilinern in verschieder Stärke ziehe. (hier nachzulesen). Für Details nutze ich sehr dünne Multiliner in 0.05 und 0.1 mm, für die Ränder kann es dann schon mal 0.5 oder 0.8 werden. Ich finde, durch verschiedene Stärken der Outlines wirken die Zeichnungen lebendiger.


Im folgenden Schritt starte ich damit, die Flächen farbig auszumalen – in diesem Schritt wird noch nicht schattiert, ich fülle einfach die jeweiligen Flächen mit der Farbe, die sie am Ende bekommen soll. Wichtig hierbei ist gerade bei der Arbeit mit Copic-Markern, dass die Farbe, die man für die jeweilige Fläche wählt, um einiges heller ist als das Endergebnis, das man erhalten möchte. Ihr seht, die Dame ist hier noch blond – das ist aber nur die Basis, die ich für den Braunton am Ende gewählt habe.


Im nächsten Schritt schattiere ich die Flächen. Copic Marker haben hier den Vorteil, dass eine Farbe immer dunkler wird, je häufiger man darüber malt – das ist ziemlich cool und praktisch. Aber setzt Schatten nicht nur mit Farben aus der gleiche Farbfamilie – d.h. nicht nur braun mit braun schattieren, sondern gerne auch mal grau oder blau wählen und schauen, welche Effekte ihr damit erzielt.


Ich finde, wenn man Zeichnungen nur schattiert, aber keine Highlights setzt, sehen die Figuren oft leblos aus. Deshalb schnappe ich mir am Ende meinen weißen Gelstift und setze so viele Highlights und Lichtpunkte wie möglich. Erst so kommt Leben in die Figuren!


Ich hoffe, dieser kleine Einblick konnte euch jetzt etwas weiterhelfen! :) Wenn ihr Fragen habt, stellt diese gern in den Kommentaren! Ich wünsch euch noch einen tollen Sonntag!

{Typography} Use Stamps! + Giveaway

Wie ihr ganz vielleicht schon mitbekommen habt (vielleicht!), liebe ich es, meine Notizbücher zu füllen – mit Zeichnungen, Schreibarbeiten und jetzt auch mit Stempeln. Ich habe den einen oder anderen Motivstempel zuhause, aber ein richtig cooles Buchstabenset hatte ich nicht. Das hat sich jetzt geändert! Und es ist so überaus cool, damit zu stempeln, die Stempel-Buchstaben mit Handlettering zu kombinieren und so weiter. Ein bisschen süchtig bin ich nach meinen neuen Buchstabenstempeln.


Das besondere an genau diesen Stempeln ist, dass jeder Buchstabe in einer anderen Typo gehalten ist. Das heißt, kein Wort sieht sich ähnlich, das Schriftbild ist ausgefallen und das sorgt für einen sehr coolen Effekt. :) Kurz: ich liebe diese Stempel!


Und wisst ihr, was noch etwas cooler ist? So ein Buchstabenstempelset könnt ihr hier und heute bei mir gewinnen. :) Schaut einfach etwas weiter unten ...

{DIY} Typografie-Bild aus Gold-Folie

Von hübscher Typografie, tollen Schriftzügen und kreativem Handlettering an meinen Wänden kann ich absolut nicht genug bekommen! Und am besten, das Ganze ist auch noch selbstgemacht. :) Heute habe ich eine easypeasy DIY-Idee für einen Typografie-Schriftzug aus Goldfolie mitgebracht.


Ihr braucht:
Selbstklebende Goldfolie
Einen Cutter
Einen Bilderrahmen

1. Zunächst zeichnet ihr mit einem Bleistift auf die Goldfolie die Kontur eures Bilderrahmens, sodass ihr abschätzen könnt, wie groß der Schriftzug werden soll. Anschließend sucht ihr euch ein schönes Wort (können natürlich auch mehrere sein!) aus, das euren Bilderrahmen zieren soll.

2. Schreibt das Wort locker mit einem Bleistift auf die Folie – muss wirklich nicht ordentlich sein. Wenn ihr mal mein Wort anschaut: einige Strich-Ausreißer nach oben und unten machen das Bild sogar noch interessanter. :)

3.Nehmt nun den Cutter zur Hand und schneidet euer Wort aus der Goldfolie aus. Im letzten Schritt müsst ihr das Wort nur noch auf das Glas des Bilderrahmens kleben.


Natürlich könnt ihr euren Schriftzug auch auf das weiße Papier unter dem Rahmen-Glas kleben, ich finde es aber persönlich hübscher, es von außen drauf zu kleben, so hat es ein minimales Relief und wirft einen kleinen Schatten auf das Papier unter dem Glas.


Ihr müsst natürlich nicht gleich in die A2-Offensive gehen wie ich, sondern ihr könnt das Ganze auch erst mal mit einem kleineren Format testen. :)


Sicher habt ihr auch noch den einen oder anderen ungenutzten Bilderrahmen zuhause rumliegen! Dann wisst ihr ja jetzt, was ihr mit eurem Rest-Sonntagabend anfangen solltet ;)

Außerdem habe ich das Merisier-Gewinnspiel ausgewertet. Die Gewinnerin wurde per Zufallsverfahren ermittelt. Die glückliche Gewinnerin heißt Nadin von "Die Glücklichmacherei". Herzlichen Glückwünsch, du bekommst gleich eine Mail von mir!




 

{Drawing} Womit ich zeichne

Immer wieder werde ich auf Instagram, Facebook & Co. gefragt, welche Materialien ich eigentlich zum Zeichnen nutze. Entsprechend dachte ich, vielleicht ist ein Post dazu auch ganz interessant. Heute zeige ich euch also, was sich alles auf meinem Tisch befindet, wenn ich skizziere, Outlines ziehe und coloriere. Vielleicht hilft euch das ja weiter! :)



Blöcke

Ich habe grundsätzlich drei verschiedene Arten von Blöcken, die ich regelmäßig nutze. Ich nutze für grobe Skizzen in der Regel mein Notizbuch mit braunem Papier. Warum braun? Das hat den Vorteil, dass ich hier mit einem weißen Stift Highlights setzen kann, die auf dem braunen Papier super zur Geltung kommen. 



Wenn ich weiß, dass ich zumindest Outlines ziehen möchte, nutze ich in der Regel ein helles Notizbuch, da ich die Outlines oft auch scanne und digital weiterbearbeite. Wenn ich direkt schon weiß, dass ich die Zeichnung mit Copic-Markern colorieren werde, führt kein Weg an meinem Copic-Block vorbei. 



Warum ein extra Copic-Block? Ich coloriere, wie erwähnt, vor allem mit Copic-Markern und der Copic-Block hat den Vorteil, dass er speziell beschichtet ist und die Farbe nicht einsaugt wie Druckerpapier. Entsprechend halten die Stifte auch viel länger, da weniger Farbe verbraucht wird.


Linien

Mir kommen momentan nur 3 Arten von Stiften ins Haus: ein 0.3 Millimeter Druckbleistift, meine Copic-Multiliner für die Outlines und eben die Copic-Marker für die Farbe. 



Was die Outlines angeht, habe ich ein ganzes Set von 7 Multilinern in verschiedenen Strichstärken. Ich finde es schön, Details mit einem 0.05-Liner zu zeichnen, während ich grobe Outlines auch schon mal mit einem 0.7er-Liner nachziehe. Indem man nicht nur eine Strichstärke nutzt, erhalten die Zeichnungen mehr Plastizität.


Farbe

Zum Colorieren geht mir momentan nichts über meine Copics. Nicht wundern – auf dem Foto seht ihr nur einen Bruchteil meiner Sammlung, eigentlich habe ich vielleicht 4mal so viel. In dem Stiftehalter befinden sich nur meine Lieblingsfarben, die ich am meisten nutze (Hautfarben! Viele Hautfarben). 



Wenn ihr nach Copics googelt, werdet ihr feststellen: Billig sind die nicht. Meine Sammlung hat sich auch über die Jahre aufgebaut, die könnte ich mir niemals alle auf einmal leisten. Aber die Stifte sind meine große heimliche Liebe. 


Der Vorteil davon ist, dass sie keine "Spuren" auf dem Papier hinterlassen wie normale Filzstifte. Zudem wird die Farbe dunkler, wenn man die Fläche mehrfach nachzieht. Außerdem kann man tolle Überblend- und Verlaufseffekte erzeugen, wenn man verschiedene Farben kombiniert.


Highlights

Ganz besonders viel Spaß habe ich daran, Highlights zu setzen, wenn ich mit der Zeichnung quasi fertig bin. Dafür nutze ich einen weißen Gelstift, der auch gut deckt. Damit hebe ich gerne Haarsträhnen, Lichtpunkte und Augenglanz etwas hervor, um den Zeichungen noch mehr Leben zu geben. Das ist mein Lieblingsschritt!



Ich hoffe, ihr konntet hieraus ein paar Erkenntnisse für eure eigenen Arbeiten mitnehmen! Wenn ihr Fragen habt, stellt sie gerne in den Kommentaren. :)

 

{An Apple a Day} Apple-Cranberry-Crumble & Giveaway

An Apple a Day keeps the Doctor away – wenn das nur alles wäre – aber ja, es ist zumindest eine gute Basis dafür, nicht krank zu werden. ;) Ich zum Beispiel esse jeden Tag Obst und war tatsächlich seit über einem Jahr nicht mehr krank (What?? Ich kann's grade selbst kaum glauben!). Ob es am Obst liegt oder nicht – genug Obst schadet sicherlich nicht! Und der Apfel ist für mich ein Herbstklassiker, der zumindest in Nachtisch verarbeitet werden muss. In Kombination mit Nüssen muss ich schon fast wieder an Weihnachten denken.


Heute habe ich euch ein superleckeres – wirklich supersuperleckeres – Apfel-Cranberry-Crumble mit Walnüssen mitgebracht. Crumbles gehören zu den Nachtischen, die ich besonders liebe, weil man nicht Bäcker des Jahres sein muss, um sie ordentlich hinzubekommen. Außerdem geht es schnell und man kann mit jedem Obst experimentieren, das einem in den Sinn kommt. 


Und wer nicht backen mag – am Ende des Posts gibt's auch was zu gewinnen. ;) 

{Getaggt} Fragerunde #2

Na? Steckt ihr grade wahlweise zuhause oder auf der Arbeit fest, dank unserem Freund und Helfer Weselsky?

Dann habe ich etwas Kurzweile für euch. Ich wurde mal wieder von zwei lieben Bloggerinnen für den "Liebster Award" nominiert. Das waren Sandra von Wortkonfetti und Sandra von Indulgent Moments – zwei Sandras, witzig. ;) Vielen lieben Dank dafür, liebe Sandras!

Mit diesem Awards ist ja auch immer ein kleiner individueller Fragenkatalog verbunden, den sich die beiden ausgedacht haben. Heute geht's dann endlich mal an die Beantwortung und ihr könnt ein bisschen was über mich erfahren. :)

Das Foto hat übrigens mein Bruder gemacht! :)


Fragen von Wortkonfetti


  • An welchem Ort wohnst Du und wie? 

Ich wohne in Mainz, und zwar in einer schönen kleinen Dreizimmerwohnung in unmittelbarer Rheinnähe (ich klinge wie ein Makler!) – nicht alleine, sondern mit dem Liebsten. Ich komme ursprünglich aus einem kleinen Dorf in der Südpfalz, durch mein Studium hat es mich aber nach Mainz verschlagen.


  • Bist Du glücklich an Deinem Wohnort oder überlegst Du, irgendwann noch einmal umzuziehen? 

Ich bin sehr glücklich in Mainz. Die Stadt ist wunderschön und bietet für mich die perfekte Balance aus niedlicher, kleiner Vertrautheit und Großstadt. Größer muss es gar nicht sein, in Mainz bekomme ich alles, was ich brauche. Aber man weiß nie, was so kommt, und ich bin nun auch nicht ganz und gar gegen einen Umzug. Nur dann nicht erneut in eine Wohnung, sondern gleich in ein nettes Häuschen.


  • Wo würdest Du in diesem Fall am liebsten landen? 

Oh, ich bin hier sehr happy. ☺ Ich mag das Rhein-Main-Gebiet sehr!


  • Und wie würdest Du da dann wohnen wollen – ländlich, urban, mit Garten oder in einem Loft? 

Ein Garten wäre mir sehr wichtig für das nächste Mal, wenn ich wieder umziehen sollte.


  • Hast Du WG-Erfahrung und wenn ja, wie war die Zeit? 

Ja, ich habe WG-Erfahrung! Ich habe sogar Kerker-Erfahrung! Nicht direkt, aber mein erstes eigenes Zimmer war damit vergleichbar. Mit einer guten Freundin zusammen bin ich in ein „Studierzimmer“ (laut Anzeige...) gezogen. Ein Rentnerehepaar hatte das erste Stockwerk ihres Einfamilienhauses für Studenten optimiert. Nicht im Vertrag stand, dass die gute Frau am Wochenende in die Zimmer kam und Zettel mit Anweisungen hinterließ.

Achtung: "Ich habe mich in Ihrem dekorativen Perlengehänge verfangen. Bitte abhängen." oder "Bitte keine Reißzwecken in Gefäßen ohne Deckel stehen lassen. Wenn die Reißzwecken herunter fallen, ist das von Übel für den Staubsauger." oder "Ich habe Ihnen einen gelben Sack an die Tür gehängt. Bitte Pfandflaschen entsorgen." 
Wenn wir am Wochenende weg waren, wussten wir immer, dass Zettel da hängen, wenn wir zurückkommen. Die Zettel haben wir allesamt gesammelt. Aber das ist nur die Spitze des Eisbergs, irgendwann erzähle ich auch mal die komplette Geschichte. Anschließend sind wir in eine „echte WG“ gezogen. Die Zeit war im Großen und Ganzen sehr schön.


  • Wie sorgst Du dafür, dass Du Dich in Deinen eigenen vier Wänden wohlfühlst? 

Wichtig finde ich, dass man in Räumen stets eine persönliche Note vorfindet. Ein Abziehbild von Ikea-Showrooms finde ich eher langweilig. Bei mir findet man zum Beispiel viel Selbstgemachtes und viele Fotos an den Wänden. ☺


  • Welcher Raum gefällt Dir zuhause am besten und welchen behandelst Du eher stiefmütterlich? 

Am besten gefällt mir das Wohnzimmer und am wenigsten gut gefällt mir das Arbeitszimmer. Das liegt aber mehr am Mitspracherecht, das ich für die jeweiligen Räume habe. ;D


  • Wie würdest Du Deinen Einrichtungsstil beschreiben? 

Meine Einrichtung bewegt sich irgendwo zwischen skandinavisch, industrial und vintage. So genau kann ich das nicht einordnen. ☺ Ich mag den Mix aus alten Möbeln, die Geschichten erzählen können, und modernen Möbeln, die sich optisch etwas zurückhalten.


  • Lieber kreatives Chaos oder penible Ordnung? 

Bei mir herrscht kreatives Chaos und ich würde mir wünschen, ich könnte penible Ordnung halten. ;) Also ... beides, ganz prinzipiell!


  • Was ist Dir bei einem Besuch in einer fremden Wohnung zuletzt positiv aufgefallen? 

Ich mag an Wohnungen nicht, wenn sie zu steril wirken – was mir immer positiv auffällt, ist, wenn Räumlichkeiten Persönlichkeit haben und man Rückschlüsse auf die Person ziehen kann, die dort lebt.


  • Und was ist Dein absolutes Wohn-No-Go?

90er-Jahre-gelbe Wände und gemusterter Teppichboden!


Fragen von Indulgent Moments


  • Seit wann bloggt ihr schon? 

Ich blogge nun seit Februar 2013. Wow, das sind mehr als anderthalb Jahre. ☺


  • Was war euer erfolgreichster Blogbeitrag? 

Ich würde sagen, das war mein selbstgemachter Fotohintergrund. Der Beitrag hat viele von euch inspiriert, da habe ich mich riesig drüber gefreut. Einige haben ihn auch schon nachgebastelt (yeah!). Aber auch meine Foto-Tipps kommen immer gut an, wenn man mal nach den Reichweiten geht. ☺


  • Was inspiriert euch? 

Oh, so ziemlich alles! Ein einfacher Gang in den Baumarkt kann schon überaus inspirierend sein. Die meisten meiner Ideen entstehen – mal von der Badewanne abgesehen – im Baumarkt. ;) Ich glaube, ich bin recht leicht und schnell inspiriert. :)


  • Worüber würdet ihr nie schreiben? 

Gute Frage. Ich möchte mir grundsätzlich alle Themen offenhalten. Was mir bei diesen Themen aber wichtig ist, dass sich Privatsphäre und das Teilhaben an meinem Leben im Blog die Waage halten. Zu private Details würde ich nicht posten. Genauso würde ich aber auch nicht über absolut nebensächliche Themen schreiben, von denen meine Leser so gar nichts haben – im Sinne von „Habe heute viele Hausaufgaben, mein Boyfriend ist voll blöd, meine Eltern sind kacke, was macht ihr so?“ Ein bisschen Mühe sollte schon dahinter stecken. Und vielleicht auch etwas Mehrwert. Ein bisschen zumindest.


  • Wie viele Stunden am Tag verbringt ihr auf Instagram? 

Zusammengerechnet vielleicht eine halbe Stunde? Eine Stunde? Facebook und Instagram unterhalten mich als Pendlerin morgens immer auf der Zugfahrt, und sonst immer mal nebenher eben. ☺


  • Wie lange würdet ihr es ohne Handy aushalten? 

Das wäre mal ein Experiment wert! Aber ich schaue schon recht oft mal aufs Handy. Das ist auch so eine Zeitgeist-Krankheit. Ich habe mir kürzlich eine „Kontroll-App“ runtergeladen, einfach um mal zu schauen, wie oft ich drauf gucke – "Checky" heißt die. Ist erschreckend, probiert das mal aus! Seitdem wurde es viel weniger.


  • Wie lange würdet ihr es ohne Internet aushalten? 

Wenn man dazu gezwungen ist, schafft man es immer. ;) Ich müsste jetzt nicht im Urlaub im Netz surfen, eine Auszeit ist immer mal gut.


  • Geht ihr noch in Restaurants ohne Fotos vom Essen zu machen? 

Wenn das Essen schlecht aussieht, mache ich auch keine Fotos! Haha, nein, Spaß. Natürlich schaffe ich es, mein Essen auch mal nicht zu fotografieren. Die Blogger-Welt muss auch nicht jede Faser meines Alltags durchdringen. ;D


  • Welches Land wollt ihr unbedingt noch bereisen? 

Alle nordischen Länder, die ich noch nicht kenne. Außerdem möchte ich gerne mal nach Neu-England.


  • Was war das Ausgefallenste, das ihr je gegessen habt? 

Da ich kein Fleisch esse, kann das ausgefallenste, was ich je gegessen habe, so ausgefallen leider nicht sein. Mit toten Insekten und Würmern kann ich deshalb nicht aufwarten. :D


  • Wie viel Paar Schuhe habt ihr? (es reicht eine ungefähre Anzahl ;-)) 

Alles zusammengerechnet, vielleicht so 20-30? Dazu zählen aber auch Drei-Euro-Badelatschen.


***

Eigentlich müsste ich jetzt ein paar weitere Blogger nominieren und mir auch Fragen ausdenken. Ich schieb' jetzt mal meine Faulheit vor und hoffe, das ist okay. ;) Habt ihr noch Fragen, die euch ganz dringend auf dem Herzen brennen? Dann los!

My {instagram} October

Und das war auch schon der Oktober! Blogtechnisch war der Oktober absolut aufregend. Mein Giveaway, bei dem ich Portraits verloste, kam unheimlich gut bei euch an – womit ich in diesem Ausmaß niemals gerechnet hätte. Tja, dann habe ich mich entschlossen, auch auf Auftrag zu zeichnen. Schaut mal hier. Und ganz nebenbei haben wir auf Facebook und Instagram die 1000 Follower geknackt. Ich bin nicht besonders zahlengetrieben – meine früheren Mathe-Noten sprechen für sich – aber das sind schon coole Zahlen, die mich auch ein bisschen stolz machen: auf solche tollen und lieben Leser, wie ihr es seid. Danke. :)

Was abseits des Blogs passiert ist, könnt ihr regelmäßig bei mir auf Instagram verfolgen und wie in jedem Monat habe ich euch einen kleinen Rückblick mitgebracht:


★ Die schöne Mainzer Innenstadt bei strahlendem Sonnenschein. :)
★ Ha! So ist es.
★ Na, wer findet House of Cards auch so toll wie ich? Und ist genauso verliebt wie ich in Claire Underwood? Ich kann die nächste Staffel kaum abwarten!

★ Dutt-Mädchen
★ Wow, Anfang Oktober Sandalenwetter und jetzt hadere ich mit mir, ob es schon Zeit für den Wintermantel ist.
★ Outfit auf dem Weg nach Trier – dasselbe Spiel wie bei den Sandalen.

★ Der schöne Dom zu Trier!
★ Was soll ich sagen, der Monat Oktober war bei mir sehr kreativ. ;D

★ Und genauso kreativ geht's weiter. Meine Copic-Marker mussten einiges mitmachen!
★ Meine Freundin Grace und ich waren in Berlin auf dem Lieblingsblume-Event, bei dem wir viele andere Blogger kennenlernen konnten. Es war sooo schön!

★ Wir haben zum Beispiel gelernt, wie man Sträuße richtig bindet. Mein Strauß geriet größentechnisch etwas außer Kontrolle, aber ich liebe ihn.
★ Das tolle Blumenmeer in Berlin ...
★ ... und Graffiti-Liebe in Berlin :)

★ Etwas wehmütig auf dem Nachhauseweg, aber es war supertoll!
★ Und noch einmal die Blümchen, die ich für meinen Strauß gewählt habe.
★ Da es ja auch in Windeseile auf Weihnachten zugeht, braucht man jetzt schon dringend einen Kalender! Und hey, sonst gibt's keine schönen mehr. Also zack-zack!

★ Und es wurde wieder gezeichnet. Man könnte meinen, ich hätte was gegen das andere Geschlecht, aber ich zeichne Mädels einfach viel lieber. Ich kann aber auch Männer. Wenn es drauf ankommt. Haha. :D
★ Außerdem habe ich ein Herbst-Outfit mit euch geteilt.

★ Ich habe euch erzählt, was Gemütlichkeit für mich bedeutet. :)
★ Und ein kleines Regenbogenmädchen.
★ Wir haben die Bilder von der Fotografin aus Berlin bekommen. Sooo toll!


★ Die Emergency Crown für Drama Queens! Kommt schon, wer braucht sie nicht?!
★ Das Geschenk für meine Schwester, die nach Australien ging. Drin war ein persönliches Notizbuch, ein Solarakku und ebendiese Krone.
★ Und dann gab es da noch dieses Giveaway, bei dem mich eure Resonanz förmlich umgehauen hat. Deshalb habe ich beschlossen, nun auch Auftragszeichnungen anzufertigen.

★ Was gibt es Besseres als Spontan-Sushi?
★ .... hmmm, vielleicht der leckerste Cupcake der Welt? Okay, beides hält sich die Waage.
★ Eine kleine Zeichnung zu Halloween.

★ Mein Bruder war zu Besuch und wir waren unter anderem in Wiesbaden shoppen. ;D
★ Und wieder eine kleine Dame.
★ Ziemlich cool: Auf Instagram folgen mir nun schon über 1000 liebe Leute! Ich bin überwältigt. :)

★ Neuer Lieblingspulli. :)
★ Aber hallo!
★ Kumpir geht einfach immer. 

★ Zu Halloween hatte ich euch coole Kürbis-Kerzen mit Dip-Dye-Effekt gezeigt.
★ Das ist die süße Hündin Deni, deren Herrchen mein Bruder ist. :)
★ Auf der Arbeit haben wir jetzt Whiteboards. Nun, so white ist das nicht mehr.

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War euer Oktober genauso aufregend? Was waren eure Highlights? Und worauf freut ihr euch im November besonders?