{Handlettering} Digitalisiert eure Werke in 5 Schritten

Zwei meiner liebsten Lettering-Techniken habe ich euch bereits vorgestellt: Ich habe euch gezeigt, wie ihr Faux Calligraphy gestalten könnt, und erklärt, worauf ihr beim Schreiben von Condensed-Schriften am besten achten solltet.

Schön und gut soweit, eure tollen Lettering-Werke dann im Notizbuch oder sonst irgendwo auf Papier zu haben – aber vielleicht gefällt euch euer Werk ja so gut, dass ihr es euch als Poster drucken möchtet? Vielleicht möchtet ihr euer Werk ja auch in euer Blogdesign einbauen? Oder ihr habt ein besonders hübsches Lettering für Einladungskarten, das ihr nun am besten dreißigmal braucht? Ich zum Beispiel habe ein eigenes Lettering in meine neuen Visitenkarten eingebaut, die ich mir grade bestellt habt.

Dann: Ab auf den Rechner damit! Wie ihr eure Letterings am besten digitalisiert, zeige ich euch heute. Wie immer gilt: Das ist nur meine Technik, Geschriebenes zu digitalisieren – ohne Anspruch auf Vollständigkeit oder Allmacht. ;D

3 DIY-Ideen für eure Sommerparty

Am Sonntag war offizieller Sommerbeginn – Zeit, über Garten- und Balkonpartys nachzudenken – und heute hab ich die passenden DIY-Ideen für euch. Ich weiß, das Wetter spielt noch nicht so richtig mit, aber das kommt ganz sicher im Laufe der Woche noch. Bestimmt erinnert ihr euch, dass ich meinem Balkon gemeinsam mit Pflanzenfreude.de* eine Typveränderung in Richtung Zuckerwatteparadies verpasst habe, und das mit einer ganzen Menge wunderschöner Gartenhortensien!





Heute habe ich euch ein paar aktuelle Balkonfotos mitgebracht, außerdem habe ich drei DIY-Ideen für eure sommerliche Gartenparty mit dabei!

{Handlettering} Condensed-Schriften selbst gestalten

Ich hab die perfekte Übung für diesen verregneten Sonntag für euch! Denn bei vielen Fragen, die mich erreichen, geht es um meine Schriften beim Hand Lettering. Eine Technik, wie ihr Faux Calligraphy (also Pseudo-Kalligraphie ohne Feder!) selbst gestalten könnt, habe ich euch neulich schon gezeigt. Heute soll es um einen anderen Schrifttyp gehen, der bei mir oft Verwendung findet: nämliche handgeschriebene Condensed-Schriften. Von mir auch als "Quetschi"-Schrifttyp bezeichnet. 


Auch diese Schrift ist ganz einfach umzusetzen! Wenn ihr noch nicht so viel Übung habt, empfehle ich euch, mit einem linierten Heft zu üben. So könnt ihr die Abstände eurer Schriften besser einschätzen.

{Travelling} Casa Do Azulejo in Lissabon

Ich bin zurück aus Lissabon, wieder gut zuhause angekommen und hatte eine wunderschöne Zeit. Wer mir auf Instagram folgt, weiß, dass die letzten drei Blogposts hier vorbereitet waren – der Rechner ist im Urlaub natürlich zuhause geblieben!

Wenn Zeitraum und Urlaubsort der nächsten Reise feststehen, ist die nächste Frage gleich: Und wo kommen wir unter? Diese Frage stellte ich mir auch sofort für die Lissabon-Reise. Ich selbst bin kein Fan von Hotels und Hotelketten, bei denen die Zimmer in jedem Standort gleich aussehen und die wenig Persönlichkeit ausstrahlen. Und auf einer Städtereise brauche ich auch keine Hotelpool. Bei fremden Menschen auf deren Couch schlafen mag ich aber auch nicht, ich möchte dann doch meinen Freiraum für mich. Was liegt hier also näher, als ein schickes, besonderes Appartement über AirBnB zu buchen?

Ich habe also ganz einfach mal unbedarft "Lissabon" bei der AirBnB-Suche eingegeben, ohne so recht zu wissen, wie das ganze AirBnB-System funktioniert. Man kann sich auf der Seite entscheiden, ob man nach einer ganzen Unterkunft (wie ich es gerne wollte!), einem Privatzimmer (also ein Gästezimmer in der Wohnung anderer Leute) oder nach einem Gemeinschaftszimmer suchen möchte und auch hinsichtlich der Personenanzahl schon einmal Einschränkungen treffen. 

Mehrere Abende habe ich mich durch verschiedenste Angebote geklickt, um ein charmantes, zentales und bezahlbares Appartement für die Reise zu finden. Und ich wurde fündig. Auf den Fotos sah das Casa do Azulejo schon wirklich schön eingerichtet aus, es liegt wunderbar zentral und die Bewertungen der Gastgeberin waren durchweg positiv. Wenn ihr über AirBnB bucht, solltet ihr euch unbedingt immer die Bewertungen der anderen Gäste ansehen. So findet ihr heraus, ob die Unterkunft zu euch passt und ob alles vorhanden ist, was ihr benötigt. 

Für das Casa do Azulejo haben wir uns dann auch schnell entschieden. Der gewünschte Zeitraum wird dann beim Gastgeber angefragt – zusammen mit einer kleinen Vorstellung der eigenen Person natürlich, denn der Gastgeber möchte ja wissen, wer da bei ihm hausen möchte. Als die Bestätigung unserer Gastgeberin Cristina kam, war meine Freude riesig. Und weil ich vom Appartement absolut begeistert war, habe ich euch heute ein paar Fotos mitgebracht! Solltet ihr in der Zukunft mal in Lissabon Urlaub machen wollen, kann ich euch das Casa do Azulejo nur ans Herz legen. 

Blogvorstellung reloaded

Ich weiß, ich weiß – darauf haben ganz viele von euch gewartet! Asche auf mein Haupt, aus "einmal im Monat" bei meinen Blogvorstellung wurde irgendwie "einmal im halben Jahr", oder so! Mein optimistisches Ziel ist also, dass daraus wieder "einmal im Monat" wird. Heute mache ich dann gleich mal den Anfang für den Juni, im Juli soll's dann auch schon weitergehen.

Unter diesem Link könnt ihr euch nach wie vor bewerben, dass euer Blog bei mir vorgestellt wird. Und ab jetzt passiert das auch wieder regelmäßig!

Heute habe ich euch wieder drei ganz besondere Perlen aus der Bloggerwelt mitgebracht: What Makes me Happy von Steffi, Dicke W und Goldmarie von Marie und Frau Liebling von Judith.

In ihrem Blog "Dicke W und Goldmarie" zeigt Marie Inspiration rund um DIY, Wohnen und Speisen. "Dicke W?", werden sich sicher viele von euch fragen – ganz einfach: Die dicke W ist Wilma, die Britisch Langhaar-Katze, die Bloggerin Marie beim Bloggen fleißig zur Seite steht! Ein besonderes Schmankerl sind die Fotos, in denen die Dicke W mal wieder am Shooting-Set herumhängt und alle Bastelergebnisse und -Utensilien unter die Lupe nimmt – großartig! Im Leben 1.0 arbeitet Marie als Journalistin, in ihrem Blog tobt sie sich seit Februar zu allen Themen aus, die das Wohnen schöner machen.

Ich mag Maries DIY-Ideen wirklich gerne, sie sind ausgefallen und nicht schon hundertmal dagewesen. Besonders begeistert mich eine ganz aktuelle Idee, nämlich die Cotton Ball Lichterkette: Ja, was ihr auf dem rechten Foto seht, ist selbstgemacht. Das, was sonst so sündhaft teuer ist, sieht in Maries DIY einfach mal genauso gut aus wie in sämtlichen Wohnzeitschriften. Außerdem ist Marie dem Kräuterfieber verfallen – sie versucht sich als Nachwuchs-Kräuterhexe und gibt dazu ihre Tipps weiter, wofür man die angepflanzten Kräuter am besten verwenden kann. Dazu gibt es regelmäßige Updates, wie sich die Kräuter so schlagen und wie Wilma ihnen Probleme macht. Nicht nur DIY-Ideen zeigen Marie und die Dicke W, sondern auch wunderschöne Dekoration – man möchte am liebsten gleich bei den beiden einziehen. Hier gibt es einen Einblick ins tolle Wohn- und Esszimmer... die Stühle! Ich bin begeistert. Meine Empfehlung also: Klickt euch regelmäßig zu Marie und ihrer Dicken W durch.

Jetzt gibt es etwas auf die Geschmacksnerven! In Steffis Blog "What makes me Happy" findet ihr leckere Inspiration für die Küche – von süß bis herzhaft ist alles mit dabei. Steffi führt ihren Blog seit nunmehr zwei Jahren und wenn sie gerade nicht bloggt, arbeitet sie im IT-Bereich. Beim Blogst Pro-Workshop in Frankfurt durfte ich sie persönlich kennenlernen, Steffi ist so eine Liebe! Und ihr Blog ist wirklich schick (nicht nur optisch, aber das auch!), ein paar Highlights habe ich für euch rausgepickt:

Steffi stellt auf What makes me Happy allerlei süße Köstlichkeiten vor. Auch wenn ich gerade schon gefrühstückt habe, könnte ich ein zweites Frühstück vertragen, wo ich ihre Frühstücksmuffins mit karamellisierten Walnüssen anschaue. Und dann guckt euch mal die traumhaften Fotos an! Ein bisschen neidisch werde ich auch, wenn ich mir diese Erdbeer-Kokos-Tarte ansehe. Mhhhh... Oder: der Kokos-Cheesecake mit Blaubeeren im Glas! Aber nicht nur süß geht es bei Steffi zu, sie hat auch tolle herzhafte Rezepte im Angebot: Sandwiches mit selbstgemachten Frischkäse-Aufstrich oder Bärlauch-Gorgonzola-Rigatoni mit gerösteten Walnüssen. Neben superleckeren Gerichten in süß und herzhaft gibt es aber auch tolle Inspiration für selbstgemachte Drinks, wie zum Beispiel der Mango-Chia-Cheesecake-Smoothie!
Also: klickt euch mal schnell zu What makes me Happy rüber, aber bloß nicht mit leerem Magen!

Der letzte Blog in meinem heutigen Blogvorstellungstrio ist "Frau Liebling" von Judith. Frau Liebling ist ein kreativer Blog, der ganz viel wunderbare Inspiration zu bieten hat, die das DIY- und Deko-Herz höher schlagen lässt. Was direkt auffällt, wenn man den Blog aufruft, ist das wirklich schöne und liebevolle Blogdesign. Der Header ist so niedlich mit den Blätterranken, ich mag das wirklich gerne! Aber hier soll es nicht nur ums Layout gehen, sondern ich möchte euch die wirklich schönen Ideen zeigen, die Judith in ihrem Blog mit uns teilt. Wenn Judith gerade nicht bloggt, studiert sie Soziale Arbeit. Ihren Blog startete sie, weil sie die Upcyclingtaschen ihrer Mutter vorstellen wollte. Dass das Bloggen so viel Spaß machen könnte, hat sie anfangs gar nicht gedacht!

Unzufrieden mit eurer Wandgestaltung? Wie wäre es mit selbstgemachtem Goldkonfetti? Judith zeigt euch, wie das (wirklich ganz einfach) geht, ich bin begeistert. Einen Webrahmen hatte ich, glaube ich, zum letzten Mal vor 15 Jahren in der Hand, und hatte gar nicht mehr auf dem Schirm, was man damit Tolles selbermachen kann – zum Beispiel eine selbstgewebte Tasche. Oder wie wäre es, die Lieblingsrezepte mal richtig hübsch in der Küche zu inszenieren. Mein persönliches Highlight bei Frau Liebling ist aber das selbstgemachte Magnetregal für die Küche – das ist eine geniale Idee, die ich unbedingt nachmachen möchte! Neben schöner Inspiration für die eigene Wohnung und kreativen Basteleien zeigt Judith aber auch schöne Rezepte, beispielsweise selbstgemachte Zitronenlimonade oder Schmorgemüse mit Feta

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Ich würde mich freuen, wenn ihr bei meinen drei kleinen Bloghighlights mal vorbeiklickt! Allesamt sind wirklich schön und mit viel Liebe gestaltet. Euch noch einen tollen Sonntag.

{Mein Mainz} Unverpackt gegen Plastikmüll

Anfang des Jahres habe ich mir vorgenommen, keine Plastiktüten mehr zu kaufen und stattdessen immer Stofftüten für meine Einkäufe zu verwenden. Denn wo keine Plastiktüten weggeworfen werden, landet auch kein Plastikmüll im Meer. Wichtig ist nur, dass jeder seinen kleinen Teil dazu beiträgt! Ladenkonzepte, die dabei helfen, finde ich ganz klasse.

In der Mainzer Neustadt hat in dieser Woche ein neuer Laden eröffnet, der genau das versucht – die Lebensmittel gibt es aus Spendern, jeder bringt seine eigenen Gefäße mit. Das hat zwei Vorteile: Zum Einen kann man genau abwiegen, wie viel Reis, Nudeln, Quinoa, Bohnen, Mais oder Sonnenblumenkerne man braucht. So muss niemand zu große Packungen kaufen, wenn er eigentlich nur ein paar Gramm benötigt. Zum anderen gibt es absolut keinen Plastikmüll aus den Verpackungen. Weil es keine Verpackungen gibt.


Zuvor habe ich oft gelesen, das sei ja so unhygienisch, wenn sich jeder seine Ware selbst abfüllt. Ich war dort und kann bestätigen: Absoluter Blödsinn! Anfassen kann man nur das, was schon aus den Spendern kam, und das kauft der Kunde dann ja auch. 


Der Inhaber Abdelmajid Hamdaoui führt seit Sommer 2012 auch schon den Laden "Brotposten" in Mainz, der Brot vom Vortag günstig verkauft. Dabei hat er die Erfahrung gemacht: Viele Kunden brachten ihre Tüten vom letzten Einkauf wieder mit, so kam er auf die Idee, einen Laden ohne Verpackung zu eröffnen.



Im Angebot sind Reis, Nudeln, Gemüse, alle möglichen Hülsenfrüchte, Gewürze, getrocknete Früchte, Kaffeebohnen aus der Mainzer Kaffeerösterei – und sogar Speiseöle kann man sich abfüllen! Bald kommen verschiedene Teesorten und veganes Waschmittel hinzu, das man sich selbst portionieren kann. Es muss also nicht immer die 30 Kilo-Familienpackung sein.



Kennt ihr ähnlich nachhaltige Ladenkonzepte in euren Städten? Ich finde das ganz toll!

{DIY} Lettering-Sprenkelbild mit Wasserfarbe

Vor Jahren habe ich wirklich viel mit Aquarellfarben gemalt. Motivtechnisch unterschied sich das von meinen heutigen Zeichnungen zwar nicht wesentlich, aber verschiedene Techniken machen einfach ganz viel Spaß. Als ich mir dann aber nach und nach immer mehr Copicmarker zugelegt habe, habe ich mich so ein bisschen auf dieses Medium versteift. Nicht gut! Abwechslung ist doch viel besser.

Die Tage ist mir dann der Aquarellkasten wieder in den Sinn gekommen. Und ich hatte das dringende Gefühl, dass die Aquarellfarben und ich etwas Nachholbedarf haben. Gute Aquarellpinsel habe ich natürlich keine in der Wohnung, daher musste für unsere kreative Paartherapie eben die alte Zahnbürste herhalten: Heut gibt's nämlich ein Lettering-Sprenkelbild!


Die DIY-Idee, die ich euch heute zeige, müsst ihr natürlich nicht mit Aquarellfarbe umsetzen. Der Wasserfarbkasten aus der Schulzeit tut es völlig - daher auch der Titel des Beitrags. Ich habe zwar Aquarellfarbe benutzt, aber das liegt schlichtweg daran, dass meine Schul-Wasserfarben mittlerweile schon im Wasserfarbenhimmel sind! Deshalb: Das Sprenkelbild geht mit Wasserfarbe und Aquarellfarbe - hängt nur davon ab, was ihr zuhause habt.

Zum ersten Mal in Hamburg {Travelling}

Was ich vor meinem Besuch so von Hamburg hörte, war ganz unterschiedlich – aber die Wörter “kalt”, “windig”, “grau” und “regnerisch” kamen fast immer vor. Am Wochenende habe ich aber das Gegenteil erlebt! Ich war Samstag und Sonntag zum ersten Mal im Hamburg. Warum zum ersten Mal? Irgendwie hat es mich bislang immer nur in den Süden verschlagen. Hamburg stand noch nie auf dem Plan. Das sollte sich ändern!




Als ich mich für den Mels Blogst-Workshop in Hamburg angemeldet habe, war das die Gelegenheit: Der Workshop fand erst am Sonntag statt, also bin ich am Samstag extra früh angereist, um mir noch in Ruhe die Stadt ansehen zu können. Schon als ich ankam: Windig, wie man das im Süden Deutschlands nicht so kennt, aber strahlender Sonnenschein! Hamburg hat sich von seiner schönsten Seite gezeigt.



Erst mal stand Frühstück mit Ricarda auf dem Plan – den Gourmetladen Mutterland in der Nähe des Bahnhofes habe ich auf Instagram auch in einem Bildchen gezeigt – den Laden kann ich euch uneingeschränkt empfehlen! Es gibt dort tolle Feinkost aus Hamburg, man kann dort aber auch prima speisen. Ich hatte die “Blöde Ziege”, den Ziegenkäsesalat (leider kein Foto, aber stellt ihn euch unsäglich lecker aussehend vor!) und einen tollen Vormittag.




Witzig: Zwei Tage zuvor teilte ich auf Instagram meine Hamburg-Vorfreude mit euch und eine liebe, langjährige Freundin, die ich aber seit Jahren nicht mehr gesehen hatte (hallo, Sara!), fragte, ob ich nicht Zeit hätte - perfekter Zufall, wir hatten beide am Nachmittag Zeit. Entsprechend machte sie für mich den Touri-Guide und wir sind gefühlt zehn Kilometer gelaufen. Ich glaube, es waren nicht nur gefühlt zehn, sondern wirklich zehn.





Aber ich habe so viel gesehen! Und ein bisschen verliebt habe ich mich auch. Wir starteten am Hauptbahnhof und marschierten in Richtung Jungfernstieg. Von hier aus ging es weiter zur Speicherstadt und dann zur HafenCity. Der Hafen hat mich absolut beeindruckt! Weiter ging es dann zum "Michel", wie die St. Michaeliskirche, Hamburgs Wahrzeichen genannt wird. Mein erstes Franzbrötchen habe ich auch getestet und für gut befunden – mit Karamell, großartig. Und wenn man dann mal im Norden ist, mussten wir natürlich auch beim Tiger vorbeischauen.

Alles in allem kann ich sagen: Für meinen ersten Besuch in Hamburg habe ich wirklich viel gesehen und zu Fuß erkundet. Ich war bestimmt nicht zum letzten Mal da, und beim nächsten Mal habe ich dann die Touri-Attraktionen schon durch und kann mich auf alle möglichen Geheimtipps stürzen.




Ich wünsche euch eine tolle Woche!

Meine 4 Tipps, wie eure Zeichnungen noch besser werden

Es gibt so ein paar Kleinigkeiten, die ich bei jeder Zeichnung mache, um sie zu verbessern und zu checken, ob alles aussieht, wie es soll. Was das ist? Rechtzeitig zum Wochenende habe ich euch meine liebsten Tipps mitgebracht, die ich bei jeder einzelnen Zeichnung anwende, Ich bin gespannt, ob ihr die Tipps schon kennt, und würde mich freuen, wenn ihr ergänzt, was euch vielleicht noch Tolles einfällt! Also, ran an die Stifte:



Zuerst kommt das Gerüst!

Vielen von euch geht es ganz bestimmt wie mir: Ich fange beim Zeichnen am liebsten mit dem Teil an, der mir am meisten Spaß macht - das ist bei mir das Gesicht der Figuren. Das ist aber Quatsch! Jedes Mal zwinge ich mich dann aber, zunächst mit einem Gerüst der Figur zu beginnen - viel sinnvoller. Das hat mehrere Vorteile: Erstens sehe ich so, wie viel Platz die Figur überhaupt auf der Seite einnehmen wird. Außerdem zeichne ich hier direkt die Gelenke grob mit und starte nicht direkt mit Outlines. So macht das Ganze auch rein anatomisch mehr Sinn und ich kann direkt danach mit meinem Lieblingsteil fortfahren.


Der Spiegeltrick

Mein Lieblingstrick: Wenn ich fertig mit der Skizze bin, schaue ich mir die Zeichnung immer erst einmal im Spiegel an. Oftmals ist man beim Zeichnen so vertieft, dass Gesichter oder Körper beispielsweise asymmetrisch werden, was einem mit Blick aufs Papier nicht sofort auffällt. Um sich selbst auszutricksen, hält man das Blatt ganz einfach in den Spiegel – durch die neue Perspektive fallen Ungereimtheiten sofort auf! Mir hilft das wirklich jedes Mal, ich konnte schon unzählige schiefe Gesichter damit identifizieren. Und sei es nur, um mir zu bestätigen, dass alles anatomisch gut passt.


Seid eure eigene Vorlage

Was aussieht, wie gelangweilte Selfies, die es nicht auf Instagram geschafft haben, ist etwas ganz anderes: Hände zu zeichnen, ist nicht einfach. Und bevor ihr euch wahnsinnig googlet, bis ihr die passende Pose als Vorlage gefunden habt, seid doch eure eigene Vorlage!

Ich mache das regelmäßig so: Wenn ich mich frage, wie eine Hand aussieht, die einen Stift hält, fotografiere ich mich ganz einfach mit dem Handy selbst in der entsprechenden Pose und kann diese wunderbar als Vorlage für meine Zeichnung nutzen. So habt ihr genau die Pose als Vorlage, die ihr braucht!


Kopfüber

Das Blatt zwischendurch immer mal wieder zu drehen, hat mehrere Vorteile: Einmal hat es einen ähnlichen Effekt wie der Spiegeltrick: Ihr erkennt Asymmetrien so viel besser. Noch wichtiger ist das Drehen des Blattes aber wegen der Zeichenrichtung. Ich ziehe meine Striche immer vom Blatt zu mir hin - das ist die für mich bequemste Strichführung. Deshalb drehe ich das Blatt immer mit, um die Richtung beibehalten zu können, wenn es an die Reinzeichnung geht. Ihr werdet sehen: So erscheinen die Linien wesentlich dynamischer!


Ich hoffe, ihr konntet einige Tipps mitnehmen, die ihr noch nicht kanntet! In diesem Sinne wünsche ich euch ein tolles Wochenende. Genießt die Sonne!

Gezeichnetes, Geschriebenes, Zitiertes: Mai

Auch im Mai war ich wieder kreativ sehr aktiv. ;) Wie jeden Monat habe ich für euch nun eine kleine Zusammenstellung meiner liebsten Zeichnungen mitgebracht, die ich im Mai auf Instagram mit euch geteilt habe. Es gab süße Ladies, Brush Lettering und hübsche Zitate, die ich euch hier noch einmal zusammenstelle.

Und wie immer spare ich mir hier die Worte und lasse Bilder sprechen! :) Na, was gefällt euch am besten? Ich glaube, am liebsten habe ich die dritte Dame links von oben!










Dann bleibt mir nur noch zu sagen: Auf einen ebenso kreativen Juli! :) Solltet ihr morgen Fronleichnam haben, wünsche ich euch einen schönen Feiertag.