{Inspiration} Stijl-DesignMarkt in Mainz im Mai

Endlich wieder Stijl in Mainz! Für mich ist es immer wieder ein Highlight, wenn das Alte Postlager (für alle Nicht-Mainzer – coole Lagerhalle direkt hinterm Hauptbahnhof) seine Rolltore für die Stijl-Messe öffnet. Weil ihr euch auch jedes Mal wieder über nette Messe-Inspiration freut, habe ich euch auch heute wieder einen kleinen Bilderspam mitgebracht mit meinen Highlights von der Stijl.

Und diesmal war ich raffiniert: Die Messe geht immer über zwei Tage - Samstag und Sonntag - und beim letzten Mal war ich erst sonntags um 16 Uhr da. Entsprechend voll war es auch. Denn ich bin wohl nicht die einzige, die Sonntagnachmittag denkt: "A kumm, gehmer uffd Schdil-Mess!" (auf Meenzerisch.)  Gestern habe ich so das Gegenteil getan und war schon am Samstagmorgen um 11 Uhr da. Und ich sage euch: Großartig leer, ihr seht es im unteren Bild – man konnte ganz entspannt stöbern und musste sich nicht von der Menschenmenge an Stände schieben lassen, die man vielleicht gar nicht so interessant findet.


Und das beste – die ersten Besucher bekamen einen Jutebeutel mit dem Motto der Messe "Weck, Worscht, Stijl". Mainzer werden das Original des Spruches kennen: Weck, Worscht, Woi. (Weck, also Brötchen, Wurst und Wein.) – dabei handelt es sich um eine kalte Mahlzeit, deren Zusammensetzung man sich vorstellen kann. ;D Ich als gebürtige Südpfälzerin würde sagen: Weck, Worscht un Wai.


Leider findet die Stijl-Messe beim nächsten Mal nicht mehr im Alten Postlager statt, da hier ab kommender Woche eine längere Körperwelten-Ausstellung einzieht. Offensichtlich haben die Veranstalter aber schon eine Alternative gefunden, die noch nicht verraten werden durfte! Im Übrigen gibt es die Stijl-Messe nicht nur in Mainz – sie findet auch regelmäßig in Düsseldorf, Freiburg, Leipzig, München und Nürnberg statt. Die nächsten Termine stehen immer auf der Homepage.



Verpflegungstechnisch muss man sich auf der Stijl-Messe auch nie Sorgen machen. Es gibt süße und herzhafte Köstlichkeiten. Ich habe zum ersten Mal die herzhaften Waffeln des frankfurter Foodtrucks Goose probiert und bin mehr als begeistert!




Meine persönlichen Highlights auf Designmessen ist immer die Papeterie und ich weiß vorher schon, dass ich sicher etwas mitnehmen werde. Meine Skizzenhefte füllen sich so schnell, dass ich eigentlich immer Nachschub brauche – natürlich auch diesmal wieder. Welches Notizbuch es geworden ist, seht ihr ganz unten im Artikel.



Ich liebe die verrückten Illustrationen, die die Shirts und Beuteln des Berliner Labels YackFou zieren. Da wird es schwer, sich zu entscheiden, es gibt so viele tolle Produkte! 



Was sagt ihr zu der Trinkflasche mit dicker Katze? Großartig, finde ich! Wollte ich mir gerne für den Sport mitnehmen, leider war mein mir selbst gewährter Kreditrahmen für die Stijl da schon erschöpft, hihi. ;D Aber beim nächsten Mal kommt die Katzenflasche mit!



Das hätte ich mir als Kind immer gewünscht: Schnürsenkel, die man nicht binden muss! Die Leazy-Schnürsenkel kommen ursprünglich aus dem orthopädischen Bereich (beispielsweise für Menschen, die Rückenprobleme haben und denen das Schuhebinden schwerfällt!) - aber stylisch sehen die doch auch an Sneakers und Co. aus, oder?



Und: Wie süüüß! Seifen im Cupcake-Format.



Auch sehr cool: Die Produkte von Knickblech – hier gibt es Tabletts und Beistelltischchen aus alten Verkehrsschildern, die mit Hilfe einer Abkantbank zurechtgebogen wurden. Die Schilder werden in großen Stückzahlen von Baufirmen und Verkehrsbetrieben bezogen, Knickblech verhilft ihnen dann zu einem zweiten Frühling, sozusagen.

 

Ich nehme ja ganz bewusst immer nur ein wenig Bargeld mit zu Messen wie Stijl und Konsorten, da ich sonst am liebsten an jedem Stand etwas kaufen würde. Bei mir wurden es diesmal zwei Dinge, die ich wirklich brauchen kann (Notizbuch und Kosmetiktäschchen!) und eine einfach nur hübsche Sache – eine niedliche Postkarte mit Wolpertinger:


Bestimmt interessiert euch nun auch, wer das Giveaway für EveDesignDK gewonnen hat? 

6 Blogging-Tipps für frischen Wind im eigenen Blog – für zwischendurch!

Egal, wie klein oder groß ein Blog ist – der Blogger selbst ist in der Regel die Person, die den eigenen Blog am häufigsten besucht: Um neue Beiträge vorzubereiten, um Kommentare zu beantworten, um sich selbst in alten Artikeln ein wenig Inspiration zusammen zu suchen. Entsprechend schnell wird man auch übersättigt, was die Optik des eigenen Blogs angeht.

Am liebsten würde man das Design monatlich ändern...... aber tut das bitte nicht! Das Design eures Blogs ist wie eine optische Visitenkarte. Farben und Gestaltung prägen sich ein und sorgen für einen Wiedererkennungswert, im Fachjargon Corporate Identity genannt. Ich habe euch heute ein paar Tipps mitgebracht, wie ihr schnell für frischen Wind in eurem Blog sorgen könnt, ohne jedes Mal das komplette Design umzukrempeln. (Versteht mich nicht falsch: Ein kompletter Tapetenwechsel ist etwas Tolles und erfordert viel Arbeit – aber monatlich ist das Quark!)




1. Ausmisten

Wenn ihr überlegt, was ihr an eurem Blog ändern wollt: Sucht erst mal nicht herum, was ihr an tollen Features und Gadgets hinzufügen könnt – schaut stattdessen, was unnötig ist. Gibt es vielleicht in eurer Sidebar doppelte Verlinkungen? Ist die Sidebar grundsätzlich und bei jedem einzelnen Beitrag viel, viel länger als euer Postbereich? Das gibt schon Aufschluss darüber, dass ihr dringend etwas entfernen solltet! Oft gibt es Dopplungen – bei mir beispielsweise gibt es die Social Media-Buttons, aber auch die Widgets für GFC, Bloglovin und Co. Das ist dermaßen unnötig, dass ich das dringend mal ändern müsste! Und das ist nur ein Beispiel unter vielen.

Grundsätzlich gilt: Lieber Ordnung machen und Dinge rauswerfen, als neue Features hinzuzufügen! Schon ist etwas frischer Wind in der eigenen Blog-Optik.

2. Foto

Habt ihr in eurer Sidebar ein Foto von euch selbst? Ja? Und wie alt ist es?

Es liegt in der Natur der Sache, dass man optisch ein paar Veränderungen durchmacht, so übers Jahr hinweg. Neue Frisur, vielleicht (neue) Brille oder das Bild mit der Pudelmütze passt einfach nicht zum Sommer? Dann ersetzt euer Foto einfach durch ein neues. Das Ergenbnis ist eine neue Optik eures Blogs, da euch nun eine aktuellere Version eurer Selbst anlächelt.

Oh, und wenn ihr kein Foto von euch benutzt, ändert das doch dringend mal! Ich finde es selbst sehr schön, wenn ich gleich weiß, wer da schreibt, während ich einen neuen oder mir unbekannten Blog lese. Ich wechsle mein Bild auch so alle sechs Monate und habe das Gefühl, der ganze Blog wirkt dadurch wieder frischer und aktueller. Klar, eure Leser wissen vielleicht nicht, dass eure Haarfarbe mittlerweile eine ganz andere ist – aber ihr sollt euch ja doppelt wohlfühlen in eurem Blog!

3. Header

Die ein bisschen drastischere Variante für eine Veränderung im Blog ist, einen neuen Header zu erarbeiten und zu gestalten. Im besten Fall entspricht der neue Header auch den Farben, die ihr schon lange nutzt und die sich eure Leser für euren Blog eingeprägt haben. Im März habe ich einen absoluten Rappel bekommen, da ich meinen Blog selbst optisch nicht mehr mochte – ich war übersättigt mit der bei jedem Klick gleichen Optik und das schon länger.

Bevor ich aber gleich das komplette Design umgekrempelt habe, habe ich mich entschieden, ganz einfach nur den Header zu ändern. Der Header wurde schlichter, zurückhaltender, aber meine Farben habe ich behalten – und die Headerlady gibt es auch noch, ich habe sie nur in neuem Stil gezeichnet. Und schon bin ich wieder rundum glücklich mit meinem Blog! Ich musste das Layout gar nicht von Grund auf erneuern. Der Header lässt den Blog gleich in frischem Glanz erstrahlen.


4. "Über mich"

Klickt doch mal eure "About"-Seite an! (Stopp: Ihr habt keine? Dann geht's hier entlang.) Ist euer Alter, das ihr angegeben habt, noch korrekt? Und seid ihr wirklich noch Studentin der Meeresbiologie oder habt ihr mittlerweile vielleicht schon einen festen Job? Je nachdem, was ihr euren Lesern auf eurer About-Seite erzählt – schaut doch alle sechs Monate mal nach, ob das, was ihr dort loswerdet, tatsächlich noch aktuell ist und so stimmt. Ich habe mir Erschrecken festgestellt, dass ich auf meiner About-Seite noch 25 bin. Tja, mittlerweile bin ich 26, so schnell kann's gehen! Das ist nur eine Kleinigkeit, aber wenn euch wichtig ist, dass eure Leser etwas über euch erfahren, dann achtet doch darauf, dass ihr diese Infos auch aktuell haltet.

5. Verknüpfungen und Archive

Eine weitere kleine Aufgabe, die ihr zwischendurch mal erledigen könnt, einfach um ein bisschen zufriedener mit der Aufgeräumtheit eures Blogs zu sein: Aktualisiert eure Archive. In diesem Moment schaue ich betreten zu Boden, denn das müsste ich wirklich dringend mal tun. Und wenn man Archive nicht regelmäßig aktualisiert, fallen sie hinten runter. Und bleiben auf dem Stand von vor ein oder zwei Jahren. Deshalb: Immer mal wieder reinschauen und aktuell halten!

6. Suchmaschinenoptimierung

Na, wie gut ist euer Blog denn optimiert, um von Google und Konsorten gefunden zu werden? Das wäre doch eine prima Aufgabe, mit der ihr euch zwischendurch beschäftigen könnt. Habt ihr eine Metabeschreibung im Blog? Tauchen wichtige Keywords regelmäßig auf? Wie sind die Bilder benannt? Vor einiger Zeit habe ich dazu auch einen Beitrag verfasst – schaut mal hier!


Jetzt wisst ihr ja, wie ihr an eurem Blog etwas ändert, ohne wirklich etwas zu ändern – wie wäre es, am Wochenende gleich mal damit zu starten?

{Pfingstrosenliebe} Frische Blümchen am Schreibtisch & Giveaway

Hach, Pfingstrosenzeit! Ich liebe es, die noch geschlossenen Pfingstrosen auf dem Wochenmarkt mitzunehmen und dann zu beobachten, wie sie sich langsam öffnen – zunächst noch unscheinbar, geraten sie innerhalb von wenigen Stunden oder Tagen ein bisschen außer Kontrolle, so rein optisch, aber absolut positiv natürlich. Ich bin immer wieder erstaunt, wie viel Blüte in so wenig Knospe passt.


Die tollen frischen Blümchen machen sich einfach perfekt am Schreibtisch. Wenn ich dann abends von der Arbeit komme und mich zum Zeichnen an den Tisch setze, ist es großartig, wenn mich die wunderhübschen Blümchen anlachen. Und wenn der Schreibtisch dann auch noch aufgeräumt ist ...! Das motiviert ganz besonders.


Während ich am Zeichnen bin, höre ich meist zwei Dinge: Entweder meine Disney-Playlist auf Spotify oder alte Domian-Episoden auf YouTube. Das ist total meditativ für mich! An besonders produktiven Tagen sind es gleich drei Episoden hintereinander, die ich mir anhöre. Die Klassiker kenne ich alle!


Besonders hübsch erstrahlen schöne Blumen in noch schöneren Vasen, die sich optisch zwar etwas zurücknehmen, aber dennoch ein Hingucker sind. Die Bloomingville-Vasen, die ihr hier seht, bezaubern durch den Materialmix aus Porzellan und Holz. Nicht zu vergessen, die tollen Pastellfarben.


Die schönen Vasen von Bloomingville, die ihr hier seht, sind aus dem wundervollen Shop EveDesignDK. Die Vase gibt es im Shop in vier Farben und weil ich mich nicht entscheiden konnte, habe ich mich gleich für mint, rosa und grau entschieden! 


Ihr geht auch nicht leer aus: Ihr habt hier die Gelegenheit, einen Gutschein über 25 Euro für den Shop EvedesignDK zu gewinnen! Dort könnt ihr euch durch eine großartige Auswahl an Interior-Produkte wie Kissen, Vasen und Stoffe, Notizbücher, Kaffeebecher sowie Kleidung klicken, findet aber auch wunderschönen selbstgemachten Schmuck von Eve. Vielleicht erinnert ihr euch? Hier gab es schon einmal eine schöne Libellenkette von Eve zu gewinnen!

Wie könnt ihr mitmachen?

Hinterlasst einen Kommentar unter diesem Post und sagt mir, welches Produkt euch im Shop EvedesignDK am besten gefällt! 
Ihr müsst keinen Blog haben, um teilzunehmen, jedoch müsst ihr mindestens 18 Jahre alt sein (oder das Einverständnis eurer Eltern haben). Vergesst nicht, in eurem Kommentar eine Kontaktmöglichkeit (gültige Email-Adresse!) zu hinterlassen, damit ich euch benachrichtigen kann, solltet ihr gewinnen. Teilnehmen könnt ihr bis zum Samstag, 30. Mai, um 23:59 Uhr. Der Gewinner wird per Zufallsverfahren ermittelt.

Sobald das Giveaway ausgelost und der Gewinner ermittelt ist, erhält der Gewinner von mir eine E-Mail mit dem Gutschein über 25 Euro für EvedesignDK! Ich bedanke mich an dieser Stelle ganz herzlich bei Eve für den netten Kontakt und die schöne Kooperation! :)







Ich drücke euch die Daumen und wünsche euch eine schöne (kurze) Woche!

{DIY} Individuelles Skizzen- oder Notizbuch mit Handlettering

Ich weiß ja nicht, wie es euch geht, aber ich zeichne und schreibe viel. Sehr viel. Wenn ich es schaffe, gibt es von mir mindestens eine Skizze pro Tag. Wer mir auf Instagram folgt, weiß das. (am Ball bleiben ist nämlich ganz wichtig beim Zeichnen – aber dazu in einem anderen Post mehr!) Am liebsten skizziere und schreibe ich auf Papier. Viele werden denken – worauf sonst? Aber es gibt einige großartige Künstler, die sämtliche Werke direkt digital produzieren, nämlich via Grafiktablett und Photoshop oder einem anderen Programm.

Wenn man aber lieber analog mit Stift und Papier zeichnet und schreibt, braucht man nicht nur Nachschub an Stiften, sondern eben auch an Zeichenuntergrund. Ich habe am liebsten all meine Werke direkt in einem Büchlein gesammelt. Das kann ich immer wieder durchblättern, wenn ich nach Inspiration suche.


Hardcover-Skizzenbüchlein sind mir meist zu teuer, weil die sich bei mir in gefühlter Lichtgeschwindigkeit füllen. Entsprechend schnell bräuchte ich dann auch wieder neue. Viel lieber kaufe ich mir gleich eine Multipackung mit blanko-Notizbüchern und gestalte diese selbst. Besonders hübsch finde ich das mit Packpapieroptik und weißer Schrift. Wie ihr das ganz leicht selbst machen könnt, zeige ich euch heute.

Um das nachzumachen, braucht ihr nur ein Softcover-Notizbüchlein (z.B. von Moleskine, kann natürlich auch no name aus dem ein-Euro-Laden sein!) und einen weißen Gelstift (z.B. von Signo).


Je nachdem, wofür ihr euer Büchlein verwenden wollt, schreibt mit Bleistift euren Titel vor. In meinem Fall sind das die Skizzen und ich habe das Wort in Schreibschrift geschrieben. Drückt mit eurem Bleistift nur ganz leicht auf – die Bleistiftschrift dient euch bloß als Orientierung.


Als nächstes nehmt ihr einen Radiergummi zur Hand und radiert das eben Geschriebene so weit wieder aus, dass man es gerade so noch erkennen kann. Im folgenden Schritt wird eure Vorzeichnung nämlich mit dem Gelstift nachgezogen, die Bleistiftlinien braucht ihr am Ende nicht mehr.


Jetzt zieht eure Schrift mit dem Gelschreiber nach. Wenn ihr einen schicken Kalligraphie-Effekt erzeugen wollt – ich habe kürzlich in einem Blogpost erklärt, wie das wirklich leicht von der Hand geht: Faux Calligraphy

So habt ihr in nur wenigen Schritten euer ganz eigenes Notiz- oder Skizzenbuch erstellt – und durch den weiß-auf-beige-Effekt sieht es auch noch richtig cool aus. 


Wer nicht gerne zeichnet, kann sich sein Büchlein natürlich auch für andere Dinge personalisieren. Wie wäre es beispielsweise mit einem Blog-Planungsbüchlein, wie ich es hier erstellt habe?

Einmal alles in Pastell, bitte! {Balkon-Umstyling mit der Gartenhortensie}

Jedes Jahr das gleiche Spiel: Während der Balkon im Winter meist mehr Abstellkammer ist als ein Ort, an dem man sich gerne aufhält, ändert sich das bei mir im Frühling schlagartig. 

Wir haben die Eisheiligen nun hinter uns gebracht – genau der richtige Zeitpunkt also, um euphorisch Richtung Gartencenter zu fahren und mit der Rückbank voller Pflanzen zurückzukehren. Die Eisheiligen bringen immer noch einmal Nachtfrost mit sich, deshalb ist es besser, den Pflanzenwahnsinn auf dem Balkon erst danach zu starten! Ich habe das am letzten langen Wochenende für mich in Angriff genommen und dem Balkon eine komplette Typveränderung verpasst: Aus der ehemals kargen Outdoor-Abstellkammer wurde ein farbenfrohes Pflanzenparadies.

Wer mich ein bisschen kennt, weiß: Ich liebe Hortensien! Also ist es nicht verwunderlich, wie der Balkon nun aussieht. Als ich von Pflanzenfreude.de gefragt wurde, ob ich die Gartenhortensie nicht in einer tollen, farbenfrohen Dekoration präsentieren möchte, war ich gleich Feuer und Flamme. Passend zu den knallbunten Zuckerwattefarben heißt das Motto “Happy Life” – und das passt doch ganz wundervoll! Hier treffen sanfte Pastelltöne auf knallige Neonfarben – und die Hortensie ist als Star mittendrin. Die Gartenhortensie gibt es übrigens in über 80 Sorten – ihr könnt euch vorstellen, ich hätte im Gartencenter am liebsten alle mitgenommen.

Wenn ich jetzt nach draußen in Richtung Balkon sehe,  bekomme ich gleich riesige Lust, eine Garten- ähm, Balkonparty mit allem drum und dran auszurichten: mit Girlanden, Lampions und Bowle!

So grün ist mein Daumen im Übrigen gar nicht – ich bin sonst eher der Sukkulentenmensch, da kann ich nämlich weniger verkehrt machen. Aber weil die Hortensien so wunderschön farbenfroh blühen, bin ich jetzt richtig motiviert, ihnen ein langes und schönes Leben auf meinem Balkon zu bescheren. Ich bin zur total sorgsamen Pflanzenmutti geworden. Bevor ich morgens in Richtung Arbeit aufbreche, wird erst einmal gegossen. Wenn ich abends zurückkomme, passiert das gleiche. 

Hortensien sind da nämlich ein wenig zickig und lassen ihre farbenfrohen Blätter ganz schnell hängen, wenn sie nicht genug Wasser bekommen. Am besten sind sie also an schattigeren Plätzen aufgehoben – mit Wasser-Vollpension inklusive. Aber dafür geben sie sich auch alle Mühe, in den schönsten Zuckerwattefarben zu erstrahlen.



Ihr merkt, auch die Pflanzen habe ich passend zum “Happy Life”-Motto gewählt – rosa, neonpink und sanfte Fliedertöne ergänzen sich prima mit knallgelben Übertöpfen und geometrischen Mustern. 

Für die Muster der Pflanzentöpfe habe ich meine Pastell-Spraydosen als Helferlein herbeigeholt – einfach die Übertöpfe mit Masking Tape im gewünschten Muster abkleben – drübersprühen – Masking Tape abziehen. Schon habt ihr eure tollen selbstgemachten Unikate (die farblich auch noch großartig zusammenpassen!) Auch den Tisch habe ich mit Spraydosen bearbeitet – der war ursprünglich ganz langweilig braun und erstrahlt jetzt in Mint und Weiß.

Ein bisschen stolz bin ich auch auf den Farbverlauf des rosa-gelben Übertopfes. Hierfür habe ich ganz einfach einen gelben Übertopf schräg von unten mit rosafarbener Farbe angesprayt – so einfach entsteht dieser hübsche DipDye-Farbverlauf!

Übrigens: Der Name “Hortensie” kommt aus dem Lateinischen “hortensius” und heißt so viel wie “zum Garten gehörend”. Einen Garten habe ich zwar nicht, aber auch auf dem Balkon macht sie sich doch ziemlich toll, oder? Und wer möchte, dass die Hortensien ein schönes, langes Leben haben, sollte – mal abgesehen vom Wasser – darauf achten, sie einmal pro Woche mit Hortensiendünger zu versorgen!


Weitere spannende Fakten rund um die Gartenhortensie findet ihr auf Pflanzenfreude.de. Nicht nur zur Hortensie, übrigens, sondern auch zu vielen anderen Pflanzen. Und Dekotipps gibt’s gleich obendrein.

Mein Balkon macht mir nun richtig gute Laune! Getreu dem Happy Life-Motto strahlt er aus: “Das Leben ist ein großes Fest, das jeden Tag gefeiert werden sollte.“ Ich stell schon mal die Bowle kalt, die Balkonparty kann dann starten!

Ich weiß ja nicht, wie es bei euch aussieht, aber für mich kann der Sommer kommen – mein Balkon ist bereit und ich bin es auch! Wie gefällt euch die Typveränderung meines Balkons? Und ist euer Balkon oder Garten auch schon bereit für den Sommer?

{FAQ} Eure Fragen zum Zeichnen

Immer wieder erhalte ich von euch ganz liebe und nette Mails, in denen ihr mir eure Fragen vor allem rund ums Zeichnen stellt. Damit ihr eine Möglichkeit habt, euch vielleicht schon im Blog direkt über eure Fragen zu informieren, nehme ich mir jetzt mal zwei Dinge vor: Ich möchte erstens den FAQ-Bereich (FAQ = Frequently Asked Questions, oder zu deutsch: häufig gestellte Fragen) aktualisieren und ausbauen. Außerdem plane ich, euch hier mehr Tipps zum Zeichnen in Beiträgen zu geben.

Wenn man etwas, wie ich es tue, aber täglich macht (in diesem Fall zeichnen!), wird man betriebsblind und weiß gar nicht so recht, welche Fragen man sich stellt, wenn man das eben nicht täglich macht. Deshalb frage ich euch: Was wollt ihr wissen, was das Zeichnen angeht? Worüber wünscht ihr euch einen Blogpost? Worüber möchtet ihr gern mehr erfahren?


Ich halte dann schon mal Block und Stift bereit und schreibe eure Fragen und Ideen mit. ;D Ich freu mich riesig auf eure Inspiration!

{Handlettering} Faux Calligraphy in 3 easypeasy Schritten

Wer mir auf Instagram folgt, weiß, wie gerne ich Hand Lettering mag! Und ebenso oft, wie ich meine Letterings zeige, lese ich auch eure Kommentare, in denen steht, dass das ja alles ganz toll sei, man das aber selbst nicht so hinkriege – dabei ist das ganz einfach.

Heute zeige ich euch eine simple Technik, wie ihr zwar mit einem Fineliner schreibt, aber das Geschriebene nach Kalligraphie aussehen lassen könnt – auch genannt "Faux Calligraphy". Also Kalligraphie, die keine ist, die nur so tut als ob. ;D


Besonders gerne mag ich an dieser Technik, dass sie überaus einfach anzuwenden ist, aber ein wunderschönes Ergebnis dabei rumkommt. So, als hätte man tatsächlich mit einer Feder oder einem Pinsel geschrieben – auch dann, wenn man nur einen billigen Fineliner benutzt hat.


1. Schreibt das Wort eurer Wahl zunächst locker mit Bleistift vor. Und zwar wirklich locker aus dem Handgelenk heraus! Es muss nicht ordentlich aussehen – euer Ergebnis wird hübscher, wenn die Buchstaben auf unterschiedlichen Höhen angeordnet sind und keiner dem anderen gleicht!


2. Nun zieht ihr euer Wort mit einem Fineliner nach. Ich habe einen Copic Multiliner (Stärke 0.8) benutzt, aber das ist kein Muss – das wird mit jedem anderen Fineliner genauso gut klappen. :)


3. Nun kommt der dritte und wichtigste Schritt: Nämlich der, der eure Faux Calligraphy zu dem macht, was sie ist: Jetzt lasst ihr euer Geschriebenes nämlich so aussehen, als wäre es mit einer Feder oder einem Pinsel geschrieben worden. Zieht alle Linien, die nach unten gezogen werden, etwas dicker nach. Aber nicht alle! Nur die Linien, bei denen der Stift auch beim Schreiben mit dem Bleistift nach unten gewandert ist – im Schema auf dem Bild seht ihr, was ich meine!

In diesen drei superleichten Schritten schafft ihr es also ganz einfach, euer Geschriebenes nach Kalligraphie aussehen zu lassen. ;D Viel Spaß beim Ausprobieren!