{Travelling} Airbnb-Wohnen in Oslo

Nach meiner ersten, wunderbar-postiven Erfahrung mit Airbnb in Lissabon ist es zu einem kleinen Hobby von mir geworden, auf der Seite einfach rumzusuchen und mir anzusehen, welche Appartments in welchen Städten ich irgendwann mal unbedingt besuchen möchte. Über Airbnb finde ich immer wieder ganz tolle Appartment-Perlen und kann Stunden damit zubringen, dort zu recherchieren und Pläne für mögliche Urlaube zu schmieden.

Denn immer wenn ich auf einer Reise bin, bei der ich die Stadt erkunden will, muss es für mich Airbnb sein. (Damit meine ich: Wenn ich wegen einer Veranstaltung in einer Stadt bin, ist ein Hotel oft praktischer. Aber bei richtigen Reisen bin ich ein Rundum-Airbnb-Fan!)

Für unsere Oslo-Reise im Juli habe ich ebenfalls Stunden über Stunden damit verbracht, zu recherchieren: Welcher Stadtteil ist möglichst untouristisch und trotzdem zentral? Was passt preislich und welcher Einrichtungsstil gefällt mir am besten? 

Ihr seht: Wir sind schließlich fündig geworden und ich habe mal wieder eine Airbnb-Empfehlung für euch!

{DIY} Für kleine Balkons: Pflanzregal aus Kupferrohren selbstgemacht

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Die Herausforderung auf meinem Balkon lautete zunächst: Wie bringe ich so viele Pflanzen wie möglich auf sehr kleinem Raum unter, ohne dass es völlig überladen aussieht? Das mit dem "überladen aussehen" habe ich dann relativ schnell gestrichen. Ich versuch das ja oft, aber es geht bei mir einfach nicht anders. Meine Kunstlehrerin hat damals schon immer zu mir gemeint, dass das Horror Vacui aus jedem meiner gemalten Bilder nahezu herausschreit. Wem der Ausdruck kein Begriff ist: Das ist die "Scheu vor der Leere" in der Kunst. Wenn man am liebsten alle Flächen mit Figuren oder Mustern ausfüllen möchte. Whitespace und Leerräume sind nicht so meins.

Als ich mich damit abgefunden habe, dass Whitespace und ich keine Freunde werden, hieß die Herausforderung nur noch: Wie bringe ich einfach möglichst viele Pflanzen auf dem Balkon unter? Egal, ob es überladen wirkt. Weil ich auf meinem Balkon am allerliebsten alles möglichst schön bunt gestalten möchte (und der Balkon leider nicht besonders groß ist), baue ich jetzt eben weiter in die Höhe!



Eine Pflanztreppe habe ich schon, die habe ich im Baumarkt gekauft. Die Pflanztreppe hat jetzt einen selbstgemachten kleinen Bruder bekommen: Ein Pflanzregal aus Kupferrohren. Und das Beste: Besonders handwerklich begabt muss man für diese DIY-Idee nicht sein, das wird nämlich nur zusammengesteckt, es muss nichts gebohrt, geschraubt und gelötet werden. Kriegt jeder hin!

Und wer keinen Balkon hat, baut innerhalb der Wohnung mit dem Pflanzregal in die Höhe! So geht's:

{DIY & Deko} Ideen für ein Picknick zu zweit

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Ich finde, man muss nicht weit wegfahren, um es sich im Sommer schön zu machen. Das geht auch zuhause ganz wunderbar, indem man sich die Urlaubsstimmung hierher holt. Ich liebe ja picknicken sehr – und mit ein bisschen französischem Flair fühlt sich das ganz wie Urlaub an! Heute habe ich für euch ein paar Ideen, wie ihr euer perfektes Picknick zu zweit gestalten könnt – dekotechnisch (selbstgemacht, natürlich!) und kulinarisch perfekt – c'est bon!

Auch die Location muss natürlich stimmen – das Picknick zu zweit muss ja nicht unbedingt im Freibad oder auf der örtlichen Liegewiese stattfinden, umgeben von Menschen mit maximalem Lärmpegel. Die französische Spotify-Chanson-Playlist muss immerhin noch zu hören sein – die ist wichtig für die perfekte Atmosphäre.

Über Talent und harte Arbeit

Kreativmenschen, wir müssen reden! Ich bin eine große Freundin von präziser Sprache – und im Deutschen ist das ganz einfach, wir haben nämlich unglaublich viele Wörter, um auszudrücken, was wir denken, und zwar so präzise wie möglich. Ich finde es schön und wichtig, sich Gedanken zu machen, was man eigentlich sagen möchte mit dem, was man sagt, und wie man es entsprechend ausdrückt. Manche Formulierungen sind nett gemeint, aber es steckt viel mehr dahinter. Heute: Du hast so viel Talent!

"Du hast so viel Talent." Wenn ihr irgendetwas Kreatives tut, habt ihr das garantiert in Bezug darauf schon einmal gehört. Euch auch gefreut. Das könnt ihr beziehen auf alles, wozu ihr dieses Kompliment schon einmal bekommen habt. Ich finde, das ist nett gemeint, wirklich nett gemeint. Ich vermute, man meint damit so etwas wie „Du kannst das, was du tust, wirklich toll und ich mag das Ergebnis.“

„Talent“ klingt für mich immer nach reiner Veranlagung ohne eigenes Zutun. Was da für mich mitschwingt, ist: „Du hast da ein tolles Talent, das dir da zugeflogen kam. Danke dem Universum dafür.“ So ist es mit Sicherheit nicht gemeint. Bestimmt nicht. Eine Sache sollte klar sein: Für die meisten Dinge, die man in irgendeiner Form gut kann, hat man sicherlich eine Art von Veranlagung. Aber man hat dann vor allem eines getan: Richtig hart daran gearbeitet. Ich höre immer wieder „Du hast da beim Zeichnen echt ein tolles Talent. Ich würde das auch gerne können.“ Vielleicht geht mir das leicht von der Hand, ja – aber vielleicht liegt das auch nur daran, dass ich fast jeden Tag zeichne. Seit ich drei Jahre alt bin. Was länger ist als fünf Minuten, die ich schon zeichne. Eher so 24 Jahre.



Manchmal habe ich den Eindruck, dass Menschen, die selber nicht so viel Kreatives machen, sondern Hobbys an anderer Stelle haben, glauben, es gäbe zwei Zustände: ein Talent haben oder ein Talent nicht haben. Dass zwischen diesen beiden Zuständen etwas passiert wie echt harte Arbeit, ist nicht jedem klar. Meine Antwort auf „Ich würde das auch gerne können.“ ist immer: „Dann mach es.“ Und dabei denke ich:

„Aber sei nicht enttäuscht, wenn das nicht in der ersten Sekunde funktioniert, wie du es dir vorstellst, und auch nicht in der zweiten Sekunde. Das, wovon du bei mir nur das Ergebnis siehst, ist das Resultat eines wirklich langen Prozesses. Mit vielen zerknüllten Papieren, vielen echt kacke-aussehenden Ergebnissen und vielem Infragestellen. Und vielem, wovon nur ich weiß – weil ich alles, was ich will, solange versuche, bis es klappt. Dann zeige ich mein Ergebnis – erst wenn ich zufrieden bin. Du wirst nicht nur ein wenig Durchhaltevermögen brauchen, sondern viel davon. Aber wenn du dir sicher bist, dass du das lernen möchtest, dann lerne es. Denn ich bin fest überzeugt davon, dass das klappen wird, wenn du dich dahinter klemmst. Du kannst Papier zerknüllen und du kannst Papier zerreißen, aber fang danach einfach wieder an und mach weiter. Und irgendwann wird vermutlich jemand sagen ‚Du hast so viel Talent’. Und du wirst denken: Vielleicht hab’ ich Talent. Vielleicht hab’ ich aber auch nur extrem viel Schweiß und Mühe investiert, dass ich das jetzt so gut kann. Aber danke!“



Was ich euch damit sagen möchte? Wenn ihr etwas tun wollt: Tut es. Wenn ihr es wirklich wollt. Und wenn ihr etwas Neues lernen wollt: Fangt damit an. Es wird vermutlich nicht gleich funktionieren. Aber irgendwann wird es das und dann werdet ihr stolz sein, dass ihr vielleicht gezweifelt, aber nie aufgegeben habt.

{7 Blogging Tipps} im Juli

Ich bin euch mal wieder meine inspirierenden Links schuldig, die ich im letzten Monat so angesammelt habe – voller Tipps rund ums Bloggen und Onlinebusiness! Es sind wieder sieben spannende Artikel zusammen gekommen, die ich euch zusammengestellt habe. An dieser Stelle bin ich super-gespannt darauf, welche Links und Artikel euch in diesem Monat besonders inspiriert haben.

  • Hierzulande oft immernoch Tabu-Thema, in den USA und UK wird das viel offener besprochen: Wie kann man mit dem Blog Geld verdienen? Das erklärt Sabina hier. Ich finde das großartig, wie offenherzig in englischsprachigen Blogs mit konkreten Zahlen um sich geworfen wird.
  • Kat zeigt auf TheEverygirl, welche acht Tools ihr dabei helfen, um sich besser zu organisieren. Punkt eins ist direkt mein Lieblingstool, das ich sowohl für die Arbeit, als auch für den Blog verwende, um mich selbst zu organisieren: Trello! Darüber hinaus gibt es noch 7 weitere Tools. 
  • Eine Sache, die mir persönlich eher schwer fällt: Abschalten. Mandy von "a girl, obsessed" erklärt 10 Wege, um wirklich abzuschalten. Sollte ich auch mal ein wenig besser beherzigen.
  • Wie clean oder nicht clean Instagram sein sollte, da scheiden sich ja die Geister. Allerdings hat Paige auf The Wonder Forest einen spannenden Post geschrieben, bei dem es um Storytelling auf Instagram geht: Wie schaffst du es, dass deine Leser deine Brand Story verstehen?
  • Besonders gut hat mir der Post von Rebecca gefallen: "The Worriers' Guide to Blogging." Dabei erklärt sie, wie man am besten mit sämtlichen Reputationsthemen rund um den Blog umgeht – Statistiken bedeuten nicht für jeden das gleiche, nicht jeder wird dich lieben und du musst nicht jeden lieben. Aber lest selbst!
  • Julie von Orchid Grey zeigt ihre persönlichen sechs Wege, um sich als Bloggerin und Freelancerin zu motivieren, wenn sie grade ganz besonders unmotiviert ist. Vielleicht ist ja auch etwas für euch dabei.



Was hat euch im letzten Monat besonders inspiriert, das ihr auf Blogs gelesen habt?

 

{DIY your Closet #7} Midi-Faltenrock mit Blümchenmuster

Ha! Es ist kein Kleid! Ihr kennt spätestens seit dem letzten #DIYyourCloset-Post aus dem Juni meinen monthly Struggle: Jedesmal, wenn es darum geht, eine Näh-Idee für den nächsten Monat zu finden, kaufe ich erst mal den Stoff ein. Dann überlege ich, was es werden könnte. Und der erste Gedanke ist einfach immer: Vielleicht... ein Kleid? Äußerst stolz verkünde ich also – und ihr seht: Es wurde kein Kleid. Ich hab' schon zwei Monate nacheinander kein Kleid genäht. Sondern diesmal einen Rock! Und einen Rock gab's noch gar nicht in meiner #DIYyourCloset-Karriere bislang. Also Bühne frei für den ersten Rock hier!

(Könnte dann nächsten Monat wieder ein Kleid werden. Hm.)


Und: Für alle neuen, die die Aktion #DIYyourCloset noch nicht kennen. #DIYyourCloset ist eine Mitmachaktion – präsentiert euer selbst- oder umgenähtes Modeprojekt am Ende des Posts, da gibt es wieder eine Linkparty. Bis Ende Juli könnt ihr euer Projekt noch verlinken (Neu mit dabei? #DIYyourCloset ist die monatliche Mitnähaktion von Katha (kathastrophal.de) und mir. Worum es bei #DIYyourCloset geht und was es an Regeln gibt, erfahrt ihr hier!)


Wie es vom Stoff zur Idee zum fertigen Kleidungsstück kam, erzähle ich euch natürlich wieder!

{DIY} Pflanztopf und Tischdecke mit Blättermuster

Dieser Beitrag enthält Werbung für Pflanzenfreude.de.

Um nicht zu sagen: Jippieh, Werbung für Pflanzenfreude bedeutet auch, ich habe wieder geniale DIY-Inspiration rund um euren Sommer-Balkon für euch! Ob der Sommer grade so richtig mitspielt, wie er soll, ist uns dabei herzlich egal. Das hält mich – und euch hoffentlich auch – nicht davon ab, den Balkon so sommerlich und farbenfroh wie möglich zu dekorieren, inklusive schicker DIY-Ideen. 

Der Hauptdarsteller – die Rispenhortensie – mag es sowieso viel lieber schattig. Da ist es grade gut, dass die Sonne sich momentan nicht so viel Mühe gibt. So muss ich nicht jeden Abend nach der Arbeit panisch auf den Balkon stürmen, in der Hoffnung, dass noch alles lebt. Der Regen tut sein Übriges, es lebt alles noch. Seit Wochen. Gut so, das kennen meine Pflanzen so gar nicht von mir.

Und umso sommerlicher sind die DIY-Ideen, die ich für euch habe – beide mit schickem Blättermuster.