7 Tipps zur E-Mail-Organisation

An einem Standard-Arbeitstag schreibe ich irgendetwas zwischen 20 und 40 E-Mails und hänge nebenher auch viel am Telefon. Ihr erinnert euch: Ich bin PR-Beraterin. Bloggerin bin ich nur abends und am Wochenende. Als Blogger*in erhält man viele Mails. Wirklich viele Mails. Einmal sind da Pressemitteilungen von Versandlisten, in die man sich nie hat eintragen lassen. Dann sind da Kooperationsanfragen, die manchmal ganz wunderbar passen, manchmal aber auch so gar nicht. Eher meistens so gar nicht.

(Kurzer Zwischenruf: Die Kooperationsanfragen, die ihr hier im Blog umgesetzt seht, sind eine winzige positive Spitze eines riesigen, wirklich riesigen Eisbergs an Anfragen, die aus vielerlei Gründen nicht gepasst haben.) Und dann gibt es natürlich auch viele Leserfragen: zu Produkten, die ich verwendet habe, wie ich irgendetwas an meinem Layout gemacht habe, wie ich meine Fotos bearbeite, ... Alles mögliche! 

Da kommt einiges zusammen. Und ich ticke da so, dass ich mir am liebsten für jede einzelne Mail unglaublich viel Zeit nehmen möchte, so wie früher für Brieffreundschaften. Und ganz wunderbar auf alles eingehen. Und so. Das wäre der Idealfall. Tja, der Idealfall entspricht nicht immer dem Realfall.

Der Realfall ist: Ich habe vor allem unter der Woche nur sehr begrenzt Zeit. Ich bin froh, wenn ich es schaffe, in der Woche zwei oder drei Blogposts zu veröffentlichen. Wenn ich es schaffe. Mails kommen da noch mal obendrauf. Die schiebe ich dann oft vor mir her. Allerdings können E-Mails auch zum absoluten Stressfaktor werden, wenn man das Gefühl hat, man kommt nicht hinterher. Aber ich bin besser geworden. Viel besser. Weil ich mittlerweile meinen persönlichen Regeln folge, so gut es geht!




Meine Tipps rund ums Blogger-Postfach teile ich heute mit euch! Und ich bin mehr als dankbar, wenn ihr auch Tipps für mich habt!

5 Tipps: Wie ich im Alltag Müll vermeide

Eine Sache sollte man grundsätzlich nicht tun, wenn man sich einen ruhigen, unaufgeregten Abend wünscht: Kommentare auf einschlägigen Nachrichtenportalen zu Themen lesen, die einem wirklich wichtig sind. Weil einfach die Dämlichkeit der Welt in solchen Kommentarspalten evident wird. 



Und ich tue dann oft, was man doppelt sein lassen sollte: In die Diskussion einsteigen. Jeder hat da so seine persönlichen Reizthemen, bei dem er oder sie schnell emotional wird und eskaliert – bei mir sind es Tier- und Umweltschutz und Feminismus. So. Diesmal Umweltschutz. Jetzt hat neulich Rewe bekanntgegeben, dass es dort keine Plastiktüten mehr geben soll. (Ist auch schon soweit!) Ich feier' das total, hab ich also gleich mal bei Spiegel Online geschaut, was der Rest das Welt so dazu sagt.  Ich dachte mir: Wie kann man dass possibly schlecht finden? Ich war der Meinung: Da sind sich alle einig. Wie bei anderen Themen, bei denen sich die meisten einig sind. Wenn du in einem Raum stehst und sagst "Raubüberfälle find ich nicht gut.", werden dir die meisten wohl auch zustimmen. Nun, was sagen ganz, ganz viele Kommentierende zur Plastiktütengeschichte? Ziemlich dämliche Dinge.


"Oh, Rewe bietet keine Plastiktüten mehr an?! Was mach ich dann, wenn ich vergesse, eine Tasche mitzunehmen?" AHHH. Dann vergiss sie nicht, Vollhorst!
"Ich find das unpraktisch, ich kaufe dann woanders ein." Dein Horizont reicht nicht mal über deine Türschwelle hinaus, oder?
Und so weiter, und so weiter. Und ich denke mir: Leute, grade erst gab's eine Studie, in der es hieß, dass bis 2050 bis zu 95 Prozent aller Seevögel Plastikmüll im Magen haben werden. Fünfundneunzig Prozent. Ich versuche immer mehr, meinen Müll im Alltag zu reduzieren. 


Ich habe heute meine ganz praktischen Tipps für euch, wie ihr daran mitarbeiten könnt, dass wir alle weniger Plastikmüll produzieren – ganz unkompliziert umsetzbar!

{DIY} Geburtstagsgeschenk mit Fimo beschriften

Gerade bin ich vom tollen Geburtstagsbruch meiner lieben Bloggerfreundin Katha gekommen, die ihr ja alle von unserer gemeinsamen Mitnähaktion Aktion #DIYyourCloset kennt. Natürlich gab's auch ein kleines Geschenk, das zumindest teilweise zu ihrer Geburstags-Wunschliste passte. Wenn ich Geschenke einpacke, verkünstle ich mich da immer gern mal, weil ich finde, dass das Auspacken doppelt Spaß macht, wenn das Geschenk auch schön verpackt ist. Für Kathas Geschenk hab' ich mir natürlich besonders viel Mühe gegeben – und das Geschenk mit selbstgemachten, gestreiften Fimo-Buchstaben beschriftet.


Und ihr sollt auch nicht leer ausgehen, denn ich hab' Inspiration für euch mitgebracht, wie ihr gestreiftes Fimo ganz einfach selber hinkriegt! Es müssen auch keine Buchstaben sein, ihr könnt auch alle möglichen anderen Ausstecher verwenden. (Wenn ihr wissen wollt, wie man getupftes Fimo hinkriegt, guckt mal hier!)


Das geht übrigens viel einfacher und schneller, als ihr vielleicht denkt!

{Vorbestellen: Mein 2. DIY-Buch} Weihnachtliches aus Fimo

Jippiehyeah – der Grund, warum in meinem Wohnzimmer von Februar bis Mai wunderbar-festliche Weihnachtsstimmung herrschte – ich habe an meinem zweiten Buch gearbeitet, das da heißt "Weihnachtliches aus Fimo". Ihr wisst ja – Fimo ist eins meiner liebsten Lieblingsmaterialien. Und jetzt konnte ich ein Buch damit umsetzen! Wieder beim EMF-Verlag natürlich, wie mein Porzellanbuch. Bis auf die Weihnachtsstimmung im Frühjahr, die da nicht so ganz hingehört, war das also ziemlich perfekt.

Und weil jetzt der Spätjahreskatalog des EMF-Verlags erschienen ist, steht auch das Erscheinungsdatum fest: Ab dem 11. August wird das Buch erhältlich sein. Also genug Zeit bis Weihnachten, um jede einzelne Idee nachzubasteln und versorgt zu sein bis dahin! Hier könnt ihr das Buch vorbestellen.


Wenn man Fimo sagt, haben ja ziemlich viele ein recht klares Bild im Kopf: bunter Schmuck und kleine Figürchen. Das ist aber lang nicht alles, was man damit machen kann, weit nicht! Für mich gibt es kein Material, das so vielfältig ist wie Fimo. Mit ein bisschen Phantasie und ein klein wenig praktischem Denken kann man so ziemlich alles umsetzen, worauf man Lust hat. Und dass da ziemlich viel geht, möchte ich mit meinem Weihnachts-Fimo-Buch zeigen. Nämlich mit wirklich coolen Ideen, die, wie ich finde, auch Lust zum Nachbasteln machen. 



Ich habe bei meinem Buch großen Wert darauf gelegt, dass alle Ideen cool und modern aussehen. Es gibt keine einzige kitschige Idee, weil ich Weihnachtskitsch blöd finde. Aber richtig schicke Weihnachtsdeko find ich super. Und das möchte ich damit transportieren.

{DIY your Closet #6} Agnes-Top mit Puffärmeln

Gleiches Spiel wie jeden Monat: "Ohhhhh, so ein toller Stoff, den kauf ich! Ich hab zwar keine Idee, aber der zündende Einfall kommt garantiert, wenn ich den Stoff in den Händen halte." Tjaja, weit gefehlt. Wenn ich nur mal eine Sekunde lang nicht verdrängt hätte, dass das so ziemlich jeden Monat das gleiche ist, wenn #DIYyourCloset näherrückt, hätte ich geahnt, dass ich auch nicht wissen würde, was ich jetzt genau daraus machen soll, wenn ich ihn in den Händen halte.

Mein erster Gedanke ist nämlich immer: Ein Kleid! So ziemlich jeder Stoff eignet sich für: Ein Kleid!, meiner Meinung nach. Aber damit es nicht nur Kleider sind, die ich nähe, versuche ich, immer mal ein bisschen zu variieren. Wie es dann zu diesem tollen Puffärmel-Top kam, erzähle ich euch!

Aber erst mal für alle neuen, die die Aktion #DIYyourCloset noch nicht kennen. #DIYyourCloset ist eine Mitmachaktion – präsentiert euer selbst- oder umgenähtes Modeprojekt am Ende des Posts, da gibt es wieder eine Linkparty. Bis Ende Juni könnt ihr euer Projekt noch verlinken (Neu mit dabei? #DIYyourCloset ist die monatliche Mitnähaktion von Katha (kathastrophal.de) und mir. Worum es bei #DIYyourCloset geht und was es an Regeln gibt, erfahrt ihr hier!)


Und wenn ihr euer Kleidungsstück in den SocialMedia-Kanälen verlinkt, vergesst den Hashtag #DIYyourCloset nicht – so können sich alle durch die tollen Ideen klicken und inspirieren lassen.

Vom sich-selbst-aus-dem-Weg-gehen. {Gastpost bei odernichtoderdoch}

Neulich habe ich bei Snapchat beim allwöchentlichen Faktenfreitag von Juli mitgemacht. Es ging um "Drei Dinge, die ich im Leben gelernt habe". Das habe ich euch erzählt. Und weil das der lieben Joana von OderNichtOderDoch so gut gefiel, hat sie mich gefragt, ob ich nicht Lust hätte dazu mal einen Gastpost zu schreiben.

Und weil mir das Thema sehr am Herzen liegt: Here you go! Die Langfassung meiner drei Dinge, die ich im Leben gelernt habe. Es geht darum, bewusstere Entscheidungen zu treffen, sich nicht von kleinen Hürden, die sich Probleme schimpfen, abschrecken zu lassen, und all das selbst in die Hand zu nehmen, statt sich lediglich mitziehen zu lassen. Weil man sich oft genug einfach nur selber im Weg steht, anstatt das andere einen an etwas hindern. 

Hier könnt ihr meinen Gastpost lesen. Erkennt ihr euch wieder? Was habt ihr im Leben gelernt? Ich bin gespannt!


Ich wünsche euch ein tolles Wochenende!

{Porzellan-DIY} Wandteller mit eigenen Motiven

Mein Buch "Porzellan bemalen, verzieren und neu beleben" ist nun schon seit fast zwei Monaten zu kaufen und ich freue mich immer wieder über das tolle Feedback von euch Käufern – und am allermeisten freue ich mich darüber, wenn ihr mir berichtet, dass ihr eine Idee aus meinem Buch nachgebastelt habt! 


Eine meiner Lieblingsideen aus dem Buch habe ich euch neulich schon auf Instagram gezeigt. Und weil viele von euch so begeistert von meinen bunten Wandtellern waren, gibt es diese Idee aus heute auch hier im Blog – so seht ihr, was euch in meinem Buch zum Beispiel erwartet, neben 19 anderen farbenfrohen Upcycling-Ideen mit Porzellan!




Die Anleitung gibt es nachstehend für euch!

{Mein Mainz} Frühstück bei Wildes Leben

Nachdem ich euch den tollen Vintage-Laden Janablume Vintage vorgestellt habe, geht es weiter mit meinen Tipps aus Mainz, um die ihr – wenn ihr Mainz einmal besucht – am besten nicht drumrum kommt! Heute möchte ich euch eine meiner liebsten Frühstückslocations vorstellen, nämlich das schicke Café Wildes Leben in der Mainzer Neustadt.

Wer sich ein kleines bisschen mit Mainz auskennt, weiß: Die Neustadt wird gefühlt minütlich cooler. Ständig eröffnen hier tolle neue Läden, Locations und Cafés – ich find das super, ich wohne nämlich in der Neustadt und freue mich wahnsinnig, dass das Angebot immer besser wird und ich nicht mehr weit laufen muss, um toll essen zu gehen. 


Neu ist Wildes Leben nicht mehr in der Mainzer Neustadt – das gibt es mittlerweile schon seit zwei Jahren – aber ein absoluter Tipp von mir. Und wer mir auf Instagram folgt, kennt die tollen Frühstücksbilder schon zur Genüge!


Wer toll frühstücken gehen möchte, dem sei das Café Wildes Leben nur ans Herz gelegt. Das Schöne: Es gibt hier auch ganz viele Optionen für Vegetarier.

{DIY} Lettering-Wimpel selbstgenäht

Ich komme direkt zum Punkt: Ich glaube, ich bin süchtig – und zwar süchtig, hübsche Wimpel zu nähen! Das macht so viel Spaß und geht extrem schnell. Die meisten Wimpel, die ich schon gesehen habe, hingen oder hängen an Holz-Stangen. Als ich vorhin mal wieder allwöchentlich dem Bastelladen einen Besuch abgestattet habe, ist mir die Gold-Stange aufgefallen, die ich verwendet habe.

Da ich von diversen Kupferrohr-Ideen noch meinen Rohrschneider habe, war schnell klar – ich teste einfach mal aus, wie Wimpel wohl mit einer Metallic-Stange aussehen. Und was soll ich sagen? ich bin begeistert! Ich glaube, das werden nicht die letzten beiden gewesen sein, denn von der Stange ist noch genug übrig.


Wie ihr solche hübschen Wimpel ganz leicht nachmachen könnt (mit Gold-Stange als Clou!), zeige ich euch heute.

{Lecker, lecker!} Spargeltarte mit Cherry-Tomaten

Ich liebe Spargel in jeglicher Form! Ich kann meine Hand nicht rumdrehen, ob ich weißen oder grünen Spargel besser finde. Aber ich glaube, der weiße Spargel liegt minimal vorne. Und die Spargelzeit koste ich immer aus, soweit es geht. Auf Snapchat (Nutzername: meinfeenstaub) hatte ich von einer spektakulären Spargeltarte erzählt, die ich, basierend auf meiner Kürbistarte, einfach mal ausprobiert habe.


Und weil mehrere von euch höchstinteressiert am Rezept waren, hab ich die gute Tarte mal eben für euch abgelichtet – kein spektakuläres Set, aaaber die strahlend gelbe Farbe passte zufälligerweise perfekt zu meiner Balkontischdecke.



Nach dem Cut geht's zum Rezept!

{DIY} Ketten-Garderobe mit Treibholz

Armbänder find' ich ziemlich doof – weil ich so viel mit den Händen mache, nervt mich das nämlich extrem. Umso exzessiver trage ich dafür Ketten in jeglicher Form. Je mehr Ketten es aber werden, desto schwieriger wird die Aufbewahrung. Eigentlich, ja eigentlich liegen (oder lagen) die bei mir nur rum.


Etwas anderes, das bei mir nur rumlag, ist das Stück Treibholz, das ihr hier unten seht. das habe ich vor einem Jahr für diese Kräutertöpfchen gekauft, dann aber gemerkt, dass es etwas zu groß ist. Tja, seitdem lag es hier. Und jetzt war endlich sein Moment gekommen – nämlich als schicke Kettengarderobe!

Da zeigt es sich mal wieder: Es ist absolut richtig, einfach alles aufzuheben! (Ihr wisst, wie schlecht ich im Wegwerfen bin.)


Ihr braucht: 
Akkuschrauber
ein Stück Treibholz
6 Wandhaken plus Schrauben
zwei Aufhänger plus Schrauben
Lineal


1. Zunächst schraubt ihr die beiden Aufhänger an der Rückseite des Brettes fest – die Aufhänger bekommt ihr im Baumarkt bei den Eisenwaren, wo es auch die Schrauben gibt. Ich habe in der Zwischenzeit meine Haken mintfarben angesprüht – aber das bleibt euch überlassen, ihr könnt sie natürlich auch silbern belassen.


2. Nun markiert ihr die Stellen, an denen eure Haken sitzen sollen, und bohrt zunächst die Löcher mit einem schmalen Bohrkopf für Holz vor. Anschließend könnt ihr auch schon eure Haken anbringen – einfach festschrauben. Jetzt kann die Kettengarderobe auch schon an eure Wand!


Ich muss sagen, ich hatte schon mehrere Lösungen für meine Ketten, aber das ist mir bislang die liebste. Die Kettengarderobe hält sich optisch genug zurück, um den Ketten den Bühne frei zu machen, sieht aber auch für sich richtig gut aus – so mag ich es!


Alle meine Ketten passen zwar leider nicht an die kleine Garderobe (Es sind viele. Glaubt mir.), aber die schönsten kann ich wunderbar dort für die allmorgendliche Entscheidung ausstellen. Was ich mit den anderen mache, weiß ich noch nicht – aber wenn ich eine Idee habe, teile ich sie natürlich mit euch!


Wie bringt ihr euren Schmuck unter? Ich bin gespannt auf eure Ideen!