{Free Printable} Handlettering für euch

Also, zuallererst vielen lieben Dank für eure ganzen lieben Worte zu meinem neuen Header! Es freut mich riesig, dass ihr euch damit genauso wohlfühlt, wie ich es tue. :) Dass das Layout meines Blog mir gefällt, ist eine Sache, aber euch muss es natürlich auch zusagen. Und es ist toll, dass ihr es genauso mögt wie ich! Ich habe euch heute auch ein kleines Dankeschön mitgebracht, nämlich ein Printable, das sich einige von euch gewünscht haben.

Auf Instagram zeige ich euch ja regelmäßig Zeichnungen und Lettering-Übungen von mir – eine Seite meines Skizzenbuches hat euch neulich so gut gefallen, dass einige gefragt hatten, ob es das irgendwo zum Ausdrucken gibt. Und ich versteh euch, das ist auch einer meiner Lieblingssprüche! Man sollte sich oft vielmehr auf seinen eigenen – ja! – Shit konzentrieren, statt an anderen Baustellen unterwegs zu sein. ;D 


Und da ihr den Spruch genauso cool fandet, habe ich den einfach mal für euch digitalisiert. Ihr könnt euch das PDF hier runterladen und bis zu A3-Größe ausdrucken. Am besten direkt über dem Schreibtisch aufhängen und immer im Hinterkopf behalten. ;D


Besonders hübsch finde ich es, mir meine gestalteten Seiten einfach an einem Klemmbrett auf den Schreibtisch zu stellen. Die eine oder andere Idee hatte ich euch ja schon mit kleineren Klemmbrettern gezeigt – wie zum Beispiel zu meiner Frühlingsdeko. Das hier habe ich von IKEA und es ist ideal für A4-Seiten, so muss man die Seiten nicht mal zurechtschneiden, wenn sie aus dem Drucker kommen. ;D 


Wenn euch die Gestaltung also gefällt, klickt einfach das untere Bild an, so kommt ihr direkt zum Download des PDFs. Ich wünsche euch viel Spaß damit!


Ich wünsche euch noch einen tollen Restsonntag! Und wenn ihr euch häufiger solche Printables wünscht, sagt einfach Bescheid, das geht nämlich vergleichsweise recht schnell zu machen. ;D

Endlich ein kleiner Tapetenwechsel!

Seit dem Blogst-Workshop letztes Wochenende hatte ich eine ganze Armee an Hummeln im Hintern, meinen Blog weiter aufzuhübschen und zu verbessern. Schon eine Weile konnte ich meinen Header irgendwie nicht mehr sehen, ich hatte mich schlichtweg sattgesehen.

Der alte Header ist nun schon über anderthalb Jahre alt und mein Zeichenstil hat sich in der Zwischenzeit ziemlich weiterentwickelt. Das Bildchen war süß, hat aber nicht mehr wirklich zu mir gepasst. Gestern Abend wollte ich eigentlich ein paar Posts planen, aber irgendwie hat's mich dann überkommen und ich hab mir ne neue Headerlady gezeichnet, den passenden Header direkt designt und dann sofort hochgeladen. Jetzt habe ich eine Nacht drüber geschlafen und ich bin immer noch happy damit.

Der Header sieht nun etwas aufgeräumter auf, finde ich, und an der Zeichnung habe ich mich zum Glück noch nicht sattgesehen!


Na, wie gefällt's euch? :)
In diesem Sinne wünsche ich euch ein superschönes Wochenende!

{DIY} Genähtes Brillen- oder Stifte-Etui mit Clip-Verschluss

Es gibt so ein paar Dinge, die stören mich alle paar Wochen mal. Zum Beispiel, dass ich kein hübsches Brillenetui habe, sondern nur so ein elendes Plastikding. Oder das ich das Wischwasser am Auto mal nachfüllen sollte. Oder, wie letzte Woche, das Fahrrad, das dringend zur Reparatur musste. Das Fahrrad ist nun repariert. Als nächstes habe ich mich also mal ans Brillenetui gesetzt.

Da ich mir mangels eines 3D-Druckers kein tolles und selbstgemachtes Plastiketui rauslassen kann, ging der Plan also direkt Richtung Näharbeit. Clipverschlüsse finde ich ziemlich cool. Das beste daran ist, sie ständig zu öffnen und zu schließen – ohne Sinn und Zweck. Und gut sehen sie auch aus. Ich habe mich aber noch so richtig rangetraut, weil ich fest davon überzeugt war, dass es eine unüberwindbare Herausforderung ist, Clipverschlüsse hübsch und ordentlich einzunähen. Nun, das hat tatsächlich funktioniert! Sogar geht das ganz einfach. Und heute zeige ich euch in gefühlt drei Metern Fotos, wie das geht. 


Bei Stoffe.de* durfte ich mir drei Stoffe der hübschen neuen Free Spirit-Kollektion aussuchen, um mein kleines Nähprojekt umzusetzen. Den tollen geometrischen türkisfarbenen Stoff wollte ich unbedingt verarbeiten. Für den Futterstoff habe ich dann den braun-türkis gemusterten benutzt.

{DIY} Osterdeko in zwei Varianten: mit Blumenzwiebeln und Kakteen

Falls ihr's noch nicht gemerkt habt – ich dekoriere wirklich, wirklich gerne. Aber eins mag ich nicht: klassische Osterdeko. Hasen, Küken und Hühner sind soweit cool, keine Frage, aber ich brauch sie nicht in ihrer kitschigsten Ausprägung als Wohnungsdeko. Meine Osterdeko ist also immer – wenn sie überhaupt vorhanden ist – sehr zurückhaltend. Und zwar so zurückhaltend, dass man sie, wenn man nicht richtig hinschaut, glatt mit Ottonormal-Frühlingsdeko verwechseln könnte.

Und auch in diesem Jahr gewinnt meine Osterdeko sicherlich nicht den Preis für den Oster-Overkill des Jahres 2015: Sie ist schlicht, zurückhaltend, vielleicht ein bisschen österlich, aber auf jeden Fall selbstgemacht. Ich habe euch nämlich eine kleine, niedliche Tischdeko mitgebracht, die sich auf der Ostertafel super macht – einmal in einer eher klassischen, einmal in einer etwas ausgefalleneren Variante.


Was ihr dafür braucht, hat jeder eifrige Bastler zuhause: Lediglich benötigt ihr Sprayfarben in Schwarz und Weiß. Hinzu kommt eine Sechserpackung (Kann man bei Eiern von einem Sixpack sprechen..? Bestimmt.) Eier. Als nächstes rate ich euch, ein eierlastiges Abendessen zu planen, dann könnt ihr den Inhalt der Eierschalen auch direkt verwerten, statt dass die guten Eier in den Mülleimer wandern. Bei mir gab es Spiegelei und Bratkartoffeln.


Im nächsten Schritt schlagt ihr die Eier auf, gießt den Inhalt optimalerweise direkt mit dem Ziel "Spiegelei" in die Pfanne und bröckelt mit den Fingern die Schale soweit weg, wie es nötig ist, um eure Pflänzchen einzusetzen. Anschließend besprüht ihr euer Eier-Behältnis in der Farbe eurer Wahl. Ich habe mich insgesamt für schwarz-weiß entschieden, damit das Grün der Pflanzen schön strahlen kann. Aber das bleibt natürlich euch überlassen.


Achtet beim Kauf der Blumenzwiebeln vorher darauf, dass sie größentechnisch in die Eierschalen hineinpassen. Jetzt müsst ihr nichts weiter tun, als die Blumenzwiebeln einzupflanzen und sie hübsch in den Eierbehältern zu platzieren.


Und jetzt habe ich noch die versprochene Variante für euch, die ein bisschen weniger klassisch ist. Als ich im Baumarkt diese Mini-Kakteen entdeckt habe, hatte ich sofort Eierschalen anstelle der Blumentöpfchen im Kopf. Und es ist noch niedlicher geworden, als ich es mir vorgestellt habe! Mini-Kakteen in Eierschalen sind schon sehr cool und ein noch besserer Hingucker als die klassischen Blumenzwiebeln:


Na, welche der zwei Varianten gefällt euch besser? Und dekoriert ihr gern österlich? Oder habt ihr es lieber dezent und frühlingshaft, wie es bei mir der Fall ist?

{DIY} Marmeladenglas-Vase

Kennt ihr das, wenn ein Wochenende schon total produktiv beginnt, weil ihr etwas lange Vorgenommenes endlich umsetzt? Ich habe am Samstag in der Früh endlich das Fahrrad reparieren lassen und bin nun total happy, das hinter mich gebracht zu haben. Genervt hat es mich immer wieder, kein Fahrrad fahren zu können – aber die Idee, das Rad reparieren zu lassen, fiel mir vornehmlich abends um 23 Uhr ein. Und am Samstag habe ich es endlich hinter mich gebracht.
Ich weiß nicht, ob hier viele Mainzer mitlesen, aber vielleicht habt ihr auch sonst das Debakel mit der Schiersteiner Brücke mitbekommen? #brueckengau auf Twitter? Jedenfalls hat sich eine der wichtigen Brücken in Mainz auf die andere Rheinseite um dreißig Zentimeter (!) abgesenkt und ist seit ein paar Wochen gesperrt. Angeblich nur bis Ende März. Dem Braten trau ich aber noch nicht. Entsprechend schlimm ist das Verkehrschaos jeden Morgen. Und mit Fahrrad kann ich nun einfach fröhlich am Chaos vorbeirauschen!

Jedenfalls bin ich anschließend direkt zum Wochenmarkt geradelt und habe direkt ein paar Blümchen mitgenommen, um den Frühling auch in die Wohnung zu bringen. Pink und rosa funktionieren da meiner Meinung nach am besten. ;D Draußen war es dieses Wochenende nämlich ganz fürchterlich grau. Dank der Blümchen aber schön rosa und pink in der Wohnung!


... und Ranunkeln sind einfach superschön! Da hat es mich direkt gepackt und ich habe Lust bekommen, eine passende, schicke Vase dazu zu gestalten. Dazu habe ich ganz einfach ein Marmeladenglas zur Hand genommen und mit Acrylspray einen schönen Farbverlauf gesprüht.


Ihr braucht dafür:
ein Marmeladenglas 
(mit wurden die Gläser netterweise von Schwartau* zur Verfügung gestellt!)
Acrylspray


Wie ihr das anstellt? Ganz einfach: Haltet das Glas etwas schräg und sprüht die Farbe leicht von unten auf das Glas, so entsteht ein schöner Verlauf. Besonders hübsch finde ich, nur eine Farbe zu benutzen und das Glas nicht zu grundieren, da man so noch die Stile der Blümchen im Glas erahnen kann.



In diesem Sinne wünsche ich euch noch einen tollen Sonntag!

{Watch Online} Zu Gast im ARD-Buffet mit Kräutertöpfchen

Das hat wieder ganz viel Spaß gemacht beim ARD-Buffet! Ich bin nämlich mal wieder nach Baden-Baden gedüst, da ich heute wieder im ARD-Buffet zu Gast sein durfte. Eine dekorative Idee hatte ich natürlich auch dabei – diesmal habe ich schicke Kräutertöpfchen am Brett gezeigt. :) Wer die Sendung verpasst hat – was mittags um 12.15 wahrscheinlich bei den meisten der Fall ist, ich arbeite um die Zeit ja sonst auch! – kann sich den Beitrag auch hier auf der Seite vom ARD-Buffet noch mal ansehen. 


Diesmal konnte ich Holger Wienpahl kennenlernen, der heute die Sendung moderiert hat. Es hat auf jeden Fall riesigen Spaß gemacht und zum Glück haben auch alle Arbeitsschritte live gut geklappt. Wem das alles zu schnell ging, der kann sich hier auch noch mal meine Schritt für Schritt-Anleitung ansehen.


Ihr könnt euch vorstellen, das war so ziemlich der bestriechendste Werkel-Platz überhaupt, mit den ganzen Kräutern um mich herum, hihi. ;)



Dann wünsche ich euch schon mal viel Spaß beim Anschauen! Ich genieße jetzt, zurück in Mainz, noch ein bisschen die Sonne inklusive herannahendem Frühling und hoffe, ihr könnt das auch. :)

{DIY} TO DOs am Klemmbrett + Printable

Wie behaltet ihr im Blick, was ihr alles so zu tun habt? Nun, auf der Arbeit benutze ich einen Schmierzettel-Collegeblock, weil sich die Aufgaben so schnell ändern, erledigt sind und sich parallel neu ergeben. Da bleibt keine Zeit für schicke Listen! Wenn ich mir keine Mühe gebe, ist meine Schrift auch alles andere als schön. Aber eine unleserliche Schrift ist ja angeblich ein Zeichen von Intelligenz, also bin ich cool damit.

Um zuhause dann auch abends und am Wochenende noch hochmotiviert zu sein, für den Blog fleißig zu sein, braucht es da aber etwas Schöneres! Mit ordentlicher, schöner Schrift, wohlgemerkt. Und eine tolle Idee finde ich da, einfach ein Klemmbrett am Schreibtisch aufzustellen und dort einen hübschen, selbst ausgedruckten TO DO-Block zu platzieren. 

Denn hübsche Listen motivieren viel mehr als Collegeblöcke. Und ich brauche meine Kästchen zum Abhaken! Abhaken ist wichtig.


Und so eine Liste habe ich in Photoshop gestaltet und euch heute mitgebracht. Das passende Klemmbrett findet ihr momentan bei DEPOT – ich finde die Klemmbretter richtig cool, ein schwarzes kam bereits in meiner Frühlingsdeko zum Einsatz.  Die Brettchen sind einfach sehr dekorativ und ich mag es, jederzeit den Inhalt austauschen zu können.


Von den TO DO-Listen habe ich mir einfach mal zehn Seiten ausgedruckt, so kann ich die Seiten auch jederzeit wechseln, sobald eine vollgeschrieben ist. Und wenn alles abgehakt ist, kommt direkt die nächste zum Einsatz.


Das Printable für die TO DO-Liste könnt ihr euch hier herunterladen. Wie organisiert ihr euch in eurem Home Office? Seid ihr auch solche Listenliebhaber wie ich? ;D

Live zu Gast im ARD-Buffet {11. März}

Puh, das sind spannende Wochen! Vor kurzem war ich zu Gast bei Kaffee oder Tee, im November beim ARD-Buffet – und weil's der Redaktion wohl ganz gut gefallen hat, was ich gezeigt habe, darf ich am kommenden Mittwoch, 11. März, erneut im ARD-Buffet eine DIY-Idee vorstellen. Ich fühle mich geehrt und freu mich total! Es macht so viel Spaß, meine Basteleien vor der Kamera zu präsentieren und ich bin schon ganz gespannt auf Mittwoch.

Natürlich würde ich mich auch diesmal wieder riesig freuen, wenn ihr einschalten würdet. Die Sendung läuft im Ersten und beginnt um 12.15 Uhr. Die meisten werden sicher arbeiten, an der Uni sein oder sonstwie beschäftigt sein, daher gibt's danach natürlich wieder einen Link zur Mediathek. Und ich bin mir sicher, dass ich euch wieder einige Fotos von hinter den Kulissen mitbringen werde. Auf Instagram gibt's natürlich auch wieder Fotos, wenn ich dort bin.


Bestimmt seid ihr schon gespannt, welche DIY-Idee es diesmal sein wird. Ich kann schon so viel verraten: Ich zeige euch eine ziemlich schicke und coole Möglichkeit, Kräutertöpfchen an der Wand zu drapieren. Damit hat man die Kräuter, die man zum Kochen braucht, jederzeit zur Hand, ohne dass sie auf der Arbeitsfläche stehen.

Wie genau das aussehen wird, erfahrt ihr dann am Mittwoch. Werdet ihr einschalten? Ich würde mich  jedenfalls riesig freuen, wenn ihr mir die Daumen drückt. :)

In diesem Sinne wünsche ich euch noch einen super Sonntag – genießt die Sonne (das mach ich jetzt auch!), ich glaube, der Frühling kommt jetzt wirklich!

9 Dinge, die ich in 2 Jahren Bloggen gelernt {und wie ich meinen Bloggeburstag vergessen} habe

Die meisten Blogger planen ihren Bloggeburtstag groß im Voraus. Es gibt tolle, durchgestylte Giveaways, super Tipps oder spannende Rückblicke zurück zu den Blog-Wurzeln. Und da gibt es diese Blogger, denen irgendwann im März dann auffällt, dass sie ihren Blog doch irgendwann im Februar vor zwei Jahren gestartet haben. Ich zum Beispiel. Tja, sowas passiert eben auch. Und vielleicht zeigt das, wie sehr das Bloggen sich mittlerweile in den eigenen Alltag einfügt, ohne dass man sich großartig Gedanken macht, seit wann und wie und überhaupt man bloggt. 

Jedenfalls dachte ich mir nun, ich lasse das jetzt doch nicht ganz sang- und klanglos verstreichen, zwei Jahre sind schon ganz cool. Deshalb habe ich euch heute zusammengestellt, was ich in diesen zwei Jahren schon so alles für mich mitnehmen konnte!


1. "Fotos sind wichtig! Und Tageslicht ist ober-mega-wichtig."

Ja, fotografiert habe ich schon immer gerne. Aber nur, weil man gerne fotografiert und im Besitz einer Spiegelreflexkamera ist, hat das noch lange nichts zu heißen. Und vor allem hat es nicht zu heißen, dass man weiß, wie man Fotos bestmöglich optimieren kann. Meinen Blog habe ich im Februar gestartet und wenn man eins und eins zusammenzählt, kommt man auf: wenig Tageslicht. Das war mir herzlich egal. Meine Basteleien wollte ich trotzdem zeigen und das habe ich auch getan. Schaut euch hier doch mal ein super Beispiel meiner Anfänge an und wie sich dank Mega-ISO auf der schwarzen Fläche ein bunter Ameisenkarnevalsumzug tummelt
Und wie der Weißabgleich quasi nicht vorhanden ist. Aber um eine Verbesserung zu bemerken, braucht es auch Anfänge und mittlerweile habe ich doch ein wenig dazugelernt, wie hübsche Blogfotos auszusehen haben. Tageslicht ist essenziell. Und schöne Hintergründe auch. Den Rahmen hier habe ich zum Beispiel einfach in der Abenddämmerung auf den Fußboden gestellt. Ja, schön ist anders!


2. "Ein rundum schöner Blogpost nimmt mehr Zeit in Anspruch, als ich dachte."

Okay, was gehört zu einem schönen Blogpost: Ideenfindung, Zeitplanung, Beschaffung des Materials für Set und Bastelei oder Rezept, Setaufbau, Umsetzung der Bastelei oder des Rezepts, Fotografie, Bildauswahl und -bearbeitung, Schreiben des Blogposts – das ist zumindest, was mir so spontan einfällt. Ein guter Blogpost schreibt sich (meist) nicht nebenher. Und das ist mir mittlerweile mehr als bewusst. Bevor ich mit meinem Blog damals live gegangen bin, hab ich ganz eifrig und emsig fünf Blogposts vorbereitet und hatte mir überlegt, dass ich davon sicher lange zehren kann. Nun, wenn ich jede Woche zwei bis drei Posts online stellen möchte, ist das doch gar nicht mal so lang – und es muss schnell Nachschub her. Aber wenn sich das mal zwischen Vollzeitjob und anderen Hobbies eingependelt hat, macht es einfach riesig viel Spaß.

3. "Oh! Leute mögen, was ich tue?"

Meinen Blog habe ich gestartet, weil ich mir dachte: Du bastelst und dekorierst ja sowieso andauernd. Kann ich mir ja mal so einen Blog einrichten, vielleicht mag ja jemand lesen. Tja und mittlerweile lesen nicht nur ein paar tolle Menschen hier mit, sondern wirklich, wirklich viele und ich bin richtig happy, wenn ich merke, dass euch meine Ideen gefallen und dass ich euch damit inspirieren kann. Das ist echt cool!


4. "Pausen sind wichtig."

Noch viel wichtiger, als regelmäßige und perfekte Posts zu verfassen, sind für den eigenen Seelenfrieden, den Blog und den persönlichen Stressabbau sind Pausen. Du schaffst es nicht mehr, vor der Dämmerung dein Set zu fotografieren? Hach, dann eben nächste Woche. Keinesfalls sollte das Privat- und Sozialleben darunter leiden, dass dringend noch Blogposts fertig werden müssen. Deshalb: Lieber eine Pause mehr als eine zu wenig!

5. "Ein Blick über den Tellerrand und Abwechslung macht mehr Freude, als man denkt."

Ich habe gemerkt, dass es immer wieder toll ist, im Rahmen des Blogs Neues auszuprobieren. Gestartet habe ich mit einem reinen DIY-Blog, mittlerweile gibt es Fotografie-Tipps, Blogging-Tipps, Handlettering, Rezepte, Einblicke in meine Zeichnungen und vieles mehr, das mir so in den Sinn kommt und Freude bereitet. Die Abwechslung macht nicht nur mir, sondern auch euch sichtlich Spaß und ich versuche immer wieder, Neues auszuprobieren, wovon ich euch berichten kann.

6. "Man lernt permanent Neues."

... und das ist die logische Konsequenz daraus! Nicht mal nur Inhaltliches und neue Techniken, sondern auch was die Fotografie, die Organisation und Planung angeht, lernt man immer wieder dazu und das macht wirklich viel Spaß.


7. "Planung ist klasse. Aber keine Planung ist auch kein Problem."

Um möglichem Stress so gut es geht vorzubeugen, ist ein bisschen Planung unabdingbar. Anfangs habe ich einfach immer eine Idee online gestellt, sobald ich fertig mit basteln war. Ich wollte sie eben unbedingt sofort teilen! Ob es draußen schon stockfinster war und die Fotos entsprechend scheußlich aussahen, war mir relativ egal. Deshalb macht es wirklich Sinn, sich vorher zu überlegen, wann man für welchen Post fotografieren kann, wann man ihn entsprechend fertig- und onlinestellen möchte. Aber spontane Posts sind natürlich mindestens genauso toll!

8. "Stich heraus! Und zwar unbedingt."

Was ich von Anfang an beherzigt habe, ist, mich zwar von anderen Blogs inspirieren zu lassen, aber niemals ein Abziehbild eines bereits bestehenden Blogs zu werden. Zwar finde ich viele Blogger richtig toll, aber das bedeutet ja nicht, dass mein Blog exakt genauso aussehen und sein muss. Nach wie vor finde ich es absolut wichtig, dass ein Blog ein Alleinstellungsmerkmal hat und sich von anderen abhebt. Sei es durch die Kombination an Themen, den Stil zu schreiben oder zu fotografieren oder durch jedes andere Merkmal. Individualität ist das A und O!

9. "Hab Spaß!"

Die letzte und wichtigste Lektion liegt auf der Hand: Habt einfach Spaß bei dem, worüber ihr bloggt. Das merken eure Leser, glaubt mir, und auch euch geht alles viel lockerer von der Hand.


In diesem Sinne: Auf viele weitere Blogjahre, würde ich sagen! Welche wichtigen Lektionen hat euch das Bloggen schon gezeigt? 

{DIY} Hello Spring!

Na, seid ihr auch schon in Frühlingslaune? Hier in Mainz war das Wochenende richtig schön sonnig und ich finde, am Märzanfang ist das auch unbedingt Pflicht. Der Frühling fängt so ganz offiziell zwar erst Ende März an, aber in meinem Kopf stellt sich so langsam schon der Frühling ein. Entsprechend muss sich die Deko da natürlich auch anpassen: Jetzt darf bei mir zuhause viel Grün einziehen und auch die Frühlingsblüher sind ein absolutes Muss. Wenn ich so durchzähle, habe ich neun Hyazinthen in der Wohnung verteilt. Einige davon sind die Überbleibsel der "Kaffee oder Tee"-Sendung, die ich nun eben als Deko nutzen. Habt ihr eine ähnlich gute Hyazinthenquote? ;D

Jedenfalls habe ich euch heute ein kleines DIY mitgebracht, das euch den Frühling nach Hause bringt! Und wenn ihr keine Hyazinthen mögt, tun es auch Tulpen oder Osterglocken.


Was ich als Deko dazu sehr hübsch finde, ist Handlettering an Klemmbrettern. Die hübschen Brettchen, die ihr hier seht, gibt es momentan bei Depot. Außerdem habe ich mir ein Mason Jar aus dem Schrank geholt und eine Hyazinthe reingepflanzt.


Für den Schriftzug habe ich ganz einfach das Wort "spring" mit Bleistift in meiner unordentlichsten Schreibschrift, die ich aufbringen konnte, auf ein etwa A6-großes Papier geschrieben und anschließend mit einem Kalligraphie-Edding nachgezogen – daher das hübsch unregelmäßige Schriftbild. Anschließend einfach ans Klemmbrett klemmen – und schon habt ihr einen außergewöhnlichen Bilderrahmen, der eure Frühlingsdeko perfekt ergänzt.


Ich habe meine Deko relativ dezent in schwarz-weiß und Kupfer gehalten, so kommt das saftige Grün der Pflanze besser heraus. Und das macht doch schon richtig Lust auf warmes Wetter, Vogelgezwitscher und Sonne, oder?


Das Mason Jar macht sich sehr hübsch als Blumentopf, da es sich optisch absolut zurückhält, so kommen die Naturtöne prima zur Geltung. Das kupferfarbene Vögelchen war nicht immer kupferfarben – ich habe es einfach mit Acrylspray besprüht und ich mag die Wirkung sehr gerne, es passt jetzt perfekt zum Kerzenhalter.



Na, könnt ihr meine Hyazinthenquote von neun Pflänzchen schlagen? ;D Ist bei euch auch schon der Frühlingswahnsinn in der Wohnung ausgebrochen?